Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Mohammad Abu Hajar
Rapper
Schule: Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule Potsdam
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Menschheit gerade riskiert, dass sich Schreckliches aus der Geschichte wiederholt. Ich habe den Krieg in Syrien erlebt. Ich versuche mit den Wunden, die er gerissen hat, zu leben. Mein Mitgefühl gilt den Kindern, die alles verloren haben, die nicht aufwachsen konnten, ohne fliehen zu müssen. Ihr Schüler*innen im Courage-Netzwerk habt die Chance, daran etwas zu ändern. Es ist eure Entscheidung. Ihr habt die Energie und ich traue es euch zu, das zu schaffen.
Mohammed Abu Wahib
Karateka
Schule: Schule am Sportpark
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Kinder und Jugendliche frühzeitig lernen sollen, dass man auch ohne Vorurteile über andere Menschen, die vielleicht anders aussehen, sprechen oder leben, miteinander umgehen kann. Durch meine Sportart Karate-Do lernt man von Beginn an diesen Respekt dem Anderen gegenüber zu zeigen, egal ob dieser Feind oder Freund ist. Ich freue mich sehr die Schule zu unterstützen.
Joshua Abuaku
Leichtathlet
Schule: Elsa-Brändström-Gymnasium
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus in der heutigen Zeit nichts mehr zu suchen hat. Jeder Mensch ist gleich, also sollte es keinen Platz für Ausgrenzung aufgrund von Herkunft, Behinderungen oder Aussehen und Hautfarbe geben.
Adalberto Dias da Silva (Contramestre Nego Dó)
Brasilianischer Kulturverein Kilombolas e.V.
Schule: GGS Nibelungenstraße
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, weil es Teil meiner Identität als Capoeirista ist, mich aktiv gegen Diskriminierung und Ausgrenzung einzusetzen und eine antirassitische Haltung zu vermitteln. Capoeira ist seit seiner Entstehung Ausdruck des Widerstands gegen Versklavung und Rassismus und in Brasilien großer Bestandteil der Demokratiebildung. Das möchte ich in Deutschland fortführen.
Otto Addo
Fußballtrainer und ehem. Fußballspieler
Schulen: Auguste Viktoria Schule, Gemeinschaftsschule an der Bek, Förderzentrum Nord, Johannes-Vincke-Schule, Städt. Mataré-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil kein Mensch aufgrund seiner Herkunft, Religion oder Hautfarbe diskriminiert werden sollte.
Klaus Adelt
MdL (SPD)
Schule: Johann-Christian-Reinhart Gymnasium Hof
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schule in einer weltoffenen Gesellschaft ein Lernort für Demokratie, Toleranz und gegenseitigen Respekt sein soll. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage leistet genau das.
Sven-Georg Adenauer
Landrat des nordrhein-westfälischen Landkreises Gütersloh
Schulen: Osterrath-Realschule, Kreisgymnasium Halle
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir in unserer Gesellschaft füreinander einstehen müssen!
Elisabeth Affani
ehem. Lehrerin
Schule: Gesamtschule Bad Driburg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil man dieses Thema nicht einzelnen Personen, also Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen allein überlassen darf, sondern es gemeinsam angehen muss. Wenn erst Rassisten in relevanten gesellschaftlichen Institutionen Fuß fassen, wird der Schutz unserer Menschen- und Bürgerrechte und unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung immer schwieriger. Deshalb freue ich mich über dieses Projekt und wünsche allen Beteiligten viel Courage und Erfolg.
Theodoros Agathagelidis
ehem. Stadtrat in Nürnberg (SPD)
Schule: Berufliche Schule Direktorat 2
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil Schule die Heimat von jungen Menschen sein sollte, wo das Engagement für eine demokratische und eine humane Welt angelegt wird.
Aeham Ahmad
Pianist
Schulen: Johann-Conrad-Schlaun-Berufskolleg, Bigge-Lenne Gesamtschule der Gemeinde Finnentrop
Ich unterstütze „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courrage“,
weil es sehr wichtig ist für mich und meine Kinder ist. Wir leben als palästinensische Syrer hier in Deutschland, um mehr Solidarität und mehr gleichberechtigte Gemeinschaft zu haben. Eine Gesellschaft sollte frei sein von Rassismus.
Meine Kinder Ahmed und Kina gehen in die Grundschule in Warburg und sie sind anders als die anderen Kinder, die hier geboren sind. Sie haben dunkles Haar und dunklere Haut. Aber die Schule unterstützt sie unabhängig von ihrer Hautfarbe.
Und so habe ich zugesagt, als die Schule in Dresden mich fragte, ob ich Pate für ihr Antirassismusprojekt werden möchte. Ich will so auch dazu beitragen, besonders für meine drei Kinder, dass ein Aufwachsen in einer großen Gemeinschaft ohne Ausgrenzung wegen bestimmter äußerer Merkmale möglich ist.
Doris Ahnen
Ministerin für Finanzen in Rheinland-Pfalz
Schulen: Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Schweich, Gymnasium am Römerkastell
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil sich Schülerinnen und Schüler selbständig und engagiert gegen jede Form des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit wenden; weil sie auf diese Weise vorleben, dass sie sich nicht abwenden oder zuschauen, wenn andere auf Grund ihrer Herkunft oder Haltung Opfer von Gewalt werden und weil sie so lernen, couragiert und demokratisch zu handeln.
Ilse Aigner
Präsidentin des bayerischen Landtags
Schule: Wilhelm-Leibl-Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es um den Menschen an sich geht und nicht um Hautfarbe, Religion oder andere Unterscheidungsmerkmale. In Deutschland ist die Würde des Menschen unantastbar. Auch die Wahlen sind für alle Staatsbürger gleich. Eine streitbare Demokratie zu haben, ist ein wahrer Schatz. Demokratie lebt von freier Meinungsäußerung und Vielfalt. Das gilt es den Schülerinnen und Schüler in unseren Schulen zu vermitteln.