Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Jonny Otten
ehem. Fußballspieler
Schule: Oberschule Harpstedt
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es heutzutage in einem vereinten Europa nicht mehr anders geht.
Wolfgang Overath
ehem. Fußballspieler
Schule: Städt. Anno-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Herz eines Menschen zählt und nicht seine Hautfarbe.
Wilma Overbeck
Musikerin
Schule: Gymnasium Köln-Pesch
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Andersartigkeit unsere Gesellschaft bereichert und sie vielfältiger macht. Jeder Mensch ist etwas Besonderes aber keiner ist etwas Besseres. Mensch bleibt Mensch egal woher er kommt und egal wie er aussieht. Es gibt kein „Schlechter“ oder „Besser“ nur Unterschiede.
Aydan Özoğuz
MdB (SPD) und Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration a.D.,
Schule: Erich Kästner Schule Hamburg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil gerade in der Schule alle zusammen lernen und die Vielfalt erkennen, in der sie leben. Die Schülerinnen und Schüler fordern Zusammenhalt, Fairness und gegenseitigen Respekt!
Nihat Öztürk
Gewerkschaftssekretär für besondere Aufgaben und ehem. Geschäftsführer IG Metall
Schule: Heinrich-Hertz-Berufskolleg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil eine demokratische Gesellschaft, in der die Würde aller Menschen respektiert wird, auf humanistische Bildung in der Schule nicht verzichten kann und darf.
Rafet Öztürk
Referent für Interreligiöse und Interkulturelle Zusammenarbeit
Schule: Max-Ernst-Gesamtschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil insbesondere unsere Geschichte uns lehrt, dass wir niemals die Augen verschließen dürfen vor Unrecht, Unterdrückung und Rassismus. Damit Schülerinnen und Schüler lernen versteckten Rassismus unter dem Mantel des Populismus als solchen zu erkennen und für die Freiheit eines Jeden einzustehen.
The O’Reillys and the Paddyhats
Musiker*innen
Schule: Heinrich Heine Oberschule Lauter
Wir stehen für ein tolerantes, buntes Miteinander und gegen jegliche hässliche Form von Rassismus. Gerade als Musiker*innen ist uns bewusst, wie wichtig es ist, diese Message an junge Menschen zu vermitteln.
Markus Pannermayr
Oberbürgermeister der Stadt Straubing
Schule: Anton-Bruckner-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es mir persönlich ein besonderes Anliegen ist, gemeinsam gegen Ausgrenzungen und Vorurteile einzutreten.
Dr. Christos Pantazis
MdL (SPD)
Schule: Sally-Perel-Gesamtschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Würde des Menschen unantastbar ist. Daher ist es schon im Schulalter wichtig, sich zu den unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt zu bekennen.
Kostas Papanastasiou
Schauspieler und Künstler
Schule: Campus Berufsbildung e.V.
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil alle Menschen gleich sind und deren Würde unantastbar ist. Deswegen bin ich entschieden gegen jede Art von Rassismus.
Angela Papenburg
Geschäftsführerin bei der GP Günter Papenburg Unternehmensgruppe
Schule: Marguerite Friedlaender Gesamtschule Halle (Saale)
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir nur friedlich miteinander leben können, wenn wir tolerant und ohne Vorurteile miteinander umgehen. Und weil Demokratie nur funktioniert, wenn junge Menschen lernen, sich für eine offene und tolerante Gesellschaft zu engagieren und Verantwortung für andere Menschen zu übernehmen. Bei der rasant fortschreitenden Digitalisierung dürfen wir unser wichtigstes Grundrecht niemals vergessen: Die Würde des Menschen ist unantastbar!
Heinz Paula
Politiker (SPD)
Schule: Bebo-Wager-Schule Gewerbliche Berufsschule 2
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Schule ein Ort ist, an dem wichtige Wurzeln gelegt werden für das Bewusstsein der jungen Leute für Toleranz, Menschenwürde und Demokratie. Meine Augsburger Patenschule ist Beispiel für eine Schule, die auf diesem Gebiet sehr engagiert ist. Aber das darf kein Grund sein, sich auszuruhen und zu sagen: die machen das schon! Wir alle sind zum Handeln aufgerufen. Bert Brecht, auch ein Augsburger, hat es auf den Punkt gebracht: "Es setzt sich nur so viel Wahrheit durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein".