Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Dr. Anna Köbberling
MdL (SPD)
Schule: Wilhelm-Remy-Gymnasium
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus menschenfeindlich ist und unsere Gesellschaft ohne Courage zerbrechen würde.
Dr. Rainer Koch
Präsident des bayerischen Fußballverbandes
Schule: Ursulinen-Realschule Landshut
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
in meiner Eigenschaft als Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes und 1. DFB-Vizepräsident, weil das Eintreten für Fairplay, Respekt, Toleranz und Gewaltfreiheit ein Wesenselement der Arbeit für den Fußballsport ist. Wir machen das zum Beispiel deutlich mit unserer Null-Toleranz-Politik, mit der lückenlosen sportgerichtlichen Aufarbeitung bei rassistischen Vorfällen aber auch mit vielfältigen Präventivmaßnahmen. Rassismus muss auf allen Ebenen der Gesellschaft bekämpft werden, es geht nur gemeinsam und fair. Ich bin froh, dass der Fußball gemeinsam mit der Ursulinen-Realschule eine couragierte Koalition eingeht. Denn gerade dem Fußball ist es vollkommen egal, wer gegen ihn tritt.
Matthias Koch
Leiter des Jugendzentrums FAMOOUS
Schule: Städt. Holzkamp-Gesamtschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Achtung und Wahrung der Menschenrechte eine der wichtigsten Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens darstellt und immer wieder neu gelebt werden muss. Gerade die Schule bietet sich hier als zentraler Ort für junge Menschen an, wo im Sinne der Menschenrechte Orientierung vermittelt, kritische Auseinandersetzung ermöglicht und demokratisches Engagement gefördert werden kann.
Patrick Koch
Bürgermeister Pfungstadt
Schule: Friedrich-Ebert-Schule Pfungstadt
Schule ohne Rassismuss – Schule mit Courage muss sein,
weil es leider immer noch Menschen gibt, die rassistischen Denkmustern verfallen. Im 21. Jahrhundert sollten wir weiter sein – deshalb muss das Gesellschaftsproblem Rassismuss bereits an der Wurzel angepackt werden.
Wolfgang Koch
Bürgermeister von Bünde
Schule: Erich Kästner - Gesamtschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil niemand wegen seiner Rasse oder Herkunft benachteiligt werden darf. Heute bedarf es aber leider schon Courage, sich für dieses Recht einzusetzen.
Ute Koczy
Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
Schule: Freie Waldorfschule Lippe - Detmold
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil der Mut, einzutreten für einen diskriminierungsfreie Welt, unverzichtbar für eine Demokratie ist, in der Menschenrechte geschützt sind.
David Koebele
Musiker
Schule: Gymnasium St. Wolfhelm
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus Gift für unsere Gesellschaft ist. Genau wie ein Virus ist Rassismus bereits in Kleinstmengen hochgradig gefährlich und zerstört unser Zusammenleben und unsere Kultur.
Dr. Bärbel Kofler
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, MdB (SPD)
Schulen: Gymnasium Landschulheim Marquartstein, Walter-Mohr-Realschule Traunreut
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil leider rassistische und menschenfeindliche Einstellungen mitten in unserer Gesellschaft existieren - und dagegen müssen wir kämpfen, 365 Tage im Jahr. "Nein" sagen, wenn wir rassistisches Verhalten in unserem Umfeld beobachten. Uns an die Seite derer stellen, die menschenfeindliches Verhalten erleben. Gemeinsam müssen wir uns für eine Gesellschaft einsetzen, wo alle Menschen gleichberechtigt behandelt werden. Ich kämpfe für eine Gesellschaft, in der niemand aufgrund seiner Herkunft Angst haben muss, auf die Straße zu gehen. Eine Gesellschaft voller Akzeptanz und Respekt!
Andreas Köhler
Politiker
Schule: Weiterbildungskolleg Siegen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
damit ein Zusammenleben ohne Rassismus für alle zur Selbstverständlichkeit wird.
Jonas Koller
Leichtathlet
Schule: Mittelschule Parsberg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil niemand in der heutigen Zeit wegen seiner Religion, seiner Hautfarbe oder einer Behinderung diskriminiert werden darf! In meinem Sport trifft man viele Menschen unterschiedlichster Herkunft, wenn man einander mit Respekt begegnet, dann hat man eine tolle Zeit.
1. FC Köln
Fußballverein
Schulen: Hölderlin-Gymnasium Köln, Städtisches Gymnasium Thusneldastraße Köln Deutz
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus,
weil Kinder und Jugendliche viel bewegen können! Rassismus und Fremdenfeindlichkeit dürfen keinen Platz in Deutschland haben.
Johann König
Komiker
Schule: Sekundarschule Soest
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich jede Art von Ausgrenzung einfach asozial finde. Hier arbeitet man dagegen an. Über Rassismus lehren, aus Rassismus lernen, für Rassismus sensibilisieren – eine tolle Sache. Furchtlosigkeit als Schulfach! Mutpunkte auf dem Zeugnis! Für eine bessere Welt!