Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Toni Krahl
Musiker
Schulen: Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Berlin, Neues Gymnasium Glienicke
Ich unterstützte Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil jeder davon ausgehen sollte, dass auch er zu einer Minderheit gehört: Einer ist schwarz, der andere weiß. Einer trägt eine Brille, ein anderer hat rote Haare. Es gibt Menschen, die haben eine Glatze, andere wiederum gar keine Haare. Einige kämpfen mit verschiedensten Unverträglichkeiten, manche sind etwas dicker. Des einen Mutter kommt vielleicht aus Polen und jemand anderes ist schwul.
Michael Kramer
Bürgermeister Lastrup
Schule: Oberschule Lastrup
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus NIRGENDWO seinen Platz finden darf.
Stephan Kramer
ehem. Generalsekretär des Zentralrats der Juden
Schule: Europaschule Oskar-Picht-Gymnasium Pasewalk
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil der Kampf gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Xenophobie und für couragierte und engagierte Bürger gar nicht früh genug begonnen werden kann. Am besten schon in der eigenen Familie, im Kindergarten und natürlich in der Schule. Viele Erwachsene und Eltern sind selbst überfordert. Schule ohne Rassismus als Projekt von Schülern für Schüler ist ein erfolgreiches Selbsthilfeprojekt, das einen ganz wichtigen Beitrag für die Erziehung zu mündigen, streitfähigen BürgerInnen und damit unsere Zukunftsfähigkeit bietet.
Annegret Kramp-Karrenbauer
Bundesministerin der Verteidigung a.D.
Schule: Gesamtschule Türkismühle
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil unsere Demokratie täglich neu erfahren und gelebt werden muss. Die nachhaltige Initiative fördert Engagement und Zivilcourage und verhindert, dass Diskriminierung, Antisemitismus und jedwede Form von Extremismus um sich greifen. Dass bundesweit hunderttausende Schülerinnen und Schüler hier Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen, finde ich vorbildlich – diese Gesellschaft würde sich eine Bärendienst erweisen, wenn sie künftig die Arbeit dieses beeindruckenden Netzwerkes im Bereich der Menschenrechtserziehung nicht mehr fördern würde.
Michael Krapp
ehem. Kultusminister in Thüringen
Schule: Staatliches Gymnasium "Am Lindenberg"
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Würde des Menschen keine Rassenschranken kennt.
Eckard Krause
Intitiator des Projektes "Hilfe für Nambala"
Schule: Adolph-Diesterweg-Oberschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil jeder Mensch in jedem Land das Recht hat, nach seiner Kultur zu leben. Das muss durch die Schule den Schülern vermittelt werden.
Jens-Uwe Krause
Moderator
Schule: Gesamtschule Mitte
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es sich dabei um eine Aktion handelt, die den Schülerinnen und Schülern nicht "von oben" aufgezwungen, sondern von ihnen selbst veranlasst wurde. Vor allem deshalb hat diese Aktion allergrößte Chancen, ihr gutes und wichtiges Ziel zu erreichen. Eine solche Aktion nicht zu fördern und zu unterstützen, wäre ein deutliches Zeichen in eine falsche Richtung.
Kenny Krause
Social Sports Coach
Schule: Dietrich-Bonhoeffer-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist den jungen Menschen ein Vorbild zu sein. Denn nur wer selber weltoffen und ohne Vorurteile durch die Welt wandert, erlangt die Reife auch anderen gegenüber offen sein zu können.
Olaf Kraußlach
Verbandsvorsitzender des Innungsverbandes für das Friseurhandwerk Westfalen-Lippe
Schule: Anna-Siemsen-Berufskolleg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Menschen aller Hautfarben, aller Religionen und aller Sprachen miteinander leben können sollten. Auschwitz darf sich nicht wiederholen!
Elena Krawzow
Para-Schwimmerin
Schule: Laurentius-Fachoberschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil sich jeder dort, wo er viel Zeit verbringt, auch wohlfühlen soll!
Markus Kress
Jugendreferat | Jugendreferent
Schule: Michael-Beheim-Schule Obersulm
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil jeder Mensch unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Religion respektiert und wertgeschätzt werden sollte.
Gerlinde Kretschmann
pensionierte Grundschullehrerin, Pädagogin
Schule: Michel-Buck-Gemeinschaftsschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil jeder ein Recht darauf hat, so angenommen zu werden, wie sie oder er ist. Das gilt ganz besonders in der Schule, die einen angstfreien Lern- und Lebensraum bieten soll, an dem jeder Schüler und jede Schülerin lernen und sich entfalten kann. Rassismus säht Angst, Hass und Gewalt. Dem müssen wir gemeinsam entschieden entgegentreten – damit alle sich in der Schulgemeinschaft wohlfühlen.