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Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1477 Pat*innen

Boris Obergfoell
FOTO:BONGARTS/Friedemann-Vogel

Boris Obergföll

ehem. Speerwerfer

Schulen: Saarpfalz-Gymnasium Homburg, Edith-Stein-Schule Friedrichsthal (geschlossen seit 31.07.2014)

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Thema bzw. Problem an den Schulen, in der Öffentlichkeit immer noch totgeschwiegen wird.
Frederik Obermaier
Foto: Friedrich Bungert/SZ

Frederik Obermaier

Journalist

Schule: Ruperti-Gymnasium

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil jeder Mensch, der wegen seiner Herkunft, Hautfarbe oder Religion diskriminiert wird, einer zu viel ist. Leider ist Rassismus noch immer alltäglich - wir sind alle gefragt, etwas dagegen zu unternehmen. Eine demokratische Gesellschaft darf Rassismus nicht zulassen und muss ihm täglich entgegentreten - im Kleinen wie im Großen, im privaten Umfeld genauso wie in Schule und Beruf.
Torge Oelrich

Torge Oelrich

Comedian

Schule: Schleusen-Gemeinschaftsschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es wichtig finde, immer wieder Respekt und Akzeptanz im gegenseitigen Miteinander ins Bewusstsein zu rücken. Egal welcher Herkunft, welchen Glaubens oder welcher Zugehörigkeit/Orientierung. Dass Schüler gemeinsame Sache gegen Rassismus und Ausgrenzung machen, finde ich großartig und unterstütze ich deshalb aus vollem Herzen.

Jennifer Oeser

ehem. Leistungssportlerin

Schule: Gymnasium Brunsbüttel

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil die Schule einen wesentlichen Beitrag zur Vermittlung von Wissen und Prägung der Persönlichkeit leistet. Durch Aufklärung können eventuelle Vorurteile abgebaut werden und anfänglich Fremdes verliert die "Befremdlichkeit".
Heinz Oehmann
Foto: Guenther Seebaeing

Heinz Öhmann

Bürgermeister der Kreisstadt Coesfeld

Schule: Gymnasium Nepomucenum Coesfeld

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir die Ewiggestrigen mit ihren Parolen als solche hinstellen müssen, was sie sind: menschenverachtend. Unsere Kinder sollen allen Menschen dieser Welt offen und vorurteilsfrei begegnen. So wie es unser Grundgesetz für jeden festschreibt. Vorurteile engen ein. Vorurteile sind dumm. Vorurteile passen nicht in ein demokratisches und weltoffenes Land, das für jeden gleiche Chancen bereit hält und mit allen Nationen Handel treibt.

Ohrange
Foto: Felix Fotographie

Ohrange

Musikband

Schule: Johannes-Nepomuk-Gymnasium der Benediktiner

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir es vor Allem in unserer heutigen Zeit als unglaublich wichtig empfinden, dass wir als junge Generation nicht nur alles mitansehen und ertragen sondern etwas verändern, unsere Meinungen äußern und uns für unsere gemeinsame Zukunft einsetzen. Wir dürfen nicht vergessen aufeinander zu schauen und zusammenzuhalten. Egal ob schwarz oder weiß, dick oder dünn, Ober- oder Unterschicht: es sollte doch selbstverständlich sein, dass wir uns gegenseitig akzeptieren & gut miteinander auskommen.

Lasst uns mit dem Herzen hören auch danach handeln!
Ohrbooten
Foto: Sven Hagolani

Ohrbooten

Musikband

Schulen: Max-Delbrück-Gymnasium, Archenhold-Gymnasium

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es nicht nur dumm, sondern auch gefährlich ist, Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aussehens zu verurteilen. Wir brauchen interkulturellen Austausch, damit wir uns weiterentwickeln können. Wir brauchen Chancengleichheit, damit wir weltweite Netzwerke bilden können. Wir brauchen Mut zur Courage, damit wir in einer fairen Welt leben können.
Ohrenfeindt
Foto: Patrick Kramer

Ohrenfeindt

Musikband

Schule: Oste-Hamme-Schule Oberschule Gnarrenburg

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Beurteilung von Menschen nach Ihrer Haut-, Haar- oder sonstiger Farbe so bekloppt ist, dass es kracht! Und das kann man nicht früh genug vermitteln - also sollten wir spätestens in den Schulen damit anfangen.
Foto: Wesely Photography

Oku and The Reggaerockers

Musiker und Pädagoge

Schulen: Gemeinschaftsschule Marpingen, Robert-Bosch-Schule, Gesamtschule Saarbrücken - Bellevue

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es wichtig ist, in einer auseinanderdriftenden Gesellschaft, den Zusammenhalt zu stärken und das Bewusstsein für Verantwortung und Demokratie zu fördern. Schüler als Ideengeber und Macher von Morgen sind dabei der entscheidende Faktor – die Game-Changer!!!
Jan Hendrik Olbertz

Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz

Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt a.D., ehem. Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin

Schule: Geschwister-Scholl-Gymnasium Magdeburg

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Lehrer und Schüler auf diese Weise nach außen vermitteln, dass sie sich nicht abwenden, dass sie nicht weghören, wegschauen und schweigen, wenn andere auf Grund ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens oder ihrer Herkunft Opfer von Gewalt werden.
Belit Onay
Foto: Nico Herzog

Belit Onay

Oberbürgermeister Hannover

Schule: IGS Badenstedt

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar ist, dass junge Menschen gemeinsam couragiert gegen Diskriminierung, Antisemitismus, Rassismus und Sexismus Haltung zeigen. Gerade Schulen müssen Orte sein, an denen sich alle frei und ohne Angst entfalten können, da ist kein Raum für Ausgrenzung!
Sophia Oester
Foto: Christina Koerte

Sophia Oster

Musikerin

Schule: Schlossberg Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich mir wünsche, dass wir lernen zu sehen, was für ein Privileg es ist, in einer multikulturellen Gesellschaft zu leben. Es ist wichtig jungen Menschen so früh wie möglich vor Augen zu führen, wie wunderbar und inspirierend Diversität ist und wie jede*r Einzelne von der „Andersartigkeit“ anderer profitieren kann. Nur so kann ein harmonisches und friedliches Miteinander voller Liebe entstehen.