Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Konrad Rupprecht
Bürgermeister von Feucht
Schule: Staatliche Realschule Feucht
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es auch in der heutigen Zeit leider immer noch nötig ist, Flagge zu bekennen und zu zeigen, dass Rassismus mit Dummheit gleichzusetzen ist.
Heiko Ruprecht
Schauspieler
Schule: Bodensee-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil was absolut selbstverständlich sein sollte, ist es leider noch nicht: Wir Menschen sind alle gleich viel wert, egal woher wir kommen, wie wir aussehen oder wie wir leben wollen! Ich finde es toll, wenn Schülerinnen und Schüler sich aktiv und selbstbewusst für Respekt, Mitgefühl, Neugier und Achtsamkeit füreinander einsetzen.
Jens Rusch
Künstler
Schule: Schleusen-Gemeinschaftsschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil engagierte Schüler, die verstanden haben, dass unsere Gesellschaft nicht durch Hass und Egoismus geprägt werden darf - sondern von Humanismus und Toleranz - jede vorstellbare Unterstützung verdienen.
Magda Ryborsch (†)
ehem. Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
Schule: Städtische Realschule Herkenrath
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Rechtsradikalen schon wieder vermehrt ihre Fratze zeigen.
Thomas Sabo
Geschäftsführer der Thomas Sabo GmbH & Co. Schmuckhandel
Schule: Bertleinschule Lauf - Hauptschule II
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich den internationalen Gedanken meines Unternehmens auch gerne in Schulen sehe, wo dieses globale Miteinander von Grund auf erlernt werden kann.
Hans-Jürgen Saknus
Jugendreferent der Stadt Öhringen
Schule: Hohenlohe-Gymnasium Öhringen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
damit junge Menschen lernen, sich mit unseren humanen Werten und den Menschenrechten auseinanderzusetzen. Schule ist für junge Menschen nach der Familie ein zentral wichtiger Sozialraum, in dem aktiv und konstruktiv Respekt und Toleranz eingeübt werden kann und soll. Denn das hat Auswirkungen über den Schulalltag hinaus.
Alexander Salomon
MdL (Bündnis 90/Die Grünen)
Schule: Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe
Ich unterstütze als ehemaliger Schüler das Helmholtz-Gymnasium als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus und Diskriminierung keinen Platz haben dürfen - nicht in unserer Gesellschaft und erst recht nicht in unseren Schulen. Für mich ist Schule ein Ort des Für- und Miteinanders, getragen von Respekt und Wertschätzung. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es von euch Haltung, Mut und euren täglichen Einsatz. Und dieses persönliche Engagement ist keine Selbstverständlichkeit, denn Rassismus und Diskriminierung entgegenzutreten benötigt einen festen Standpunkt und einen gemeinsamen Willen. Ich wünsche euch weiterhin all diese Fähigkeiten und die Zuversicht unsere Schule vielfältig zu gestalten, frei von Angst und Benachteiligung. Für diese Herausforderung habt ihr nicht nur meinen Dank, sondern auch meine volle Unterstützung als Pate.
Michael Sandner
Vorsitzender ZAMHALTN AMBERG und Marketing-Manager
Schule: Barbara-Grundschule Amberg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil ich davon überzeugt bis, dass eine Welt, in der das Miteinander, das Verbindende und die Empathie als oberste Gebote gelebt werden möglich ist. Den Kindern müssen wir das nicht beibringen, wir müssen ihnen eigentlich nur folgen. Dafür ist es wichtig, ihnen möglichst früh den Rücken zu stärken und ihnen mit ihren Ideen von Gleichberechtigung und Mitgefühl auf Augenhöhe begegnen. Der Wandel hin zu einer gerechteren Welt fängt in der Schule an.
Santeria and the Porn Horns
Band
Schule: Mittelschule Eckental
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist, junge Menschen zu fördern und zu bestärken, die den Mut aufbringen sich aktiv gegen Rassismus zu beteiligen. Hinschauen und handeln ist sehr wichtig. Wer wegsieht und schweigt stärkt den Rassismus und die Ungerechtigkeit.
Daniela Sarrazin
Unternehmenscoach und Aktivistin
Schule: Georg-Hipp-Realschule Pfaffenhofen a.d. Ilm.
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil in den Köpfen und Herzen der Schülerinnen und Schüler unsere Zukunft liegt. Als Gründerin des Werte- und Friedensprojektes „Schau hin und nicht weg, denn jede/r ist okay, so wie sie/er/es ist“ durfte ich schon früh erkennen, dass unsere jungen Menschen sich ganz tief in sich drin nach Frieden, Harmonie und bedingungsloser Annahme sehnen. Mit dem Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bekommt diese Sehnsucht einen Rahmen und einen passenden Fahrplan an die Hand. Sie lernen im Projekt, sich selbst und die eigenen Fremdheitsgefühle zu erkennen, zu beobachten sowie zu verändern und so ein Stückchen Frieden und Miteinander in Deutschland mitzugestalten.
Manfred Sauer
Bürgermeister der Stadt Dortmund
Schule: Anna-Zillken-Berufskolleg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil sie sich vorbildlich für kulturelle Vielfalt einsetzt und für die demokratische Gestaltung unserer Stadtgesellschaft steht.
Kathrin Sawatzki und Johannes Scherer
Radiomoderator*innen
Schule: Lindenauschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Schule der Ort sein sollte, an dem nicht nur Demokratie, sondern auch Nächstenliebe und Respekt gelernt und gelebt werden sollte; Unabhängig von Religion, Hautfarbe und Sexualität. Solche Projekte sind enorm wichtig, denn die Nachrichten erinnern uns täglich daran, dass es immer noch Fremdenhass und Intoleranz gibt.