Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
SC Preußen Münster 06 e.V.
Fußballverein
Schulen: Geschwister-Scholl-Gymnasium Münster, Geschwister-Scholl-Realschule Münster, Schule am Bagno
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Diskriminierung und Rassismus in der heutigen Zeit keinen Platz haben dürfen. Auch im Fußball kommen Spieler unterschiedlicher Nationen, Kulturen und Sprachen zusammen – wir stehen ein für gegenseitigen Respekt, Fairness und Toleranz und unterstützen unsere Partnerschulen gerne bei dem Vorhaben, dies im Schulalltag zu thematisieren.
Scapsis
Musikerin, Rapperin
Schule: Gesamtschule Heinsberg-Waldfeucht
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich dabei helfen möchte ein diskriminierungsfreies Umfeld zu schaffen und dies sollte vorallem in Schulen eine Selbstverständlichkeit sein. Kein Mensch sollte Angst vor Gewalt, Mobbing oder Ausgrenzung haben, schon gar nicht in einem geschützten Raum, wie einer Schule. Ich möchte es ermöglichen, dass das Bewusstsein für das eigene Handeln hinterfragt wird und ein verletzendes Verhalten gegenüber anderen Menschen unterlassen wird. Dies funktioniert nur dann, wenn Dialoge geführt werden und aktives Zuhören bereits um jungen Alter erlernt wird.
Edda Schaaf
Geschichtswerkstatt Merseburg
Schule: Sekundarschule "Bertolt Brecht"
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich weltoffen bin und mit meiner Grundeinstellung der christlichen Nächstenliebe jede Form von Fremdenfeindlichkeit und Aggression verurteile.
Thomas Schaaf
Fußballtrainer
Schulen: Hermann-Allmers-Schule Delmenhorst, Oberschule Lesum
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Projekt eine starke Plattform für Kinder und Jugendliche ist, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen und sich aktiv gegen alle Formen von Diskriminierung engagieren.
Ramon Schack
Politologe, Publizist, Journalist
Schule: Theodor-Storm-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil es mir ein persönliches Anliegen ist, Fremdenfeindlichkeit an Schulen und Ausbildungsstätten energisch entgegenzutreten, damit dieses Phänomen sich nicht bei jungen Menschen verfestigt.
Dr. Christian Schad
Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz
Schule: Trifels-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es nicht gleichgültig ist, welche Bilder und Leitvorstellungen sich in die Seelen der jungen Generation einnisten. Die Wege der Liebe, der Menschlichkeit, der Toleranz wollen gepflegt und geachtet werden. Wenn sich Schülerinnen und Schüler aus eigenem Antrieb heraus dazu verpflichten, jeder Form von Mobbing und Ausgrenzung, von Gewalt und Diskriminierung an ihrer Schule entgegenzutreten und sie friedvoll zu überwinden, dann ist das ein hoffnungsvolles Zeichen, ein Senfkorn, aus dem Großes wachsen kann. Sie tragen damit zur Ausbildung dessen bei, was unsere Gesellschaft so dringend braucht: eine Kultur gegenseitiger Achtung und Anerkennung, ein Ethos aktiver Toleranz dem Fremden und anderen gegenüber.
Marcel Schäfer
Sportdirektor des VfL Wolfsburg
Schule: Staatliche Realschule Bessenbach
Die Initiative Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage unterstütze ich gerne,
da ich nicht nur als Familienvater und Fußballprofi mit eine Welt ohne Gewalt, Mobbing und Rassismus wünsche. Grundsätzlich stehe ich für ein respektvolles Miteinander, das in der Schule vermittelt werden sollte.
Dr. Wilhelm Schäffer
Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Schule: Berufskolleg Jülich
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil eine Gesellschaft der Vielfalt und Toleranz Kommunikation, Mut und Engagement braucht. Darum unterstütze ich Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
Schalker Fan-Initiative e.V.
vertreten durch Dr. Susanne Franke
Schule: Weiterbildungskolleg Emscher-Lippe
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich in einer Gesellschaft ohne jede Diskriminierung leben möchte - und dieses Netzwerk hunderttausende junger Menschen mit den Zielen der Schalker Fan-Initiative e.V. vereint.
Klaus Schamberger
Schriftsteller
Schule: Gymnasium Wendelstein
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es im Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes unter anderem heißt „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und NICHT „Nur die Würde des weißen Deutschen mit Ariernachweis ist unantastbar, die Würde aller Anderen ist jederzeit antastbar".
Elisabeth Scharfenberg
Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
Schule: Walter-Gropius-Gymnasium Selb
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil in unser pluralistischen, weltoffenen Gesellschaft, deren oberstes Verfassungsziel die Wahrung der Menschenwürde ist, Rassismus keinen Platz hat. Und weil unser Leben erst reich wird durch das Miteinander der Kulturen. Ich hoffe, dass das Beispiel der Selber Schülerinnen und Schüler vielen anderen Mut macht.
Mustafa Schat
Mitarbeiter der Handwerkskammer Münster
Schule: Berufskolleg Rheine des Kreises Steinfurt
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil auch in der Schule Diskriminierung gegen Kinder aus anderen Kulturen gibt - gegen Schüler, die anders aussehen, sich anders kleiden oder die eine andere Sprache sprechen. Um diese Schüler zu schützen und zu stärken sollten gerade in der Schule alle friedlich miteinander leben. Dazu müssen wir alle Courage zeigen und Stopp sagen, wenn ungerechte Handlungen in der Schule oder auf der Straße stattfinden.