Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Susanne Reichert
Kolumnistin und Autorin
Schule: Holbeinschule (geschlossen seit 12.07.2021)
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus das friedliche Zusammenleben verhindert und bereits junge Menschen ermutigt werden müssen, sich jeder Form von Ausgrenzung und Rassismus entgegen zu stellen. Dazu gehören Mut und Entschlossenheit, aber auch eine entsprechend sensible Wahrnehmung. Dass Menschen irgendwo in dieser Welt aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihrer Religionszugehörigkeit in Angst leben müssen, ist nicht akzeptabel - weder in der Gegenwart noch in der Zukunft.
Herman Reichold
alias Künstler Herman
Schule: Helene-Weber-Berufskolleg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es der richtige Moment ist, in der Zeit soziales Miteinander und respektvollen Umgang zu vermitteln.
Dr. Jochen Reidegeld
Stellvertretender Generalvikar des Bistums Münster
Schule: Joseph-Haydn-Gymnasium Senden
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich fest daran glaube, dass in jedem Kind und Jugendlichen so viele Fähigkeiten und so viel Enthusiasmus wohnt, den sie entfalten können, wenn sie nicht durch Vorurteile und rassistisches Verhalten in ihrem Selbstvertrauen angegriffen werden.
Dr. Carola Reimann
Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Schulen: Lessinggymnasium Braunschweig, Abteilung Leopoldstraße Gymnasium Kleine Burg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil keine Schülerin und kein Schüler aufgrund der Herkunft, des Aussehens oder des Geschlechts unterdrückt werden sollte. Wir müssen Kindern und Jugendlichen die Chance bieten, in einer friedlichen, offenen und toleranten Umgebung aufzuwachsen. Das Projekt hilft, dies zu verwirklichen.
Dirk Reinhardt
Kinderbuchautor
Schule: Freie Waldorfschule Minden e.V.
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es wichtig finde, dass junge Leute so früh wie möglich auf die Erscheinungsformen und die Folgen von Rassismus und anderer Arten von Diskriminierung aufmerksam gemacht und dazu befähigt werden, Haltung zu zeigen und engagiert dagegen einzuschreiten.
Claus-Peter Reisch
Kapitän Mission Lifeline e.V.
Schule: Freie berufsbildende Schule Dresden
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil dort bereits früh gelernt wird Toleranz gegenüber jedermann zu üben. Wir müssen für den Erhalt unserer Werte auch lernen einzustehen und Zivilcourage zu zeigen. Wo sollte das besser vermittelt werden als in unseren Bildungseinrichtungen. Aus diesem Grunde freue ich mich sehr die Freie berufsbildende Schule Dresden als Pate zu unterstützen. Gemeinsam werden wir dieses Ziel erreichen.
Leo Reisinger
Schauspieler
Schule: Gymnasium Oberhaching
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich von einer Welt in Offenheit, Gleichberechtigung und Frieden für die Menschenfamilie überzeugt bin.
Magnus Reitschuster
Intendant des Apollo-Theater Siegen
Schule: Gymnasium Am Löhrtor
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil gemeinsames Engagement gegen Unrecht das individuelle und das gesellschaftliche Leben reicher macht.
Heinriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln
Schule: Heinrich-Böll-Gesamtschule Köln
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir für eine Gesellschaft ohne Rassismus Menschen mit Courage brauchen – gerade auch junge Menschen. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler selbst es sind, die das Projekt an ihrer Schule initiieren und umsetzen, machen sie ihre Schule zu einem Lernort für Demokratie, Toleranz und gegenseitigen Respekt! Ganz gleich, wo die Schülerinnen und Schüler herkommen – sie nutzen gemeinsam ihre ganz unterschiedlichen Potenziale, um für ein gutes Zusammenleben an der Schule und damit auch in unserer Stadt einzustehen. Mit Mut und Engagement machen sie ihre Schule zu einer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Dies ist ein weiterer und wichtiger Baustein für ein weltoffenes Köln und darauf bin ich stolz.
Sebastian Remelé
Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt
Schule: Walther-Rathenau-Gymnasium und -Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist, die Kinder zu sensibilisieren. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir etwas verändern und dazu beitragen, in einer Gesellschaft zu leben, in der wir ohne Angst verschieden sein dürfen. Rassismus trägt viele Gewänder – weltweit. Doch was uns unterscheidet ist oft nur äußerlich sichtbar; die Farbe von Blut und Tränen sind überall gleich.
Thilo Rentschler
Oberbrügermeister der Stadt Aalen
Schule: Realschule auf dem Galgenberg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Schülerinnen und Schüler von heute unsere Demokratie leben und verteidigen müssen!
Klaus Renzel
Comedian
Schule: Josefschule Bocholt
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Zukunft unserer Menschheit nur im gemeinsamen Miteinander, gegenseitiger Akzeptanz und gegenseitigem Verständnis liegt. Dies erlebe ich in meiner Variété-Arbeit, in der Künstler internationaler Herkunft gemeinsam wundervolle Shows hervorzaubern, um Menschen zu begeistern. Gerade in unserer Zeit ist es wichtiger denn je geworden, dass unsere Kinder früh lernen, unabhängig von Sprache, Religion und Herkunft Ja zueinander zu sagen.