Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Joachim Locher
Bürgermeister der Stadt Waibstadt
Schule: Adolf-Schmitthenner-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in allen seinen Facetten entschieden ablehne und es wichtig ist, dass dieses Übel bereits an der Wurzel gepackt und beseitigt wird.
Sylvia Löhrmann
ehem. Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Schule: Alexander-Coppel-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil sie Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bietet, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten. Das Programm unterstützt eine demokratische Schulkultur, frei von Diskriminierung, Rassismus, Mobbing und Gewalt. Schülerinnen und Schüler wenden sich gemeinsam aktiv gegen rechtsextreme und populistische Versuchungen. Dabei sind sie gleichzeitig Vorbild für andere Schülerinnen und Schüler.
Christian “Flake” Lorenz
Musiker, Keyboarder von "Rammstein"
Schule: Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Mühlenbeck
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich bei meiner Arbeit gemerkt habe, dass Kinder und Jugendliche sich unheimlich schnell von etwas begeistern lassen, weil sie noch unvoreingenommen sind. Da wäre es wichtig, dass sie sich cool fühlen können, wenn sie etwas Gutes zusammen machen. Beim Erwachsenwerden versuchen sie sich oft von den Eltern abzugrenzen oder sie zu schockieren und da muss man ihnen zeigen, dass das auch geht, ohne gewalttätig oder doof zu werden
Gabriele Lösekrug-Möller
Politikerin (SPD)
Schule: IGS Hameln
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil der "Lebensraum Schule" angstfrei sein soll, damit alle Kinder sich nach ihren Möglichkeiten entfalten können und weil Zivilcourage ein Grundstein unserer Demokratie ist.
Hiltrud Lotze
Politikerin (SPD)
Schule: Hugo-Friedrich-Hartmann-Oberschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir von Kindesbeinen an erleben sollten, wie bereichernd ein vorurteilsfreier Umgang für unser Zusammenleben ist. Wir alle können etwas gegen Hass und Ausgrenzung tun.
Stefanie Lübbers
Stadträtin
Schule: Marienschule Cloppenburg i.k.T.
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Ausgrenzung und Hass in einer Schule grunsätzlich keinen Platz haben dürfen. Hier muss Raum sein für freundliches und offenes Miteinander, das es jedem einzelnen Kind und Jugendlichen ermöglicht, sich mit seinem persönlichen Stärken, Schwächen und Besonderheiten frei und optimal gefördert zu entwickeln und zu wachsen. So wie an der Marienschule in Cloppenburg, für die ich Patin sein darf. Hier sind alle willkommen und zwar ganz einfach so wie sie sind – weil sie alle „so wertvoll sind“. Das ist das Motto, das diese Schule couragiert im Alltag lebt. Das erfordert Rückgrat. Ich bin stolz auf diese Schulgemeinschaft, die sich dieser Herausforderung stellt, und werde jederzeit gern an ihrer Seite stehen.
Dr. Michael Lübbersmann
ehem. Landrat des niedersächsischen Landkreises Osnabrück
Schule: Integrierte Gesamtschule Melle
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unser Land ohne Toleranz, Bürgersinn und gelebte Demokratie keine Zukunft hätte.
Heiner Luhmann
Bürgermeister Bardowick
Schule: Hugo-Friedrich-Hartmann-Oberschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es für eine lebendige Demokratie von fundamentaler Bedeutung ist, Unterschiede zu sehen, zu erkennen, zu akzeptieren und zu leben. Junge Menschen an diese Offenheit heranzuführen und ihnen ihre Neugier auf Neues, auf Anderes zu stärken und zu verstetigen, ist unsere Verantwortung für das Fortbestehen unserer freiheitlichen Gesellschaft.
Dirk Lukrafka
Bürgermeister der Stadt Velbert
Schule: Städtische Gemeinschaftsgrundschule Birth
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich möchte, dass Schulen in die Lage versetzt werden, neben dem Elternhaus die Grundlage dafür zu bilden, dass wir alle respektvoll und friedlich miteinander umgehen. Und zwar so, wie das Grundgesetz es beschreibt, das heißt unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Sprache, Heimat und Herkunft, Glaube, religiöser und politischer Anschauung sowie Behinderung oder Nichtbehinderung.
Thomas Lurz
Freiwasserschwimmer
Schulen: Gymnasium Veitshöchheim, Mittelschule Heuchelhof, Staatliche Realschule Dettelbach
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir Menschen alle gleich sind und kein Mensch/Schüler gemobbt oder geärgert werden soll aufgrund seiner Herkunft oder anderer Gründe dieser Art.
Christina Lux
Sängerin
Schule: Freie Schule Anhalt
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage halte ich für enorm wichtig, weil ich glaube, dass sich nur durch Begegnung und mit klarer Haltung, Diskriminierung und Rassismus etwas entgegensetzen lässt. Schule kann nie neutral sein, wenn es um die Verletzung von Menschenrechten geht. Je früher Kinder sich ihrer Vorurteile bewusst werden und sensibilisiert werden, wach und klar auf diskriminierende Aussagen und Aktionen zu reagieren, desto stärker wird die Kraft für eine Gemeinschaft, die am Ende die schützt, die Ausgrenzung erfahren. Wir brauchen Verbündete in dieser Zeit. Mehr denn je. Schulen, die das vermitteln, sind für mich wie Grundmauern für ein Miteinander, ohne das es schlicht nicht geht. Es zählt nie, wo jemand herkommt, es zählt, wo er hinwill. Und dass ein jeder Mensch sein kann, da, wo er lebt.
LWL-Uni-Klinik Hamm
Die Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Schule: Schule im Heithof
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil dieses Netzwerk das bunte Leben abbildet, dem wir auch täglich in unserer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen begegnen.