Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Robert Hülsbusch
ehemaliger Lehrer
Schule: Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil "tief in uns allen brennt, das was man Rassismus nennt" (frei nach Hanns Dieter Hüsch). Diesen alltäglichen Rassismus möchte ich erspüren und ihm couragiert begegnen – gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck-Billerbeck. So werden wir dem Auftrag der Namensgeberin unserer Schule gerecht.
Philip „Peppo“ Hülsen
Jugend- und Sozialarbeiter
Schulen: Berufskolleg Rheydt-Mülfort, Realschule Volksgarten
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir immer an unserer Gesellschaft und der Entwicklung des humanen Zusammenlebens arbeiten sollten.
Tobias Hülsmeier
Manager Ademax Ballers/TVI Basketball und Finanzberater
Schule: Kaufmännische Schule Tecklenburger Land
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich für ein respektvolles Miteinander eintrete und Ausgrenzung verhindern möchte. Durch mein Engagement möchte ich dazu beitragen, ein positives Schulklima zu schaffen, in dem alle gleiche und faire Chancen bekommen. Ich möchte als Vorbild Verantwortung übernehmen und andere inspirieren, gegen Diskriminierung und für Zivilcourage einzutreten. Mein Appell an alle Lehrer und Schüler da draußen: Denkt kritisch und hinterfragt Eure Quellen. Dies ist gerade in der heutigen Zeit noch wichtiger als jemals zuvor. Oftmals entsteht Rassismus aus falschen Informationen.
Gerry Hungbauer
Schauspieler
Schule: Gymnasium Oedeme
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich finde, Schule sollte Offenheit und Toleranz lehren und dass gewisse Themen, wie Hautfarbe, Herkunft, Religion oder Aussehen nicht zu Abgrenzung führen darf.
Andreas Hupke
Bezirksbürgermeister Köln-Innenstadt
Schule: Abendrealschule Weiterbildungskolleg Köln
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil dadurch die Demokratie gefestigt wird und somit ein friedliches Miteinander gefördert wird und besser gedeihen kann.
Prof. Dr. Klaus Hurrelmann
Professor für Sozial- und Gesundheitswissenschaften
Schule: Karla-Raveh-Gesamtschule Lemgo
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir leider gerade erst in den letzten Wochen und Monaten wieder erfahren mussten, wie weit wir in Deutschland von einer Toleranz gegenüber Menschen anderer Hautfarbe entfernt sind.
I-Fire
Musikband
Schule: Stadtteilschule Kirchwerder
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir es wichtig finden, dass ein Bewusstsein dafür geschaffen wird, dass jedem Menschen der gleiche Respekt gebührt - unabhängig woher man kommt, woran man glaubt oder wie man aussieht. Denn wenn jeder einzelne eine ähnliche Auffassung von Gerechtigkeit hat, ist auch ein solcher Umgang unter allen gewährt.
Ich kann Fliegen
Band
Schulen: Rosa-Parks-Grundschule, Realschule Achim, Leonore-Goldschmidt-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es sich einfach gut und richtig anfühlt diese schreckliche Weltanschauung so früh wie möglich zu thematisieren, um sie dadurch in naher Zukunft endlich hinter uns zu lassen.
Oliver Igel
Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick (Berlin)
Schule: Bewegte Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir nicht früh genug damit anfangen können, das tolerante MITeinander zu leben, denn das prägt fürs ganze Leben. Toleranz ist Akzeptanz über Unterschiede hinweg.
INDD e.V. – Inklusion in Dresden
Schule: Labor Schule Omse e.V.
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir zum Teil selbst immer wieder mal betroffen sind von Vorurteilen, Respektlosigkeit, fehlender Toleranz oder sogar von Gewalt gegen uns. Wir finden es super und vor allem wichtig, wenn Schüler/Kinder dieses Thema selbst in die Hand nehmen. Denn sie sind die neue Generation, die Generation unserer Zukunft. Wir hoffen, dass sie es besser machen als die Generationen vor uns und dabei wollen und werden wir sie unterstützen
INGEAR – Initiative gegen Armut e.V.
gemeinnütziger Verein aus Niederbayern bestehend seit 2006
Schule: Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Pfarrkirchen
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir uns als Verein zusammen mit Partner*innen vor Ort in sechs verschiedenen Ländern engagieren. Für eine gelingende Zusammenarbeit steht für uns eine weltoffene und vorurteilsfreie Haltung an oberster Stelle. Uns ist es besonders wichtig, auch junge Menschen dafür zu sensibilisieren.
FC Ingolstadt 04
Fußballverein
Schulen: Gymnasium Schrobenhausen, Katharinen-Gymnasium, Ludwig-Fronhofer-Schule, Staatliche Realschule Berching, Apian-Gymnasium, Berufliche Schule Ingolstadt
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir als Fußballverein gesellschaftliche und soziale Verantwortung übernehmen. Teamgeist, Zusammenhalt, Vertrauen, Hilfsbereitschaft und gegenseitiges Interesse sind Charakterzüge die uns widerspiegeln und die wir weitergeben wollen. Wir sind eine Familie und jeder bekommt die Möglichkeit, ein Teil davon zu werden- unabhängig von Alter, Herkunft oder anderer Merkmale. Die Schule ist der richtige Ort dafür, diese Werte zu lernen und zu leben.