Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Erkan Aki
Tenorsänger
Schule: Wilhelm und Alexander von Humboldt Gymnasium
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es leider immer noch viel zu wenige politische Bemühungen gibt, die den Rassismus bekämpfen könnten. Auch gibt es noch viel zu wenige unabhängige Institutionen, die sich für ein respektvolles Zusammenleben der verschiedenen Kulturen einsetzen. Und ich möchte hier zum Ausdruck bringen, dass Rassismus nicht nur Ausländer betrifft! Rassistisches Verhalten sieht man sehr oft auch gegenüber eigenen Landsleuten, die anders aussehen oder einfach nur andere Meinungen vertreten.
Muchtar Al Ghusain
Beigeordneter der Stadt Essen für die Bereiche Jugend, Bildung und Kultur
Schule: St.-Ursula-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Anfänge von Hass und Diskriminierung oftmals alltäglich und fast unscheinbar daher kommen und wir aufgerufen sind, diesen Entwicklungen von Anfang an entschieden entgegen zu treten.
Laith Al-Deen
Sänger
Schule: Gauß-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es toll finde, wenn eine junge Generation versucht, Dinge zu verändern. Wir müssen uns nicht alle lieben, doch wir müssen miteinander auskommen und uns kennen lernen. Gelebte Nächstenliebe fängt im Kleinen an und funktioniert nur ohne Vorurteile und Rassismus. Dafür zu stehen, lässt uns wachsen und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.
Nasib Al-Khaiat
Schwimmtrainer
Schule: Kreuzherrenschule Gemeinschaftsgrundschule Brüggen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil alle Kinder die Möglichkeit auf ein gleichberechtigtes Miteinander während Ihrer Schulbildung haben sollen
Tarek Al-Wazir
Hessischer Landesminister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
Schule: Rudolf-Koch-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es toll ist, wenn sich „meine“ Schule einmal im Jahr einen ganzen Tag lang über Rassismus in der Gesellschaft die Köpfe heiß redet.
Torsten Albig
Ministerpräsident a.D. des Landes Schleswig-Holstein
Schule: Berufsbildungszentrum Schleswig
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist, dass wir bereits als junge Menschen lernen, respektvoll miteinander umzugehen - egal welches Geschlecht wir haben, welche Sprache wir sprechen, woher wir kommen, oder an wen/ was wir glauben. Wenn wir uns alle gegenseitig achten und fair miteinander umgehen, haben Vorurteile, Fanatismus und Intoleranz keine Chance mehr.
Katrin Albsteiger
Oberbürgermeisterin Neu-Ulm
Schule: Inge-Aicher-Scholl-Realschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es wichtig ist ein Zeichen für Vielfalt und Demokratie in unserer Gesellschaft zu setzen.
Mohamad Nour Aldghim
Bildungsreferent IRC Deutschland
Schule: Neumühler Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Ich weiß, dass der Rassismus negative Auswirkungen auf den Charakter des Kindes hat. Meine Pflicht ist es, zu versuchen, ein sicheres Lernensumfeld für alle Kinder zu ermöglichen, damit jeder ein Teil der Gesellschaft sein kann, denn die Schule ist der Grundstein für die Zukunft des Kindes und die Kinder sind unsere Zukunft. Darüber hinaus riskieren Menchenrechte heutzutage, deshalb braucht die Gesellschaft mehr Sensiblisierung, Verständnis, Offenheit und Toleranz.
Alemannia Aachen
Sportverein
Schule: Ritzefeld-Gymnasium Stolberg
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir als Verein keine Fremdenfeindlichkeit in unserem Stadion und auch im Umfeld tolerieren. Durch verschiedene Maßnahmen setzen wir zusammen mit der Stadt und der Polizei auch ganz deutlich ein Zeichen und distanzieren uns von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. „Rechts steht im Abseits“ heißt unsere unmissverständliche und gemeinsame Botschaft – diese leben wir auch vor.
Heinrich Aller
Finanzminister des Landes Niedersachsen a.D.
Schule: Geschwister-Scholl-Schule Seelze (geschlossen seit Juli 2021)
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Schulträger es als Chance und gemeinsame Verpflichtung sehen, in der eigenen Schule aktiv und couragiert gegen Rassismus und für ein tolerantes Miteinander zu arbeiten.
Dr. Franz Alt
Journalist
Schule: Richard-Wagner-Gymnasium Baden-Baden
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus die Erbsünde der Menschheit ist. Deshalb reicht es nicht, kein Rassist zu sein, wir müssen Antirassisten werden.
Irene Alt
Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz a.D.
Schulen: Integrierte Gesamtschule Gerhard Ertl, Lina-Hilger-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus unerträglich ist und die Diskriminierung von Menschen wegen Ihrer Herkunft oder ihres Aussehens völlig inakzeptabel ist. Es ist wichtig, dass wir alle gegen Rassismus Position beziehen und im konkreten Fall einschreiten und die Opfer schützen.