Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Albert Fürarcker
Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, MdL (CSU)
Schulen: Aus- und Fortbildungszentrum Mühlbach, Maximilian-Kolbe-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Welt des 21. Jahrhunderts eine Welt für Menschen mit einem weiten Horizont und mit offenen Augen und nicht für Menschen mit einem durch Rassismus beschränkten Horizont und Scheuklappen vor den Augen ist.
Benno Fürmann
Schauspieler
Schule: Hermann-Hesse-Gymnasium
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil ein weiter Horizont die Grundlage dafür ist, diese Welt in all ihren Facetten wahrnehmen zu können.
Christian Fürst zu Bentheim und Steinfurt
Fürst zu Bentheimsche Domänenkammer
Schule: Gymnasium Arnoldinum
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil sie sonst keine Schule für das Leben ist! Das Arnoldinum, dessen Gründer meine Familie vor vielen hundert Jahren gestellt hat, versucht, Ressentiments entgegen zu wirken und die Gemeinschaft zu fördern, so zum Beispiel beim „gemeinsamen Lernen“, im Schulorchester unter Schüler-(innen)leitung, bei Sporthelfer- und Ersthelferaufgaben, in Gedenkveranstaltungen zum Holocaust und mit der Öffnung über das Nationale hinaus als Europaschule. für mich ist es eine natürliche Konsequenz aus diesem Anlass einen besonderen Akzent zu setzen, um möglichen diskriminierenden Tendenzen entgegenzuwirken.
Linda Gabriel
Spoken Word-Künstlerin
Schule: Klax Sekundarschule
I support school without racism - school with courage,
because I believe the world can be a better place if we start seeing and treating each other as equals.
Sigmar Gabriel
Außenminister a. D.
Schulen: Adolf-Grimme-Gesamtschule Goslar, André-Mouton-Realschule - Schulzentrum Oker (geschlossen seit 31.07.2015), Burgberg-Gymnasium, Oberschule Langelsheim, Christian-von-Dohm-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir bereits im Kindersalter den Grundstein dafür legen, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen. Zuhause bringen wir unseren Kindern bei, fair miteinander umzugehen, auf einander aufzupassen und dass kein Mensch besser ist als der andere. Die Schule sollte der Ort sein, an dem sie das auch erfahren. In den Klassenzimmern und auf den Pausenhöfen dieses Landes liegt der Schlüssel für die Zukunft unserer hilfsbereiten, offenen Gesellschaft.
Gabriele Herbst
Pfarrerin i.R.
Schule: Evangelische Grundschule Magdeburg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Schulen einen ganzheitlichen Bildungsauftrag haben. Gewissenbildung, Herzensbildung und Anleitung zu demokratischem Denken und Verhalten gehören zum Lehrplan einer jeden Schule dazu.
Willibald Gailler
Landrat des bayerischen Landkreises Neumarkt
Schule: Edith-Stein-Realschule Parsberg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil man extremen Tendenzen in der Gesellschaft und in der Schule konsequent begegnen muss.
Wulf Gallert
MdL (Die Linke)
Schule: Ganztagsgrundschule Lindenhof
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es mir wichtig ist, dass das Engagement von Kindern und Jugendlichen für die Würde aller Menschen besonders gefördert wird.
Dennis Gansel
Filmregisseur
Schule: Tellkampfschule Hannover
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil uns die Weltpolitik einen angeblichen clash of civilizations einreden will, den es so nicht gibt. Und weil wir Leuchttürme der Toleranz brauchen. Mehr denn je.
Francescantonio Garippo
Politiker (SPD)
Schule: Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule Potsdam
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es für mich sehr wichtig ist das Kindern und Jugendliche frühzeitig lernen für eine solidarische Welt einzutreten.
Ralf Gärtner
TRUMPF Hüttinger GmbH + Co. KG: Ausbildungsabteilung Freiburg und Teningen
Schule: Hansjakob Realschule Freiburg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich fest daran glaube, dass in der Schule der Grundstein zur Förderung von Toleranz, Respekt und Gleichberechtigung gelegt wird.
Eine Initiative, wie das Projekt Schule ohne Rassismus ist notwendig, um das Thema bei den Schülerinnen und Schülern zu verankern und um die Welt ein klein wenig bunter zu gestalten.
Stefan Gebhardt
MdL (Die Linke)
Schule: Wilhelm und Alexander von Humboldt Gymnasium
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es sonst ein Zeichen weniger gebe, welches sich deutlich gegen Dumpfheit und rechtsradikalen Unfug richtet.