Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Jan Rothenbacher
Oberbürgermeister Memmingen
Schule: Staatliche Realschule Memmingen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Respekt und Toleranz kein Alter kennt. Um in unserer Gesellschaft das Verständnis füreinander nachhaltig zu fördern, ist es wichtig schon früh auch solch kritische Themen zu adressieren. An den Schulen kann den Kindern und Jugendlichen bereits in jungen Jahren die enorme Bedeutung von Demokratie und Freiheit, aber auch Verständnis und Toleranz vermittelt werden, die sie als Multiplikatoren weitertragen und die sie ihr Leben lang bereichert.
Jürgen Roters
ehem. Oberbürgermeister der Stadt Köln
Schule: Albertus-Magnus-Gymnasium Köln
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil in der Schule eben nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen gelehrt wird, sondern weil Schule auf das Leben vorbereitet. Dort wird auch der Charakter geschult – nicht nur im Unterricht sondern auch im täglichen Miteinander.
Claudia Roth
Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
Schule: Leonardo da Vinci Campus Nauen
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es in Artikel 1 unseres Grundgesetzes heißt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – und zwar die Würde jedes Menschen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder sexuellen Orientierung.
Michael Roth
Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, MdB (SPD)
Schule: Brüder-Grimm-Schule Eschwege
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Toleranz, Respekt und Weltoffenheit nicht einfach so vom Himmel fallen. Diese Werte müssen vermittelt und erlernt werden – in der Familie und im Freundeskreis, in Kindergärten und Schulen, in Jugendgruppen und Sportvereinen. Dafür setzen sich die Modellschule Obersberg in Bad Hersfeld und die Brüder-Grimm-Schule in Eschwege auf vorbildliche Weise ein.
Richard „Rick“ Roth
Schule: Hermann-Stamm-Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus leider immer noch gegenwärtig ist. Die Schulen haben die hervorragende Chance so zu erziehen, dass junge Menschen couragiert rassistischem Gedankengut, ebensolchen Verhaltensweisen und Aktionen entgegentreten können.
Stefan Rottmann
Bürgermeister der Großgemeinde Schonungen
Schule: Berufliche Oberschule Schweinfurt
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es auf das Miteinander in unserer Gesellschaft ankommt. Wir könnten noch viel erfolgreicher in der Schule, im Berufsalltag oder Mannschaftssport sein, wenn sich alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder Herkunft, vorbehaltslos mit ihren Talenten einbringen können. Ein Vorbild kann uns sicher der Profi-Fußball mit unserer Nationalmannschaft sein: Jeder zählt und gemeinsam wird Fairplay und Teamplay gelebt. Wir sollten es auch in unserem Alltag zulassen.
Stefan Rouenhoff
MdB (CDU)
Schule: Leni-Valk-Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus und jegliche Art der Ausgrenzung und Diffamierung keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen. Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion gleich zu behandeln, ist ein zentraler Baustein unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung, wie sie in unserer Verfassung verankert ist. Und dieses Grundverständnis muss auch den Schülerinnen und Schülern in unserem Land ausführlich vermittelt werden.
RSB Thuringia Bulls e.V.
Basketballteam
Schule: Kolping-Schule Erfurt
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es gerade jetzt wichtig ist auf die Kinder und Jugendliche zuzugehen mit ihnen über unser Leben in einer multikulturellen Welt zu reden, sie aufzuklären und ein Vorbild zu sein. Wir wollen dort ansetzten Verständnis zu fördern und Barrieren aufzubauen.
Christian Ruck
Leiter des Büros der KFW-Entwicklungsbank in Kamerun
Schule: Balthasar-Neumann-Berufsbildungszentrum
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Deutschland engagierte junge Menschen braucht, die Toleranz leben und durch ihr aktives Eintreten für Demokratie und Menschenwürde Vorbild für andere sind.
Marie-Luise Rudolph
Model
Schule: PAS - Private Allgemeinbildende Schulen Großkorbertha
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Kleinsten unsere Zukunft sind und schon früh andere Kulturen kennen lernen sollen, um respektvoll, tolerant und solider in der Gemeinschaft mitzuwirken. Es erfüllt mich mit sehr viel Stolz dass ich ein Teil davon sein kann, und ich werde die Schüler aktiv unterstützen.
Otto Rüger
Lehrer
Schule: Wolffskeel-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil man Demokratie leben, sich um gegenseitigen Respekt und ein gewaltloses Miteinander bemühen muss.
Karl-Heinz Rummenigge
Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG
Schule: Städtische Graf-Bernhard-Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es auf dem Fußballplatz auch egal ist, ob du Deutscher oder Ausländer bist. Und so soll es auch außerhalb sein.