icon-arrow-slidericon-plusicon-sticky
Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1477 Pat*innen

Martin Duggen

ehem. Basketballspieler

Schule: Pelizaeus-Gymnasium

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Fremdenfeindlichkeit oder Ausgrenzung ausländischer Menschen weder in der Schule, noch im Sportverein noch sonst wo im gesellschaftlichen Leben sein darf. Deshalb ist es wichtig, schon früh ein Zeichen zu setzen, gegen Rassismus und für ein tolerantes und friedliches Miteinander!
Garrelt Duin
Foto: spdfraktion.de

Garrelt Duin

Politiker (SPD)

Schulen: Berufsbildende Schulen I Emden, Haupt- und Realschule Hinte (Schule geschlossen seit 31.07.2018)

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich vor Ort erlebt habe, wie erfolgreich die Aktion wirkt.
Ralf Dujmovits
Foto: Nancy Hansen

Ralf Dujmovits

Extrembergsteiger, Bergführer und Expeditionsleiter

Schule: Windeck-Gymnasium

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich auf meinen bergsteigerischen Reisen in der ganzen Welt gesehen habe, dass alle Menschen gleich sind, egal welcher Abstammung wir sind oder welcher Religion wir angehören. Dauerhafter Friede ist nur denkbar wenn das möglichst alle verstehen.
Martin Dulig
Foto: Ronald Bonß

Martin Dulig

Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sachsen

Schule: Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich aus meiner Bildungsarbeit an Schulen und in Initiativen weiß, wie wichtig das gemeinsame Eintreten für Weltoffenheit, Toleranz und Respekt ist. Ich unterstütze Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sehr gern dabei, mutig und entschlossen gegen Rassismus an Schulen und in Gesellschaft vorzugehen.

Beate Dünnwald

Verwaltungsleiterin

Schule: Neue Oberschule Lehe

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus Schule mit Courage,
weil ich es besonders wichtig finde, ein Gespür für Rassismus im alltäglichen Leben zu entwickeln. Ein Bewusstsein zu schaffen für ein Gefühl des respektvollen Umgangs Miteinander, für Menschlichkeit, Solidarität und Toleranz ist unabdingbar.
Juergen Dupper

Jürgen Dupper

Oberbürgermeister der Stadt Passau

Schule: Dreiflüsse-Realschule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein!
Wie wichtig Toleranz für eine freie Gesellschaft ist, wird uns vor allem dann vor Augen geführt, wenn wir mit Hass, Diskriminierung und sogar Gewalt konfrontiert sind. Leider ist dies derzeit aufgrund der Flüchtlingsmigration aus den Krisenherden dieser Welt wieder deutlich öfter der Fall. Daher ist es essentiell, klar Stellung gegen jegliche Form von Rassismus zu beziehen und damit so früh wie möglich anzufangen. Ich finde es vorbildliche, wenn sich junge Menschen freiwillig mit dem Thema auseinandersetzen und dies auch nach außen bekunden. Diese Courage ist nicht nur ein Hoffnungsschimmer für die, die zu uns kommen, sondern für unser gesamtes Gesellschaftsgefüge.
Christof Duero

Christof Düro

Schauspieler

Schule: Evangelische Gemeinschaftsschule Erfurt

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil gerade in Zeiten der PEGIDA-Bewegung gar nicht genug gegen Rassismus und dumme Vorurteile gemacht werden kann.
Eagles Itzehoe

Itzehoe Eagles

Basketballmannschaft

Schule: Ernst-Moritz-Arndt-Schule

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir Extremismus in jeder Form ablehnen. Wir behandeln Menschen nicht nach ihrer Religion oder ihrem Aussehen, sondern danach, wie sie handeln.
Thomas Ebeling

Thomas Ebeling

Landrat des bayerischen Landkreises Schwandorf

Schule: Konrad-Max-Kunz-Realschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es toll finde, wenn sich unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieses Projekts gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Der Wert eines Menschen bestimmt sich nicht danach, welcher Hautfarbe oder Nationalität er angehört. Deshalb dürfen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hass keinen Platz in unserer Gesellschaft haben.

Das friedliche Miteinander muss auf allen gesellschaftlichen Ebenen, beginnend in der Familie, gefördert und gelebt werden. Wozu eine Gesellschaft führen kann, in der so elementare Werte wie Menschenwürde und Menschenrechte mit den Füßen getreten werden, erleben wir am Leid vieler Flüchtlinge, die sich bei uns eine bessere Zukunft erhoffen.

Wir dürfen in Deutschland seit 70 Jahren in Frieden und Freiheit leben. Arbeiten wir gemeinsam daran, dass uns dieses Geschenk erhalten bleibt. Die Aktion Schule ohne Rassismus ist ein wichtiger Baustein dazu.

Max Eberl

Sportdirektor Borussia VfL 1900 Mönchengladbach GmbH

Schule: Gemeinschaftsgrundschule Erich Kästner

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich Respekt vor allen Menschen habe und weil niemand wegen seiner Herkunft, Religion oder Hautfarbe diskriminiert werden darf.
Richard Ebert

Richard Ebert (Banda Comunale)

Musiker und Bandleader

Schule: Rudolf-Hildebrand-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil junge Menschen unser zukünftiges Zusammenleben in dieser Gesellschaft gestalten werden und ich diese Menschen dabei unterstützen möchte, für eine Gesellschaft zu kämpfen, in der alle respektvoll miteinander umgehen und ohne Angst und Diskriminierung leben können.
Michael Ebling
Foto: VOLLFORMAT/ Alexander Heimann

Michael Ebling

Oberbürgermeister der Stadt Mainz

Schulen: Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss, Rabanus-Maurus-Gymnasium

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil niemand als Rassist geboren wird. Hass in all seinen Facetten wird beigebracht. Als humanistische und tolerante Gesellschaft sind wir verpflichtet, von Anfang an allen Vorurteilen entgegen zu treten – zuhause, in der Kindertagesstätte, in der Schule, in Ausbildung und Beruf und in allen anderen Lebensbereichen. Dazu gehören nicht nur die richtigen Überzeugungen, sondern oft genug auch der Mut, sich freimütig zu diesen zu bekennen.