Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Joachim Philipkowski
Fußballtrainer
Schule: Grundschule Schmalenbeck
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil ich der festen Überzeugung bin, dass alle Menschen gleich sind. Jede Kultur bringt etwas besonderes mit. Wenn wir diese Besonderheiten zusammen führen, profitieren wir alle davon. Ich selber trainiere seit Jahrzehnten Mannschaften mit verschiedensten Nationalitäten, die unter Beweis stellen das mit gutem Willen ein harmonisches Zusammenleben kein Problem darstellt. Wenn wir alle mit diesen Voraussetzungen in unserer Gemeinschaft guten Willens sind, hätten wir alle Gedanklichen Hürden überwunden
Klaus-Jürgen Philipp
Geschäftsführer Haus Rabenhorst O. Lauffs GmbH & Co. KG
Schule: Stefan-Andres-Realschule plus Unkel
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Schüler in einer frühen und prägenden Lebensphase gemeinsam Werte erleben, die ein Zusammenleben ermöglichen, welches durch ein friedliches, liberales und respektvolles Miteinander nachhaltig bestimmt wird.
Marcel Philipp
Oberbürgermeister der Stadt Aachen
Schule: Städtische Gesamtschule Brand
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage muss sein,
weil gerade der jungen Generation die Grundwerte unserer Verfassung vermittelt werden müssen, damit sie über die Gefahren rassistischer und rechtsextremer Ideologien aufgeklärt werden und diesen entgegentreten können. So wird die Zukunft unserer Demokratie gesichert.
Bernd Pielemeier
Bildhauer
Schule: Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Weferlingen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil für mich als bildenden Künstler Vielfalt und Toleranz elementare Grundlagen von Freiheit und Frieden sind.
Wolfgang Pieper
Bürgermeister der Stadt Telgte
Schule: Sekundarschule an der Marienlinde
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es absolut klasse finde, dass sich Schülerinnen und Schüler aktiv damit auseinandersetzen, wie tief alltäglicher Rassismus in uns allen sitzt, wie er wirkt und wie er Menschen ausgrenzt – vor allem aber, wie wir ihn Schritt für Schritt überwinden können.
Josephine Pilars de Pilar
Sängerin
Schule: Gesamtschule Oberpleis
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil es wichtig ist, für Menschlichkeit einstehen und Position ergreifen zu können ohne Feindseligkeit, sondern im ständigen Dialog und mit Respekt. Courage zu zeigen sollte nicht polarisierend sein. Ich finde, dass man nicht mit allem einverstanden sein muss. Man kann und muss lernen, sich abzugrenzen, ohne das Gegenüber zu missachten.
Pimf
Rapper
Schule: Gustav-Heinemann-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil gerade bei uns in der Provinz viel zu wenig gegen rassistische Gewalt unternommen wird, viel zu viel Alltagsrassismus "durchgewunken wird" und wir einfach lernen müssen, uns aktiv dagegen zu stellen.
Thomas Pink
Bürgermeister von Wolfenbüttel
Schulen: Carl-Gotthard-Langhans-Schule, Amalie-Löbbecke-Schule, Dr. David Mansfeld-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Gastfreundschaft und Weltoffenheit ebenso zu Wolfenbüttel gehören wie das Engagement gegen Diskriminierung.
Volker Pispers
Kabarettist
Schule: Elisabeth-Selbert-Gesamtschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich gesehen habe, daß diese Aktion die Schüler wirklich erreicht.
Boris Pistorius
Bundesminister der Verteidigung
Schule: Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unsere Gesellschaft couragierte Jugendliche braucht, für die die Würde des Menschen Maßstab des eigenen Handelns ist.
Christoph Pistorius
Vizepräses des Evangelischen Kirchenkreis Trier
Schule: Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Schweich
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich mich als Superintendent dem Lebenszeugnis Dietrich Bonhoeffers, des Namensgebers unserer Schule, verpflichtet fühle, mich einzusetzen für eine Kultur der Annahme und des Respekts.
Jutta Pitzen
Kunsthistorikerin
Schule: Städtische Gemeinschaftsgrundschule Rahser
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil es ohne Frieden im Kleinen nie Frieden im Großen geben wird. Sowohl in meiner beruflichen Tätigkeit mit zahlreichen Begegnungen in der Kultur als auch in langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit im Bereich Schule - unter anderem an der Grundschule in Viersen-Rahser - habe ich erfahren, dass vorurteilsfreies Miteinander, Offenheit, Respekt und gegenseitige Wertschätzung zu den wichtigsten Elementen gehören, die ein friedvolles Zusammenleben ermöglichen.