Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Klaus Schamberger
Schriftsteller
Schule: Gymnasium Wendelstein
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es im Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes unter anderem heißt „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und NICHT „Nur die Würde des weißen Deutschen mit Ariernachweis ist unantastbar, die Würde aller Anderen ist jederzeit antastbar".
Elisabeth Scharfenberg
Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
Schule: Walter-Gropius-Gymnasium Selb
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil in unser pluralistischen, weltoffenen Gesellschaft, deren oberstes Verfassungsziel die Wahrung der Menschenwürde ist, Rassismus keinen Platz hat. Und weil unser Leben erst reich wird durch das Miteinander der Kulturen. Ich hoffe, dass das Beispiel der Selber Schülerinnen und Schüler vielen anderen Mut macht.
Mustafa Schat
Mitarbeiter der Handwerkskammer Münster
Schule: Berufskolleg Rheine des Kreises Steinfurt
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil auch in der Schule Diskriminierung gegen Kinder aus anderen Kulturen gibt - gegen Schüler, die anders aussehen, sich anders kleiden oder die eine andere Sprache sprechen. Um diese Schüler zu schützen und zu stärken sollten gerade in der Schule alle friedlich miteinander leben. Dazu müssen wir alle Courage zeigen und Stopp sagen, wenn ungerechte Handlungen in der Schule oder auf der Straße stattfinden.
Josef Schätz
Bereichsleiter Schulen Bayern
Schule: Mittelschule Landau a.d. Isar
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Schülerinnen und Schüler im Internet, aber auch im Alltag immer wieder mit Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit konfrontiert werden. Mit den hier initiierten Projekten setzen sie sich kritisch mit diesen Vorurteilen auseinander, lernen angemessen darauf zu reagieren und erfahren in der Schulgemeinschaft, dass Offenheit, Toleranz und Respekt die Grundlage für ein friedliches und gelingendes Zusammenleben sind.
Dr. Wolfgang Schäuble (†)
MdB (CDU/CSU)
Schulen: Robert-Schuman-Realschule, Klosterschulen Unserer Lieben Frau
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich mir eine Welt der Toleranz, Offenheit und des Respekts gegenüber anderen wünsche.
Anette Schavan
Bundesministerin für Bildung und Forschung a.D.
Schule: Nelly-Sachs-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus meinem Menschenbild widerspricht und Courage eine Frage des Charakters ist.
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Geschäftsführer der Scheer Holding
Schule: Wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium und Saarland-Kolleg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Erfahrungen mit Kindern anderer Kulturkreise das Verständnis für das Global Village steigert.
Günter Scheib
ehem. Bürgermeister der Stadt Hilden
Schule: Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Hilden
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus menschenverachtend ist und Menschenrechtserziehung nicht früh genug beginnen kann.
Christian Schenk
ehem. Leichtathlet
Schule: Gerhart-Hauptmann-Gymnasium Berlin
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil mich neben meinen Eltern und der Sport mich vor allem die Schule zu einem weltoffenen und werte-orientierten Menschen geprägt hat.
Marco Schenk
Professioneller Sprecher
Schule: Realschule am Rennbuckel
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir den Jüngsten unserer Gesellschaft direkt die richtigen Werte und Lebensvorstellungen vermitteln sollten. Wer schon in der Schule vorgelebt bekommt, dass die Hautfarbe, die Sexualität oder ein anderes Merkmal nicht bedeutet, dass wir im Kern unterschiedlich sind, wird das auch in sein späteres Leben mitnehmen und selbst für die Werte einstehen. Es reicht heutzutage nicht nur „kein Rassist“ zu sein. Wir müssen alle „Anti-Rassisten“ werden und täglich für die Werte einstehen und aktiv gegen Rassismus und jegliche Form der Ausgrenzung vorgehen.
Dr. Henning Scherf
ehem. Bürgermeister der Stadt Bremen
Schule: Schulzentrum am Rübekamp, Sekundarstufe II
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil unsere Gesellschaft wieder rassistischen Angriffen ausgesetzt ist, die wir nur mit großer Bürgerbeteiligung abwehren können. Keiner soll sagen, er habe nichts von dieser Gefahr gewusst.
Jens-Marco Scherf
Landrat des bayerischen Landkreises Miltenberg
Schule: Berufliche Oberschule Obernburg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Freiheit ein hohes Gut ist! Freiheit entfaltet sich jedoch nicht von selbst. Freiheit muss genutzt werden, sie muss gelebt werden! Unsere freiheitliche Demokratie lebt von einem verantwortlichen Miteinander, von einem Miteinander ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. Unsere Demokratie lebt von der Vielfalt ihrer Bürgerinnen und Bürger. Für Werte wie Toleranz und Demokratieverständnis werden in Elternhaus und Schule die Grundsteine gelegt. Daher bin ich sehr stolz darauf, für Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage Pate zu sein.