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Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1477 Pat*innen

Dr. Hans-Georg Moldenhauer

ehem. Fußballspieler

Schule: Internationales Gymnasium Pierre Trudeau

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil alle Menschen auf dieser Welt zu Hause sind und nur gemeinsam eine gute und sichere Zukunft haben!
Christian Moeller Sony DSC

Christian Möller

Fotograf

Schule: Goethe-Gymnasium-Ludwigslust

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es für unser jetziges und zukünftiges Miteinander extrem wichtig ist, endlich Vorurteile, Hass und Gewalt aus der Gesellschaft zu verbannen. In Schulen ist es daher besonders wichtig, aktiv zu sein und auch gesellschaftliche Grundwerte zu vermitteln, damit wir rassistischen Keimen sofort den Nährboden nehmen. Unwissenheit ist die Ursache für Rassismus und hier ist der Lernort Schule eben auch gefordert und muss von außen unterstützt werden.
Siemtje Moeller
Foto: Thomas Koehler/photothek/Deutscher Bundestag

Siemtje Möller

Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Verteidigung, MdB (SPD)

Schulen: Oberschule Hohenkirchen, IGS Friesland Nord

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es toll finde, dass sich Schülerinnen und Schüler aktiv gegen Rassismus stark machen. Das ist in Zeiten von Populismus, Fremdenhass, Vorurteilen und Hass wichtiger denn je.
Beate Moeller Dumschat

Beate Möller-Dumschat

Geschäftsführerin Filmhof Hoya

Schule: Marion-Blumenthal-­Oberschule Hoya (ehemalige Marion-Blumenthal-Hauptschule)

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil gerade Kinder und junge Menschen ganz unvoreingenommen sind und dieses Projekt dabei hilft, dass wir endlich alle "multikulti" denken und miteinander leben können.
Goyo Montero
Foto: Ludwig Olah

Goyo Montero

Balletdirektor und Choreograph

Schule: Veit-Stoß-Realschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es meine tiefe Überzeugung ist, dass wir alle nur voneinander lernen können, von unseren unterschiedlichen Kulturen, Anschauungen, Erfahrungen und Religionen.
Daniel Moos

Daniel Moos

Stadtrat Achim

Schule: IGS Achim

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir gerade heute eine engagierte Haltung gegen Ausgrenzung brauchen. Unsere Schulen haben hier eine wichtige Aufgabe und junge Menschen haben die Möglichkeit, sich in der Sache zu engagieren, eine eigene Haltung zu entwickeln und diese gemeinsam zu verteidigen. So kann gelebte Demokratie in der Schule beginnen und dann auch in die Gesellschaft greifen. Ein friedliches Zusammenleben wird nur ohne Ansehen der Hautfarbe, Herkunft oder Religion gelingen.
Moritz Moos

Moritz Moos

Ruderer

Schule: Gutenberg-Gymnasium

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir in der Schule ganz viel für unser Leben mitnehmen und ich würde mir für alle Schüler nach der Schulzeit die Einstellung: " Ein Leben ohne Rassismus – Ein Leben mit Courage." wünschen.
Sean Mosby

Sean Mosby (Dj Climex)

Schule: Geschwister-Scholl-Schule Melsungen

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil alle Menschen egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion, gleichbehandelt werden sollten und wir alle glücklicher und zufriedener in einer Gesellschaft mit Gleichberechtigung leben würden!
Werner Moschall

Werner Moschall

Vorsitzender des Vereins Historia Elstal e.V.

Schule: Heinz Sielmann Oberschule Elstal

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil schon unter den jungen Mitgliedern unserer Gesellschaft das Bewusstsein gegen Rassismus geschärft werden muss!
Andreas Mucke

Andreas Mucke

Oberbürgermeister von Wuppertal

Schulen: Städtische Realschule Leimbacher Straße, Gesamtschule Langerfeld, Erich-Fried-Gesamtschule Ronsdorf

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es stark finde, wenn junge Menschen sich selbständig gegen Rassismus engagieren und ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit setzen. Sie sind ein Vorbild für unsere Gesellschaft, in der wir dringend mehr Menschen brauchen, die Zivilcourage zeigen. Die Schülerinnen und Schüler lernen, nicht wegzuschauen, sondern einzugreifen, wenn sie Diskriminierung erkennen. Sie wissen: Alle Menschen sind gleich viel wert, unabhängig von ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder ihrer Religion.
Steffen Mues
Quelle: Stadt Siegen

Steffen Mues

Bürgermeister der Stadt Siegen

Schulen: Realschule "Am Schießberg" (geschlossen seit 05.07.2021), Gymnasium Am Löhrtor

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Ausgrenzung in unserer Gesellschaft keinen Platz hat und ich ausdrücklich Projekte begrüße, die sich für ein ausgleichendes Miteinander einsetzen und unsere Kinder darin bestärken, sich gegen jegliche demokratiegefährdenden Ideologien zur Wehr zu setzen.
Anja Müller

Anja Müller

MdL (Die Linke)

Schule: Staatliche Regelschule "Werratal"

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil leider noch immer Menschen in unserer Gesellschaft aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrer Herkunft benachteiligt, diskriminiert und attackiert werden. Die Schule ist der beste Ort, um schon frühzeitig Denkmustern entgegenzuwirken, die andere Menschen abwerten oder mit Vorurteilen begegnen und um deutlich zu machen, dass die Gleichwertigkeit und Teilhabe aller Menschen zu den wichtigsten Werten unserer demokratischen Gesellschaft zählt. Es verdient unsere Anerkennung, wenn Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrerinnen und Lehrer sich nicht wegducken und schweigen, sondern ihre Stimme erheben – für ein Klima gegenseitigen Respekts, für Vielfalt und für Toleranz.