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Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1477 Pat*innen

Monika Gruber
Foto: Tibor Bozi

Monika Gruber

Kabarettistin und Schauspielerin

Schule: Mädchenrealschule Heilig Blut

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich an der Mädchenrealschule Heilig Blut in Erding gesehen habe, mit welch großem Engagement die Schülerinnen hinter dieser Aktion stehen.

Wieland Gsell

1. Bürgermeister von Markt Zellingen

Schule: Mittelschule Zellingen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil man nicht früh genug lernen kann, dass die Menschen verschieden sind, verschieden in ihrem Äußeren, verschieden in ihren Entscheidungen und verschieden in ihren Werten. Jede Person muss ihre personale Identität entwickeln und eigene kontinuierliche und autonome Sinneswahrnehmungen, Erfahrungen, Emotionen, Wünsche und Aktionen erleben dürfen und lernen, nach freiem Willen rational zu handeln. Es müssen aber auch die Grenzen der Autonomie aufgezeigt werden, die dort liegen, wo man in die Autonomie anderer eingreift.
Guhl Alexander

Alexander Guhl

Bürgermeister Bad Säckingen

Schule: Werner-Kirchhofer Realschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die tagtägliche selbstkritische Auseinandersetzung mit den eigenen Vorurteilen eine wichtige Voraussetzung ist, um Menschen anderer Herkunft oder mit anderen Überzeugungen respektvoll zu begegnen. Eine solche Selbstreflektion schafft persönliche Reife und erleichtert das friedliche gesellschaftliche Miteinander.
Thore Güldner
Foto: M. Spille

Thore Güldner

MdL

Schule: Peter-Ustinov-Schule Hude

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Menschenfeindlichkeit keinen Platz haben darf. Nicht in der Schule und nicht in der Gesellschaft!
Serap Gueler

Serap Güler

Staatssekretärin für Integration in NRW (CDU)

Schulen: Berufskolleg Kreis Höxter, Martin-Luther-King-Schule Marl

Schule ohne Rassismus – Schule mir Courage muss sein,
weil in Deutschland noch immer Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Überzeugung oder Religion benachteiligt werden.
Hermann Joseph Gundlach

Hermann-Josef Gundlach

Vorsitzender Arbeitskreis Jüdisches Bingen

Schule: Rochus-Realschule plus Bingen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unsere Vergangenheit gezeigt hat wohin Rassismus führen kann!
Tilo Gundlack

Tilo Gundlack

MdL (SPD)

Schule: Gerhart-Hauptmann-Gymnasium

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es wichtig ist, dass unsere Schülerinnen und Schüler früh lernen, Gesicht zu zeigen und sich klar gegen jede Art von Gewalt, Extremismus, Ausländerfeindlichkeit und Fremdenhass aussprechen.
Daniel Guenther
Foto: Frank Peter

Daniel Günther

Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein

Schule: Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es eine Kraft gegen Rechtsextremismus, gegen Fremdenhass und Diskriminierung braucht. Die bundesweit über 3200 beteiligten Schulen sind eine solche Kraft.
Gregor Gysi
Foto: DIE LINKE im Bundestag

Dr. Gregor Gysi

MdB (Die Linke), Rechtsanwalt

Schule: Gebrüder-Montgolfier-Gymnasium

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist, dass Menschen endlich begreifen, andere nicht nach ihrer Nationalität, nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern ausschließlich nach ihrem Charakter zu beurteilen.
Dirk Haarmann

Dirk Haarmann

Bürgermeister Voerde

Schule: Comenius-Gesamtschule Voerde

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil kein Mensch mit rassistischen Einstellungen geboren wird. Rassismus wird anerzogen! Eine Schule ohne Rassismus und mit Courage sowie der aktive Umgang mit diesem Thema sind Gelingensfaktoren für unsere freie, friedliche und von Respekt geleitete Gesellschaft.
Patrick Haas

Patrick Haas

Bürgermeister Stolberg

Schule: Berufskolleg Simmerath/Stolberg

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus nur durch menschliche Werte und Austausch bekämpft werden kann. Es gibt keinen besseren Ort als eine Schule, um mit der Vermittlung dieser humanistischen Grundwerte zu beginnen.
Patrick Haas

Patrick Haas

Bürgermeister

Schule: LVR-Gutenberg-Schule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es leider nach wie vor Rassismus gibt. Immer noch berichten viele Menschen mit Migrationshintergrund von rassistischen Anfeindungen, die häufig bereits in der Schulzeit beginnen, ausgeübt zumeist von nur einer kleinen Minderheit. Wir müssen es schaffen, dass sich die eindeutige Mehrheit klar gegen Rassismus positioniert und nicht nur zuschaut. Dazu leistet "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" einen sehr wichtigen Beitrag.