Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Dr. Thomas Gebhart
MdB (CDU/CSU)
Schule: Realschule plus Lingenfeld / Lustadt
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil hier demokratisches Verhalten gelebt und gelernt wird, das sich insbesondere auch durch Toleranz gegenüber und Akzeptanz anderer Kulturen auszeichnet und das Projekt das friedliche Miteinander aller Menschen fern jeder Diskriminierung und Gewalt in den Vordergrund stellt.
Michael Gebler
Geschäftsführer Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Augsburg-Stadt
Schule: Berufliche Oberschule Augsburg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es Mut dazu gehört, es anzusprechen, wenn etwas schief läuft, hinzusehen und tätig zu werden, wenn jemand Hilfe benötigt und es einfach zu tun. Dieses Tun, dieser Mut kann aber auch Beispiel sein, für andere es gleich zu tun und Sprachrohr zu sein. Nicht nur in der Schulklasse oder im Freundeskreis sondern auch über Grenzen hinweg.
Jens Geier
MdEP (SDP)
Schule: Karl-Ziegler-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Demokratie und Toleranz gelehrt und gelernt werden müssen.
Thomas Gemke
Landrat des nordrhein-westfälischen Landkreises Märkischen Kreis
Schule: Placida Viel Berufskolleg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil dies ein wichtiges Zeichen setzen kann, sich in unseren Städten und Gemeinden sicherer fühlen zu dürfen. Nur wer selbst in einer entsprechenden Notlage war oder sich aktiv mit einer solchen Situation beschäftigt hat, weiß, wie wichtig Menschen sind, die in solchen Momenten nicht wegsehen, sondern helfend handeln. Ich danke allen Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrerkollegium für ihre engagierte Arbeit an diesem wichtigen Thema.
Geraldino alias Gerd Grashaußer
Musiker
Schule: Jean-Paul-Schule - Grundschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich in einer multikulturellen Gesellschaft lebe und glaube, dass alle Menschen friedlich zusammen leben könnten, wenn genügend Toleranz vorhanden ist und wenn die Kluft zwischen Arm und Reich nicht größer wird.
Sven Gerich
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden
Schule: IGS Obere Aar
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Zivilcourage wichtig ist. Weil es wichtig ist, gegen Mobbing und Rassismus einzutreten. Daher war es für mich keine Frage, die Patenschaft zu übernehmen. Projekte wie dieses müssen unterstützt werden, und ich will meinen Teil dazu beitragen.
Alice Gerken
Bürgermeisterin der Gemeinde Ganderkesee
Schule: Schule an der Ellerbäke
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Vertrauen, Mut und Toleranz wichtige Eckpfeiler für ein gutes gesellschaftliches Miteinander und damit auch unserer Demokratie sind
Judith Gerlach
MdL (CSU)
Schulen: Maria-Ward-Schule - Mädchengymnasium der Maria-Ward-Stiftung, Staatliche Realschule Großostheim
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Rassismus leider oft als scheinbar harmloses Alltagsphänomen beginnt. Deshalb ist es so wichtig, das Projekt fest in dem Alltag von Schülerinnen und Schülern zu verankern.
Evren Gezer
Moderatorin
Schule: Lotteschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es wichtig ist, die Kids schon früh genug einzubeziehen, ihnen aufzuzeigen, an welchen Stellen unseres Zusammenlebens wir genauer hinschauen müssen und dass es sich lohnt, für ein friedvolles Miteinander einzustehen. Kinder sind so rein in ihrem Denken und Handeln, dass wir viel von ihnen lernen können und ihnen getrost zutrauen sollten, die Probleme unserer Gesellschaft zu sehen und sie mit anzupacken.
Babak Ghassim (RebellComedy)
Comedian
Schulen: Max-Planck-Gymnasium München, Städt. Gesamtschule Duisburg - Globus am Dellplatz
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Antirassismus aktives Engagement erfordert.
Eberhard Gienger
MdB (CDU)
Schule: Zabergäu Gymnasium Brackenheim
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es leider noch nicht für jeden selbstverständlich ist, mit Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen vorurteilsfrei zusammen leben zu können. Unser Land lebt von seiner Vielfalt und seiner Aufgeschlossenheit, davon profitieren wir alle, Rassismus hat in unserem Land nichts verloren!
Franziska Giffey
Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Bürgermeisterin von Berlin (SPD)
Schulen: Albert-Einstein-Gymnasium Berlin, Fritz-Karsen-Schule, Geschwister-Scholl-Gymnasium Fürstenwalde, Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik (OSZ-IMT)
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Würde des Menschen unantastbar ist. Sie zu achten und zu schützen ist nicht nur Aufgabe aller staatlichen Gewalt, sondern auch unserer ganzen Gesellschaft. Schule muss ein Ort sein und bleiben, an dem sich unsere Kinder und Jugendlichen frei entfalten können und zu selbstbestimmten Erwachsenen entwickeln dürfen. Ich unterstütze deshalb „Schule ohne Rassismus“, weil das Schulnetzwerk einen wesentlichen Beitrag dafür leistet, die Werte unserer Verfassung und damit die Grundsätze von
Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie im Schulalltag erlebbar zu machen und zu verankern.