Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Daniela Schwerdt
Schauspielerin
Schule: Anne-Frank-Schule Hamm
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich den Schülerinnen und Schülern etwas mit auf den Weg geben möchte. Alle Menschen sind gleich viel wert, egal welche Hautfarbe sie haben, welcher Abstammung sie sind oder welcher Religion sie angehören. Jeder Mensch sehnt sich nach Frieden und Harmonie. Mit dem Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" bekommt diese Sehnsucht ein Gesicht und einen passenden Fahrplan, Frieden und Miteinander in Deutschland herbeizuführen. Als Patin bin ich stolz und freue mich, die Jugendlichen inspirieren und unterstützen zu können. Zivilcourage ist eine sehr persönliche Charakterstärke und es macht Spaß, anderen Menschen zu helfen!
Manuela Schwesig
Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Schule: ecolea / Internationale Schule Schwerin
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schulen viele Möglichkeiten haben, um Demokratie und Vielfalt in unserer Gesellschaft zu stärken und Rassismus entschieden entgegenzutreten. Wenn Kinder und Jugendliche bereits in der Schule erfahren, dass Vielfalt bereichernd ist; wenn sie darin bestärkt werden, sich mutig gegen Ausgrenzung zu wehren, dann leistet Schule wertvolle Beiträge für ein friedliches Miteinander.
Clemens Seelmeyer
Geschäftsführer der bauXpert Seelmeyer und Mitbegründer des Vereins Kindgerecht e. V.
Schule: August-Benninghaus-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig finde, dass Schülerinnen und Schüler zu couragierten Mitbürgern erzogen werden. Durch die verschiedenen Medien erfahren wir täglich von Gewalttätigkeiten. Es kann gar nicht genug Menschen geben, die sich mutig und engagiert gegen Rassismus und jedwede Form von Diskriminierung stellen.
Achim Waseem Seger
Rapper und Aktivist
Schulen: Städt. Berufsschule zur Berufsintegration, Mittelschule an der Implerstraße, Karlheinz Böhm Grund- und Mittelschule Vaterstetten
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, weil genau das der Anspruch und unser gesellschaftliches Ziel sein muss. Rassismus ist ein strukturelles und institutionelles Problem, also brauchen wir nachhaltigen Anti-Rassismus an allen unseren Einrichtungen, nicht nur in Schulen. Eine diskriminierungssensible Gesellschaft beginnt in den Bildungsstätten, darum ist das Netzwerk Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage so wichtig.
Kurt Seggewiß
Oberbürgermeister der Stadt Weiden in der Oberpfalz
Schule: Europa-Berufsschule Weiden
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir in einer globalisierten Welt leben, in der erstklassige Ausbildung und Qualifizierung an oberster Stelle stehen. Nur in einem gewaltfreien Umfeld können sich Kreativität und Leistung erfolgreich entwickeln. Soziale Kompetenzen sind dabei von entscheidender Bedeutung. Das Überwinden von Grenzen, interdisziplinäres und interkulturelles Denken und Handeln sind fundamentale Grundlagen für eine erfolgreiche, in die Zukunft gerichtete Bildungslandschaft.
Leonhard F. Seidl
Journalist und Autor
Schulen: Josef-Mayr-Nusser-Fachakademie für Sozialpädagogik, Laurentius-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus gerade in Krisenzeiten in der Mitte der Gesellschaft wuchert. Ängste und fehlendes Selbstbewusstsein werden so durch die Abwertung Anderer kompensiert. Mit einem herbeigeredeten Kampf der Kulturen soll von den wahren Ursachen abgelenkt werden. Dagegen hilft nur Bildung und Solidarität, gepaart mit kritischem Denken und widerständischem Handeln.
Norbert Seidl
Bürgermeister Puchheim
Schule: Mittelschule Puchheim
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es Mut braucht gegen Ausgrenzung aufzustehen.
Claus Seifert
Bürgermeister der Stadt Scheinfeld
Schule: Gymnasium Scheinfeld
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Respekt vor Anderen und deren Anderssein Kern jeder demokratischen Gesellschaft ist und weil es Courage braucht, diesen Respekt zu zeigen.
Berliner Seilfabrik
vertreten durch David Köhler
Schule: Grundschule an der Peckwisch
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Kinder von klein auf vorgelebt bekommen sollen, dass gerade im miteinander unterschiedlicher Kulturen der Reiz einer globalisierten Welt liegt. Hier hat, wie überall, Rassismus nichts zu suchen.
Gabriele Sennebogen
Geschäftsführerin der Straubing Tigers
Schule: Papst Benedikt Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich bei unserem internationalen Team der Straubing Tigers sehe, wie verschiedene Nationalitäten erfolgreich sein können, wenn alle an einem Strang ziehen. Genauso ist es in einer Schulklasse.
Dietmar Sette
Bürgerkontaktbeamter der Bundespolizei
Schulen: Erich-Kästner-Schule Bitterfeld-Wolfen, Ganztagsschule "Ernestine Reiske", Ganztagsschule Ferropolis, Schule an der Lindenallee, Sekundarschule Annaburg, Sekundarschule Bad Schmiedeberg, Sekundarschule Johann Gottfried Wilke
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir eine moralische Verantwortung haben, den schwärzesten Teil unserer deutschen Geschichte (1933 – 1945) niemals zu vergessen. Diese menschliche Verpflichtung ist wie eine Flamme, die jeden Tag für Menschlichkeit brennen muss, um ein Verharmlosen, Leugnen und Vertuschen der Verbrechen des Nationalsozialismus und der heutigen menschenverachtenden Ideologie des braunen Sumpfes in der sachlichen Argumentation wirkungsvoll entgegen treten zu können.
Benjamin Seyfried
Stadtbürgermeister
Schule: Realschule Plus Annweiler
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil damit ein großes und nachhaltiges Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung gesetzt wird – Ich bin stolz auf meine Schule und jeden, der sich offen für eine Weltoffene und tolerante Gesellschaft einsetzt.