Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Dr. Wolfgang Honsdorf
ehem. Bürgermeister von Bad Salzuflen
Schule: Eduard Hoffmann-Realschule (bis Juni 2008 Realschule Lohfeld)
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,
weil in der Schule unterschiedliche ethnische Herkünfte, Glaubensrichtungen und Kulturprägungen dichter als sonst in der Gesellschaft aufeinander treffen.
Dietmar Hopp
Unternehmer und Stifter
Schule: Max-Weber-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Engagement der Schülerinnen und Schüler mich überzeugt hat. Sie setzen Zeichen der Solidarität und werben für einen fairen Umgang miteinander.
Dr. Gerhard Hopp
MdL (CSU)
Schule: Robert-Schuman-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil auch 25 Jahre nach Ende des Ost-West-Konfliktes und in einem immer stärker zusammenwachsenden Europa wichtiger denn je ist, für Verständnis, Toleranz und Offenheit zu werben.
Annekathrin Hoppe
Beigeordnete der Stadt Schwedt
Schule: Schule "Am Schloßpark"
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil bereits in der Schule Mut, Konsequenz, aber auch Toleranz und das Verzeihen können unbedingt zum Alltag gehören müssen.
Alfons Hörmann
Präsident des deutschen olympischen Sportbunds
Schule: Berufliche Oberschule Kempten
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss ein,
weil wir in einem erkennbar „bunter“ werdenden Land nur dann dauerhaft sozialen Frieden sicherstellen können, wenn wir uns aktiv um die gekonnte Integration bemühen und jegliche Form von Rassismus konsequent bekämpfen.
Horsch Stiftung
vertreten durch Elke Horsch
Schulen: Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Schwandorf, Mittelschule Ensdorf
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schule frei von Unterdrückung von Menschen sein muss, die anders sind und weil wir es sehr gut finden, dass Schüler selbst die Initiative ergreifen und sich aktiv gegen jede Art von Diskriminierung am Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium einsetzen.
Alea Horst
Fotografin
Schule: Gymnasium Taunusstein
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich weiß, dass Jeder etwas verändern kann. Das was uns bremst, ist nur unser eigener Minderwertigkeitskomplex. Ich glaube an die Schülerinnen und Schüler und möchte sie motivieren auf ihre Intuition zu hören, um sich füreinander einzusetzen. Bevor ich meinen ersten Nothilfeeinsatz hatte, habe ich mich gefragt, was mir mein Jüngeres und mein Älteres Ich raten würde. Daraufhin habe ich meinen Flug gebucht. Ich sehe sehr viel Potential und Klarheit bei den Schülerinnen und Schülern, sowie die Gabe nicht sofort mit den Achseln zu zucken und alles einfach so hinzunehmen. Ich möchte sie dabei unterstützen an sich zu glauben.
Peter Horstmann
Bürgermeister Warendorf
Schule: Bodelschwinghschule Warendorf
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unsere Gesellschaft stärker wird, wenn junge Menschen ermutigt werden, Diskriminierung und Mobbing in ihrem Alltag einen Riegel vorzuschieben
Heinz Houbertz
Ehemaliger Schulleiter
Schule: Katholische Grundschule Bracht
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus unmenschlich ist und Schülerinnen und Schüler lernen können, sich dagegen zu positionieren
Holger Hövelmann
MdL (SPD)
Schule: Gymnasium Francisceum
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir mehr selbstbewusste Demokraten brauchen – und dies auch an unseren Schulen.
Inge Howe
Politikerin
Schule: Diakonische Stiftung Wittekindshof - Evangelisches Berufskolleg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Würde des Menschen unantastbar ist! In einem demokratischen Staat müssen alle Menschen die Möglichkeit haben selbstbestimmt leben und sich frei entfalten zu können. Das muss in unserem Bildungssytem fest verankert sein.
HSC 2000 Coburg e.V.
Handballverein
Schule: Mittelschule am Moos
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil ...
keiner aufgrund seiner Herkunft, Hautfarbe oder Religion diskriminiert werden soll. Durch gegenseitigen Respekt und Toleranz soll die Schule ein Ort des Miteinanders sein, an dem jeder seine Mitmenschen respektiert und aufeinander Acht gibt.