Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1482 Pat*innen
Dr. Horst Schnellhardt
Politiker (CDU)
Schule: Thomas-Mann-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil mir viel daran liegt, dass Toleranz und Akzeptanz an den Schulen geübt und Grundlage des Handelns von Schülerinnen und Schülern werden, und weil man die Möglichkeiten, die Europa uns heute bietet, nur nutzen kann, wenn man früh lernt, anderen Meinungen gegenüber tolerant zu sein, und Rassismus ablehnt.
Dieter Schnepel
Global Business Manufacturing Director & Managing Director bei The Dow Chemical Company
Schule: IGS Stade
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil dies eine Selbstverständlichkeit sein sollte, „Schule ohne Rassismus“ aber tatsächlich nur durch mutiges und faires Engagement erreicht wird.
Gregor Schnittker
Fernsehmoderator und Autor
Schule: Schiller-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich nicht für die Verbrechen der Nazis verantwortlich bin, aber umso mehr dafür, dass sich Ähnliches nie wiederholt.
Achim Schober
Politiker (CDU)
Schule: Christoph-Schrempf-Gymnasium Besigheim
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil junge Menschen Verantwortung für Ihre Zukunft übernehmen und die elementaren Werte für ein friedliches Miteinander - Toleranz, Respekt und Solidarität - vorleben und erlebbar machen.
Dr. Ottilie Scholz
ehem. Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum
Schule: Ottilie-Schoenewald-Weiterbildungskolleg der Stadt Bochum
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es kaum einen geeigneteren Ort als die öffentliche Schule gibt, um junge Menschen für die Problematik zu sensibilisieren und zu couragiertem Handeln aufzufordern – gegen Rassismus, Sexismus, Diskriminierung, Radikalisierung, Mobbing und Gewalt.
Jörg Schönbohm (†)
Minister des Innern des Landes Brandenburg a.D.
Schule: Carl-von-Ossietzky Oberschule (Werder)
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil mich das Engagement von Brandenburger Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit ihren Lehrern in diesem Projekt überzeugt hat und ich in meinem Berufsleben erfahren habe, wie wichtig es ist, anderen Kulturen mit Offenheit und Respekt zu begegnen.
Jessica Schöne
Moderatorin
Schule: Gemeinschaftsschule Schmelz
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich glaube, dass wir mit diesem Projekt darauf aufmerksam machen können, wie wichtig gegenseitige Akzeptanz und Toleranz ist. Als Halblatina bin ich stolz, zumindest zur Hälfte eine andere Kultur repräsentieren zu können. Erwachsene sollten sich öfter junge Menschen zum Vorbild nehmen: Sie sind unvoreingenommen, schnell zu begeistern und vor allem machen sie keine Unterschiede zwischen den Hautfarben. Das Zauberwort heißt "Respekt". Schließlich ist der Mensch das, was zählt!
Peter Schönrock
Einrichtungsleiter SOS-Kinderdorf Niederrhein
Schule: Joseph Beuys Gesamtschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Welt komplex ist, oft komplexer als wir sie erfassen können, auf jeden Fall viel komplexer als die Populisten und Rassisten es uns weismachen wollen.
Raoul Schoregge
Produzent und Tourneeveranstalter
Schule: Gemeinschaftshauptschule Lüdinghausen (geschlossen seit 31.07.2020)
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil „Respekt“ ein wichtigeres Schulfach ist als Mathe und Deutsch zusammen.
Birte Schrein
Theaterschauspielerin
Schule: Martinus-Gymnasium Linz
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus und Mobbing im Kleinen anfängt. Und gerade in geschlossenen Institutionen, in die der Staat seine Bürger zwingt, gilt eine besondere Pflicht, jeder Art von Unterdrückung entgegenzuwirken.
Kerstin Schreyer
Bayrische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales
Schulen: Mittel- und Wirtschaftsschule Oberhaching, Kaufmännische Berufsschule Deggendorf
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil mir Schulgemeinschaften ohne Rassismus, Diskriminierung, Mobbing und Gewalt sehr am Herzen liegen. Gewalt hat viele Gesichter und auch ganz alltägliche Ausprägungen. Hier setzt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage genau die richtigen Akzente, um eine Kultur des Hinsehens, Eingreifens und auch des Nichtzulassens zu pflegen.
André Schröder
MdL (CDU)
Schule: Geschwister-Scholl-Gymnasium Sangerhausen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil auch mein früheres Gymnasium unter Beweis gestellt hat, wie wichtig es ist, Haltung zu entwickeln und zu zeigen.