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Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1477 Pat*innen

Gudrun Pausewang(†)

Jugendbuchautorin

Schule: Lüttfeld-Berufskolleg

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich Rassismus für menschenunwürdig halte - und bedauere, dass in unserer Pädagogik Zivilcourage, eine ganz wichtige Tugend auch in einer Demokratie, viel zu wenig gepflegt wird.
Pavel Klaus

Klaus Pavel

Landrat des baden-württembergischen Landkreises Ostalbkreises

Schulen: Freie Waldorfschule Schwäbisch Gmünd, Integrierte Gesamtschule Horhausen

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir begreifen müssen, dass nur ein miteinander der Menschen verschiedener Herkunft, aller Kulturen, Religionen und Identitäten neue Möglichkeiten für eine friedliche und erfolgreiche Zukunft bieten. Wo kann dies nicht besser vermittelt werden, als in unseren Schulen.
Criss Payne

Criss Payne

Musiker

Schule: Matthias-Grünewald-Gymnasium

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es für mich als Musiker eine Selbstverständlichkeit ist, allen Menschen gegenüber offen zu sein! Hautfarbe, Herkunft, sozialer Status darf nicht relevant sein.
Michael Peller

Michael Peller

Bürgermeister der Gemeinde Schöffengrund

Schule: Carl-Kellner-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil diese von essentieller Bedeutung für ein friedliches Zusammenleben in unserer vielfältigen Gesellschaft ist.
Heinrich Peuckmann

Heinrich Peuckmann

Schriftsteller; Generalsekretär des PEN

Schule: Städtisches Gymnasium Bergkamen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus Menschen einteilt in solche, die mehr Wert sind als andere. Dies widerspricht fundamental dem christlichen Menschenbild, nach dem wir zwar unterschiedlich, aber eben gleich viel Wert sind. In allen meinen Romanen, Erzählungen und in meinem gesellschaftlichen Handeln setze ich mich für ein solches Menschenbild ein. Wer davon ausgeht, ist offen für kulturelle Unterschiede. Er ist neugierig darauf, kann sie mit Toleranz ertragen und sich selbst davon anregen lassen.
Maik Peyko

Maik Peyko

Pädagoge

Schule: Jörg-Immendorff-Schule Hauptschule Bleckede

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir nur gemeinsam unsere Zukunft gestalten und beeinflussen können. Die SchülerInnen, die Jugendlichen, die Eltern, die Politiker, die Schulen oder die Vereine – keiner von denen kann diese Aufgabe alleine bewältigen. Wir müssen gemeinsam uns den gesellschaftlichen Themen und Veränderungen stellen und offen, ehrlich und auf Augenhöhe dazu diskutieren sowie in allen Schulen in Projektformen dazu arbeiten.

Hannelore Pfaff

Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)

Schule: Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich als Kommunalpolitikerin davon überzeugt bin, dass die große Politik, die für die Gleichheit aller Menschen eintritt, im „Mikrokosmos“ vor Ort, in unserem gemeinsamen Alltagshandeln umgesetzt werden muss.
Dieter Pfau

Dieter Pfau

Autor

Schule: Weiterbildungskolleg Siegen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schüler*innen mehr über die Hintergründe menschenfeindlicher Ideologien erfahren sollen und rassistische Weltbilder und die Ausgrenzung von Menschen an den Schulen nichts zu suchen haben.
Mandy Pfeifer
Foto: Susie Knoll

Mandy Pfeifer

MdL (SPD)

Schule: Integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe "Bertold Brecht"

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Teilnahme an dem Projekt zeigt, dass Kinder und Jugendliche erkannt haben, dass Rassismus leider ein Thema in unserer Gesellschaft ist und sie sich dem ganz bewusst entgegenstellen. Mit Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage treten die Schülerinnen und Schüler für eine Gesellschaft ein, die bunt ist. In der jeder Mensch wertvoll ist und Herkunft, Hautfarbe und Religion keine Rolle spielen, wenn es darum geht, dabei zu sein und friedlich zusammen zu leben. Das finde ich toll – das unterstütze ich gern.
Boris Pfeiffer
Foto: Dirk Lausch

Boris Pfeiffer

Autor und Theaterregisseur

Schule: Regenbogenschule Seelze

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Lernen und Leben sich nur in angstfreien Räumen zum Besten entfaltet.
Wer andere anmacht, sie niedermacht oder nicht gelten lassen will, wer herrschsüchtig ist und sich für besser als sein Gegenüber hält– hält die Entwicklung aller Menschen auf.
Wer andere nur mit Vorurteilen ansehen kann, wer es nicht schafft, seinem Gegenüber so frei wie nur möglich, furchtlos und mutig gegenüberzutreten, wird die Möglichkeiten seines Lebens nicht wirklich ausschöpfen.
Wer Mädchen und Frauen abschätzig, angeberisch, von oben herab oder schlecht behandelt – wird es schwer haben, ein Mensch mit einem liebenden Herz zu werden.
Wer Jungen, die Jungen lieben, abschätzig, angeberisch, von oben herab oder schlecht behandelt – wird es schwer haben, ein Mensch mit einem liebenden Herz zu werden.
Wer Mädchen, die Mädchen lieben, abschätzig, angeberisch, von oben herab oder schlecht behandelt – wird es schwer haben, ein Mensch mit einem liebenden Herz sein zu können.
Wer all dies nicht wagt, wird es schwer haben, von einem anderen Menschen geliebt zu werden.
Unser Leben braucht Verständnis, braucht gegenseitiges Zuhören, braucht es, dass wir einander furchtlos und ohne Wut in die Augen sehen. Unser Leben braucht es, dass wir einander verstehen wollen und unter die Arme greifen.
Wir brauchen einander wie die Erde uns braucht, um nicht am Menschen zu ersticken.
Ossy Pfeiffer
Foto: Martin Huch

Oswald Pfeiffer

Musiker

Schule: IGS Langenhagen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es eine Ehrensache ist und keiner wegschauen darf. Es geht um die Zukunft aller!

Das Philharmonische Orchester Kiel

Philharmonisches Orchester

Schule: Ernst-Barlach-Gymnasium Kiel

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, weil das Philharmonische Orchester Kiel immer wieder aufs Neue zeigt, dass die Herkunft des Einzelnen beim gemeinsamen Musizieren keine Rolle spielt. Mehr als 80 Musiker*innen aus den verschiedensten Ländern der Welt arbeiten,, lachen und reden jeden Tag miteinander. Rassismus hat hier ebenso wie an unserer Patenschule, dem Ernst-Barlach-Gymnasium keinen Platz - und darauf sind wir stolz.