Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Patrick Platins
ehem. Fußballtorwart
Schule: Berufskolleg Senne
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich davon überzeugt bin, dass die Schüler so auf dem Weg für ein respektvolles Miteinander im Alltag und der Berufswelt bestens begleitet werden.
Peter Pohlmann
Vorsitzender des Aufsichtsrats der POCO-Domäne Holding GmbH
Schule: Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil alle Menschen gleich sind.
Isabell Polak
Schauspielerin
Schule: KGS Kooperative Gesamtschule Kirchweyhe
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich in dem Bewusstsein aufgewachsen bin, dass alle Menschen gleich sind. Für mich war somit selbstverständlich, dass alle Menschen die gleiche Chancen, den gleichen Respekt verdienen. Dieses Selbstverständnis war mir aber nur deshalb möglich, weil ich selbst gar nicht von Rassismus betroffen bin. Ich kann ihn einfach ausblenden, wenn ich das will. Menschen die davon betroffen sind, haben diese Wahl nicht. Der Tag an dem ich mir meines Privilegs bewusst wurde, hat meine Wahrnehmung dieses Themas stark verändert. Je mehr Menschen denken, Diskriminierung sei wieder gesellschaftsfähig, desto lauter müssen wir ihnen entgegen treten. Die Schule ist ein Ort, an dem wir unser gemeinsames Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeiten schärfen können. Mit Courage gegen Rassismus. Das sollte jeder unterstützen.
Filiz Polat
MdB (Bündnis 90/Die Grüne)
Schule: Gymnasium Nordhorn
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage muss sein,
weil die Schule ein Ort sein sollte, an dem alle, unabhängig von ihrer Familiengeschichte, Hautfarbe, Religion, geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung, gleichermaßen Teil der Gemeinschaft sind. Nur so können unsere demokratischen Grundwerte und unsere Gesellschaft der Vielen wirklich miteinander erlebt und erlernt werden; eigene Denkmuster und persönliches Verhalten rassismuskritisch hinterfragt werden.
Politik zum Anfassen e.V.
vertreten durch Monika Dehmel
Schule: Realschule Isernhagen (geschlossen seit Juli 2021)
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schulen als Grundstein für die demokratische Entwicklung stehen, sie sollten mit einem guten Beispiel vorangehen und eine Vorbildfunktion haben. Gerade Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben keinen Platz an Schulen haben.
Dr. René Pöltl
Oberbürgermeister der Stadt Schwetzingen
Schule: Ehrhart-Schott-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir in einer Stadt der Toleranz leben, in der allen Menschen der gleiche Respekt, die gleiche Achtung, die gleiche Behandlung und die gleichen Möglichkeiten der Entfaltung und des freien Lebens zustehen.
Hartmut Polzer
Aktivist, Initiative "Stolpersteine in Karben"
Schule: Kurt-Schumacher-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil dieses tolle Engagement von Jugendlichen - besonders vor dem aktuellen Hintergrund einer Vielzahl von Ausgrenzungen von Minderheiten in ganz Europa - einen unschätzbaren Wert hat für ein friedliches und erfolgreiches Zusammenleben nicht nur in der Schule, sondern auch darüber hinaus.
Ramona Pop
MdA (Bündnis 90/Die Grünen) und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe
Schule: Oberstufenzentrum TIEM Technische Informatik, Industrieelektronik u. Energiemanagement
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus keinen Platz in unserer Gesellschaft hat und unsere Schulen zentrale Orte sind, dies zu vermitteln und vorzuleben.
Joachim Poß
Politiker (SPD)
Schule: Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich sehr beeindruckt bin von dem großartigen Engagement meiner„Patenkinder“ und weil es für die Bekämpfung des Rassismus dringenderforderlich ist, dass die Auseinandersetzung mit seinen Ursachen undErscheinungsformen schon in der Schule beginnt.
Ralf-Erik Posselt
ehem. Sprecher der Gewalt Akademie Villigst / SOS-Rassismus-NRW
Schule: von-Vincke-Schule Soest
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Kinder und Jugendliche Raum, Zeit und Atmosphäre brauchen, um selber auszuprobieren und herauszufinden, was gut oder schlecht für sie ist.
Lars Post
Personalreferent (Kabel Premium Pulp & Paper GmbH)
Schule: Fritz-Steinhoff-Gesamtschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich jegliches Engagement gegen Diskriminierung, egal aus welchem Grund, super finde. Von unseren Auszubildenden und natürlich auch von allen anderen Mitarbeitern erwarten wir, dass sie vorurteilsfrei miteinander umgehen. Durch die Unterstützung dieses Projektes hoffe ich dazu beitragen zu können, Schülerinnen und Schülern zu zeigen, wie wichtig die Einhaltung der Grundwerte des menschlichen Zusammenlebens für ein gutes Arbeitsklima ist. Zu diesen Grundwerten gehört neben Ehrlichkeit, Fleiß, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit usw. unbedingt auch ein respektvoller Umgang miteinander.
Manfred Poth
Politiker (CDU)
Schulen: Gesamtschule Eifel, Berufskolleg Eifel
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil hiermit ein Zeichen für unseren solidarischen Umgang miteinander gesetzt wird. Wir setzen ein Zeichen für Demokratie, Offenheit und Menschenwürde und gegen Diskriminierung, Ausgrenzung, Rassismus und Hetze.