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Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1477 Pat*innen

Rolf Schultheis

Rolf Schultheis

Bürgermeister Stadt Friedrichsthal

Schule: Montessori Gemeinschaftsschule Saar

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es in und für unsere Gesellschaft wichtig ist, sich frühzeitig gegen Antisemitismus, Diskriminierung und jeder Art von Fremdenfeindlichkeit zu engagieren.
Andreas Schulz

Andreas Schulz

ehem. Bürgermeister der Stadt Hennigsdorf

Schule: Albert-Schweitzer-Oberschule Hennigsdorf

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Schüler und Lehrer unserer Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage schon seit vielen Jahren Projekte für Integration, gegen Intoleranz und Ausgrenzung jeglicher Art initiieren und gestalten. Und sie gehen damit an die Öffentlichkeit. Wir haben die gute Erfahrung gemacht, dass diese Projekte positiv auf das gesamte öffentliche Leben in unserer Kommune wirken.
Joerg Schulz

Jörg Schulz

ehem. Oberbürgermeister der Stadt Bremerhaven

Schule: Schulzentrum Carl-von-Ossietzky Bremerhaven

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil solche Aktivitäten dringend notwendig sind, um ein Zeichen gegen Diskriminierung von Minderheiten, Antisemitismus und die wachsende Gewalt von Rechts zu setzen.
Kemi Schulz

Kemi Schulz

Chemielaborantin

Schule: Katholisches Freies Bildungszentrum St. Kilian Heilbronn

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie früh Rassismus beginnen kann und wie tief er verletzt. Als schwarze Frau, die bereits im Kindesalter Rassismuserfahrungen gemacht hat, ist es mir besonders wichtig, Kinder und Jugendliche frühzeitig für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung zu sensibilisieren. Gemeinsam können wir aktiv gegen Rassismus vorgehen, um eine inklusive und gerechte Gesellschaft zu fördern. Ich freue mich darauf, als Patin für "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" meinen Beitrag zu leisten und gemeinsam mit den Schüler*innen eine diskriminierungssensible Schule und damit auch die Zukunft unserer Gesellschaft zu gestalten. Nur wenn alle Menschen als gleichwertig gesehen werden, kann unsere Gesellschaft ihr volles Potenzial entfalten
Martin Schulz
Foto: Susie Knoll

Martin Schulz

Politiker, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und ehem. Präsident des europäischen Parlaments

Schulen: Couven-Europa Gymnasium Aachen, Gymnasium der Stadt Würselen, Berufskolleg Ernährung, Sozialwesen, Technik des Kreises Heinsberg

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus und Fremdenfeindlichkeit keinen Platz in Europa haben. Europa basiert auf der Verteidigung unserer elementaren Werte, zu denen gehören Toleranz und Achtung der Menschenwürde. Auch wenn es gelungen ist, Frieden nach Europa zu bringen, ist dieser nicht selbstverständlich. Die größte Gefahr für Europa ist, dass die Dämonen des 20. Jahrhunderts – wie Rassismus und Verachtung anderer Völker- wieder hochkommen. Der Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz war auch meine persönliche Motivation, um mich politisch zu engagieren. Deshalb unterstütze ich Projekte wie dieses, die der Fremdenfeindlichkeit den Kampf angesagt und es sich zur Aufgabe gemacht haben, jegliche Art von Diskriminierung zu überwinden. Ich unterstütze dieses Projekt, weil die Schule eine Selbstverpflichtung und Verantwortung übernommen hat, einige der wichtigsten europäischen Grundrechte zu wahren.
Thomas Schulz

Thomas Schulz

Bürgermeister von Oberhof

Schule: Lutherschule - Staatliche Regelschule Zella-Mehlis

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus jeglicher Form in unserer Gesellschaft keinen Platz finden darf.
Klaus Schumacher
Foto: Benediktbungarten

Klaus Schumacher

Bürgermeister der Stadt Sankt Augustin

Schule: Fritz-Bauer-Gesamtschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Kinder und Jugendliche unsere Zukunft sind. Wenn schon in der Schule Toleranz, Weltoffenheit und Zivilcourage gelebt wird, ist auch der erwachsene Mensch in der Lage sich für Demokratie und die Gesellschaft einzusetzen. Das Leitbild "meiner" Schule: Leistung einbringen, Vielfalt leben, Wertschätzung erfahren, unterstütze ich daher ausdrücklich.
Rainer Schumann

Rainer Schumann

Schlagzeuger der Band „Fury in the Slaughterhouse“

Schule: BBS - Berufsbildende Schulen Walsrode

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil der respektvolle Umgang mit Menschen – egal welcher Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Religion – nicht früh genug gelernt werden kann.

Sara-Ruth Schumann (†)

ehem. Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg

Schule: KGS Gesamtschule Rastede

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es gerade in Zeiten wachsender Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus notwendig ist, junge Menschen aufzuklären, ihr Engagement zu würdigen und ihnen die richtige Motivation für die Zukunft mit auf den Weg zu geben. Ein finanzielles Aus wäre die total falsche Nachricht.
Uwe Schummer

Uwe Schummer

MdB (CDU)

Schulen: Freie Privatschule NRW, Gesamtschule Brüggen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir früh lernen sollten, dass wir unabhängig woher wir kommen und wie wir aussehen, menschlich zusammenleben. Die Welt ist bunt und Vielfalt gehört zum Leben.

Alexander Schur

ehem. Fußballspieler

Schule: Falkschule

Schule ohne Rassismuss – Schule mit Courage muss sein,
weil wir dort im Umgang miteinander vieles richtig machen können, die Schüler und jungen Menschen formbar sind und besser zuhören als Erwachsene. Außerdem ist die Schule ein wunderbarer Ort sich zu begegnen und sich kennenzulernen, um die Angst vor dem Fremden zu verlieren.
Tina Schuessler
Foto: Martin Fischer

Tina Schüßler

Box- und Kickboxweltmeisterin

Schule: Anna-Pröll-Mittelschule Gersthofen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil kein Mensch aufgrund seiner Herkunft, Religion oder Hautfarbe diskriminiert werden sollte.