Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Birgül Demirtaş
Wissenschaftlerin
Schule: Städt. Georg-Büchner-Gymnasium Düsseldorf
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
denn ich bin Zeitzeugin des rassistischen Brandanschlags von Solingen 1993. Damals war ich 19 Jahre alt und stand kurz vor dem Abitur. Das, was in Solingen passierte, war für mich unglaublich, nicht in Worte zu fassen. Ich konnte nicht verstehen, warum Menschen aufgrund von Hass andere Menschen umbringen und verletzen, nur weil sie „anders“ sind als sie selber, sprich, nicht der Mehrheitsgesellschaft angehören. Auch die Täter waren junge Menschen. Zwei von ihnen gingen noch in die Schule. Sie waren 16 Jahre alt.
Weil Rassismus in den Köpfen anfängt, müssen auch wir genau dort anfangen, um etwas bewirken zu können. In der Schule treffen unmittelbar verschiedene Kulturen und Menschen unterschiedlicher Herkunft aufeinander, deswegen müssen Kinder und Jugendliche sensibilisiert und stark gemacht werden gegen Rassismus, gegen Diskriminierung und für die verschiedenen Diskriminierungsformen. Besonders wichtig ist mir im Umgang mit Rassismus und Diskriminierung, auf die Perspektive der betroffenen Menschen einzugehen, denn Rassismus zu erfahren und diskriminiert zu werden, ist schmerzlich und tut weh. Die Mehrheitsgesellschaft weiß viel zu wenig darüber, deshalb müssen wir uns auch die Stimmen der Betroffen anhören und ihnen Raum geben. Nur so können wir uns alle kennenlernen.
Dr. Günther Denzler
ehem. Landrat des bayerischen Landkreises Bamberg und Bezirkstagspräsident a.D.
Schule: Spätberufenen Gymnasium und Kolleg Theresianum
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus, Mobbing und Gewalt an keiner Schule etwas zu suchen haben!
DER HAFEN HILFT! e. V.
Verein
Schule: Berufliche Schule für gewerbliche Logistik und Sicherheit BS 27
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil gerade junge Menschen sichtbar zeigen müssen, dass Ausgrenzung keinen Platz hat und wir Verantwortung füreinander tragen.
Alex Deutsch (†)
Überlebender des Konzentrationslagers Ausschwitz
Schule: Helmholtz-Gymnasium Zweibrücken
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich als Auschwitz-Überlebender selbst die Erfahrung gemacht habe, was Rassismus aus Menschen machen kann: Mörder.
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Transkulturelles Ensemble Colourage
Schule: Anna-Freud-Schule BBS-SGH
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil man in der Schule für´s Leben lernen sollte - ein Leben ohne Rassismus.
Anette Dewitz
Kinderbuchautorin und Illustratorin
Schule: Städt.-Erich-Kästner Gemeinschaftsgrundschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Anerkennung und der Wert eines Menschen genauso wenig von seiner Hautfarbe, Nationalität, Religion oder sexueller Orientierung abhängen wie von der Haarlänge, Augenfarbe, Schuhgröße oder den Sommersprossen. Eine frühe Sensibilisierung hilft, dass Kinder Vorurteile und Ausgrenzung nicht hinnehmen, sondern sich trauen, bei unfairem Verhalten selbstbewusst einzugreifen.
Annette Dewitz
Kinderbuchautorin und Illustratorin
Schule: Städt.-Erich-Kästner Gemeinschaftsgrundschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Anerkennung und der Wert eines Menschen genauso wenig von seiner Hautfarbe, Nationalität, Religion oder sexueller Orientierung abhängen wie von der Haarlänge, Augenfarbe, Schuhgröße oder den Sommersprossen. Eine frühe Sensibilisierung hilft, dass Kinder Vorurteile und Ausgrenzung nicht hinnehmen, sondern sich trauen, bei unfairem Verhalten selbstbewusst einzugreifen
Abdou Diatta
Künstler
Schule: Rheinschule Standort Endenich
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Unterschiede ergänzen.
Norbert Dickel
Stadionsprecher beim BVB Dortmund
Schulen: Friedrich-Harkort-Schule, Gymnasium an der Schweizer Allee
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil man schon in jungen Jahren sich mit diesem Thema beschäftigen soll und muss. Ein gutes Miteinander ist für alle das Beste.
Marc Diekmann
Mountainbike-Fahrer
Schule: Josef-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es meiner Meinung nach immer noch oder gerade jetzt viel Aufklärungsbedarf zu dem Thema gibt und die Erziehung gerade im jungen Alter besonders prägt. Das Engagement der Schüler sollte daher gefördert werden um gemeinsam eine bessere Zukunft für alle zu schaffen.
Franz-Josef Diel
ehem. Landrat des rheinland-pfälzischen Landkreises Bad Kreuznach
Schule: Geschwister-Scholl-Schule Wallhausen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist Kinder und Jugendliche anderer Kulturen, Hautfarben und Religionen zu respektieren und in die Gesellschaft zu integrieren.
Marco Diethelm
Bürgermeister der Gemeinde Herzebrock-Clarholz
Schulen: Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück, Von-Zumbusch-Gesamtschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es die Schülerinnen und Schüler ermutigt, eine vorurteilsfreiere Zukunft zu gestalten und für eine Welt ohne Diskriminierung einzutreten. Das Projekt vermittelt den jungen Menschen Courage und ermutigt sie zum Handeln – dies ist mir ein Herzensanliegen.