Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Maximilian Mumm
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld
Schule: Kurfürst-Balduin-Gymnasium
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es immer noch zu viele Menschen gibt, die nicht verstanden haben, dass wir alle unterschiedlich einzigartig sind und jeder vom anderen lernen kann. Es kommt nicht auf Sprache oder Hautfarbe an, sondern darauf, dass wir lernen, gerne miteinander zu leben.
Dr. Martina Münch
Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg a.D.
Schulen: Niedersorbisches Gymnasium Cottbus, Theodor-Fontane-Schule Cottbus
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil das Engagement Ausdruck einer demokratischen und interkulturellen Schulkultur ist, in der sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam mit Intoleranz und Menschenfeindlichkeit auseinandersetzen. Die Schulen setzen damit ein deutliches Zeichen für Demokratie und Toleranz und gegen Rassismus und Rechtsextremismus.
München ist bunt e. V.
vertreten durch Andreas Bieberbach, Vorstandsmitglied
Schule: Städt. Fachoberschule für Sozialwesen München-Nord
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir uns als Verein „München ist bunt!“ vielfältig für Aktionen gegen Ausgrenzung und Rassismus engagieren und es für besonders wichtig halten, dass Schülerinnen und Schüler bei diesem Engagement mit dabei sind.
Werner Munk
ehemaliger Schulleiter
Schule: Reinhardswald-Grundschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Diskriminierungen und Ausgrenzungen in einer immer enger zusammenwachsenden und immer dichter sich vernetzenden Welt das Glück und den Frieden aller Menschen gefährden und die Lebensqualität aller Beteiligten, gleichgültig ob sie aktiv oder passiv unter Intoleranz leiden, schwächen oder verunmöglichen. Lange Zeit habe ich gehofft, dass die „ererbten“ Feindseligkeiten gegen Andersartige, Andersdenkende oder Andersgläubige sich durch immer intensivere räumliche und geistige Mobilität der Menschen von selbst auflösen, doch es scheint nach wie vor eine große Aufgabe zu sein, allen Menschen zu vermitteln, dass jeder Mensch jedem Mitmenschen mit dem Respekt zu begegnen hat, den er für sich selbst einfordert. In der Schule ist dies – am besten ohne den erhobenen Zeigefinger! – durch ein nachhaltig vorbildstiftendes Zusammenleben aller Beteiligten in einer von Vorurteilen befreiten und von gemeinsamer Verantwortung getragenen Schulkultur zu vermitteln.
Franz Müntefering
ehem. Bundesvorsitzender der SPD
Schulen: Gymnasium der Stadt Warstein, Städtisches Gymnasium Sundern
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil schon in der Schule gilt: Alle Menschen sind gleich viel wert. Und weil man das sagen und leben muss.
Michelle Müntefering
MdB (SPD)
Schule: Pestalozzi-Gymnasium Herne
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Demokratie und Menschenrechte immer wieder neu erkämpft werden müssen und es deshalb auch auf die junge Generation ankommt.
Mike Münzing
Bürgermeister der Stadt Münsingen
Schule: Schillerschule Münsingen
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Zivil-Courage nicht von den Bäumen fällt.
Felix Mussell
Artist Management
Schulen: Richard-von-Weizsäcker-Schule, Mittelschule Zirndorf, Bunsen-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich davon überzeugt bin, dass überall in der Gesellschaft gegen Rassismus angekämpft werden muss. Rassismus ist wie Faschismus für mich keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Es ist inakzeptabel und deshalb müssen wir alles tun, um ihn zu verbannen. Aus der Schule und der gesamten Gesellschaft.
Özcan Mutlu
Politiker (Bündnis 90 / Die Grünen)
Schule: Johanna-Eck-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus und Diskriminierung nachhaltig durch Bildung und Erziehung bekämpft werden müssen. Eine gute Jugendarbeit erfordert im Umgang mit Rechtsextremismus geschultes Personal, welches demokratische Werte glaubhaft vorlebt, vermittelt und verteidigt.
Thomas Mütze
Politiker (Bündnis 90/ Die Grünen)
Schule: Schönberg-Mittelschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es zum Einen eine Ehre für mich ist, als ehemaliger Lehrer der Schule nun der Pate für solch eine wunderbare Initiative zu sein. Zum zweiten, weil ich es richtig finde, das schon in der Schule nicht nur Deutsch und Mathe gelernt wird sondern auch die Regeln des Zusammenlebens und vor allem Toleranz und Verständnis für Dritte. Darüber hinaus wünsche ich den Schülerinnen und Schülern viel Kraft und Courage, dieses, Ihr Wissen, auch im Alltag leben und einsetzen zu können, mit Courage gegen Rassismus!
Babacar N’Diaye
Fußballtrainer und ehem. Fußballspieler
Schule: Gymnasium Wolbeck
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich an die Leute, die es noch nicht kapiert haben, dass wir alle gleich sind, ein Signal senden möchte. Hautfarbe spielt keine Rolle!
Petra Nadolny
Schauspielerin und Autorin
Schule: Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich weiterhin in einer demokratischen Gesellschaft leben will, die auf ein Miteinander baut - gerade auch mit anderen Kulturen - und nicht auf ein Gegeneinander.