Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Marion Dirks
Bürgermeisterin der Stadt Billerbeck
Schule: Ludgerischule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schülerinnen und Schüler den Grundstein legen können für ein Leben mit gegenseitiger Wertschätzung. Rassismus schleicht sich unweigerlich langsam in unser Leben, je mehr Erfahrungen wir machen. Daher brauchen wir von klein auf den Mut, Worten und Taten entgegenzutreten, die wohlmöglich erst unbedacht, später dann gezielt andere Menschen herabwürdigen. In den Köpfen von selbstbewussten jungen Menschen hat Rassismus gar keinen Platz.
Sabine Dittmar
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, MdB (SPD)
Schule: Berufliche Oberschule Bad Neustadt a. d. Saale
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil bereits Kinder und Jugendliche lernen sollen, sich aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung in jeder Form zu stellen. Es ist wichtig zu verstehen, welche Gefahren von Rassismus und Intoleranz für unsere offene, demokratische Gesellschaft ausgehen.
Rainer Ditzfeld
Bürgermeister der Stadt Achim
Schule: Gymnasium am Markt
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es so allen Beteiligten an der Schule besser gelingen kann, Ideen, Projekte und Mitmachaktionen zu entwickeln und umzusetzen - um möglichst früh Ausgrenzungen und Diskriminierungen zu verhindern.
Rainer Doetkotte
Bürgermeister vom Stadt Gronau
Schule: Euregio Gesamtschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Diskriminierung und Gewalt keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen. Dass sich so viele Schülerinnen und Schüler sowie Pädagoginnen und Pädagogen im Rahmen dieses beispielhaften Projektes für ein friedvolles, gleichberechtigtes Miteinander stark machen, freut mich daher sehr. Sie alle zeigen Engagement und Zivilcourage und leisten damit einen sehr wichtigen Beitrag für unsere demokratische Gesellschaft.
Ali Doğan
Landrat Kreis Minden-Lübbecke
Schule: Freiherr-von-Vincke-Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es gerade im frühen Bildungsstadium von Menschen wichtig ist, dass sie sensibilisiert werden gegen antidemokratische Tendenzen und zu couragierten Befürwortern der freiheitlich-demokratischen Grundordnung erzogen werden.
Anna Dogonadze
Olympiasiegerin 2004 in Athen (Trampolinturnen)
Schule: Grundschule Zeppelinschule Speyer
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es wichtig finde, dass bereits Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter ein Zeichen setzen gegen Rassismus und Gewalt gegenüber Minderheiten und Andersdenkenden. Ich habe mich bereits in meiner aktiven Zeit als Integrationsbotschafterin beim Deutschen Olympischen Sportbund engagiert. Ich nehme gerne solche Aufgaben wahr, weil ich selbst erfahren habe wie „Migration durch Sport - ohne Vorurteile“ sehr positiv auf eine Integration in alle Lebensbereiche einwirken kann.
Doğuş Albayrak
Vorstandsvorsitzender Tuğçe Albayrak e.V., Vereinigung/Organisation
Schule: Sophie-Opel-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil Schule mehr ist als Wissensvermittlung. Sie ist ein Ort, an dem junge Menschen lernen, wie wir als Gesellschaft miteinander umgehen wollen.
Jede Entscheidung und jede Handlung hat Wirkung – sie kann zu mehr Menschlichkeit beitragen oder Ausgrenzung verstärken.
Wenn wir dieses Bewusstsein früh stärken und junge Menschen befähigen, auch in kleinen Momenten verantwortungsvoll und couragiert zu handeln, verändert sich Schritt für Schritt unser gesellschaftliches Miteinander.
Gleichwertigkeit, Respekt und Zivilcourage sind keine Zusatzthemen – sie sind Grundlage einer demokratischen Kultur.
Eva Döhla
Oberbürgermeisterin Hof
Schule: Christian-Wolfrum-Grundschule Hof
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Zusammenhalt ein Fundament braucht, außerdem Wissen und Courage. Werte und Rechte dürfen wir nicht sich selbst überlassen, sondern sie zu erhalten bedeutet Arbeit und Einsatz!
Erik Domaschke
Fußballspieler
Schule: Kardinal-von-Galen-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist, schon in jungen Jahren darauf aufmerksam zu machen, dass für Rassismus kein Platz auf dieser Welt ist.
Sophie Domres
Aktivistin
Schule: Gesamtschule Fröndenberg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil man nur zusammen tief verwurzelte rassistische Machstrukturen in der Gesellschaft aufbrechen und Rassismus verlernen kann.
Kerstin Donkervoort
Künstlerin
Schule: Pestalozzi Hauptschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir gerade hier anfangen müssen die Schüler zu sensibilisieren. Die Eigenverantwortung zu stärken. Situationsbedingt zu reflektieren. Wenn jeder Schüler nur einen weiteren Menschen überzeugen kann sein Handeln im Bereich Rassismus zu ändern haben wir viel erreicht.
DONOTS
Musikband
Schulen: Hansa-Berufskolleg Münster, Roncalli-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil jeder Mensch schweigen und wegsehen kann, und gerade deshalb der Mut zur lauten Meinung gegen Rechts eine erzieherisch wertvolle Maßnahme sein muß - je eher desto besser.