Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Florian Hahn
MdB (CSU)
Schulen: Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Gymnasium Ottobrunn
Ich unterstützte Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil für Rassismus in unserer Gesellschaft kein Platz sein darf.
Frederik Hahn (Torch)
Rapper
Schule: Hölderlin-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schule kein Ort sein darf, an dem man sich ohnmächtig fühlt. In meiner Schulzeit erging es mir es oft so. Rap war für mich der Weg, gehört zu werden und so schrieb ich Protestlieder wie "Fremd im eigenen Land" (Advanced Chemistry), "Heute Nacht" (Blauer Samt) oder "Adriano" (Brothers Keepers). Seit Anfang der 90er Jahre spreche ich mich proaktiv in den Medien gegen Rassismus aus und freue mich sehr, dass ich auch an Schulen Vorträge halten und Workshops durchführen kann. So gelingt ein Austausch mit jüngeren Generationen und ich kann mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben.
Anna und Lisa Hahner (Hahnertwins)
Sportler*innen
Schule: Wigbertschule Hünfeld
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil Rassismus uns alle betrifft auch wenn wir nicht alle direkt davon betroffen sind. Das, was SchülerInnen in der Schule gelernt und vorgelebt bekommen, können sie in ihre Vereine, ihr Elternhaus und ihr Umfeld mitnehmen.
Handball Bundesliga Frauen
Schule: Hans-Tilkowski-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Schülerinnen und Schüler von heute unsere Zukunft sind und sie schon jetzt Großes bewirken können. Sie sollen dazu ermutigt werden, das Anliegen von „Schule ohne Rassismus“ gemeinsam in die Welt zu tragen und nicht wegzuschauen, wenn es darauf ankommt. Denn: Zusammen ist man stark – das gilt nicht nur beim Teamsport Handball!“
Christian Hanika
2. Bürgermeister Bad Abbach
Schule: Angrüner Mittelschule Bad Abbach
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir die Fehler unserer Vorfahren nie vergessen dürfen. Alle Schulen und die ganze Welt sind und bleiben bunt. Vielfalt und unzählige Kulturen machen das Leben erst lebenswert!
Gerhard Hanke
Bezirksstadtrat für Jugend, Bildung, Kultur und Sport
Schule: Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil gerade Spandau ein weltoffener Bezirk ist, in dem Menschen aus vielen Nationen zusammenleben. Die Vielfalt in unserer Gesellschaft ist wichtig und es sind alle aufgerufen, Rassismus mutig und entschlossen entgegenzutreten!
Hanno Balitsch
Co-Trainer der U20 Nationalmannschaft und TV Fussballexperte des ZDF
Schule: Melibokusschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich in meiner Zeit als aktiver Fussballer die großen Vorteile und Chancen im Zusammensein mit Mitspielern aus den unterschiedlichsten Ländern kennengelernt habe und überzeugt davon bin, dass vorurteilsfreies Zusammenleben gerade bei jungen Menschen ein essentieller Bestandteil unseres sozialen Miteinanders ist.
Hannover ’96
Fußballverein
Schule: KGS Sehnde
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es wichtig ist, Rassismus aktiv zu bekämpfen. Es reicht nicht aus, nur in Gedanken gegen Rassismus zu sein. Nur wer Initiative ergreift, kann auch was ändern. Aus diesem Grund sind wir alle – jeder Einzelne – dazu aufgefordert, uns zu engagieren.
Hannover Scorpions
Eishockeymannschaft
Schule: Albert-Einstein-Schule Laatzen
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir es toll finden, dass sich unsere Partnerschulen ebenfalls mit diesem Thema auseinandersetzen und Rassismus auch in unserem Sport nichts zu suchen hat.
Jürgen Hardt
MdB (CDU)
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil in unseren Schulen nicht einfach nur Wissen vermittelt werden soll, sondern auch eine Erziehung und Anleitung zu einem verantwortungsvollen Leben als aufrechter, toleranter und weltoffener Mensch erfolgen muss.
Michael Harig
Landrat des sächsischen Landkreises Bautzen
Schule: Ferdinand-Sauerbruch-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Demokratie vom Mitmachen und Mitgestalten lebt. Dies setzt voraus, dass mitgedacht werden kann und Meinungen nicht leichtfertig übernommen werden. Wo und wann, wenn nicht in der Schule, kann man lernen zu differenzieren, andere Meinungen auszuhalten und vor allem andere Menschen zu respektieren. Eine Schule ohne Rassismus ist ein grundlegender Schritt zu lernen, sich gegen jedwede Art der Diskriminierung zu wenden und Courage zu zeigen, sei es aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung.
Christina Harland
Fernsehmoderatorin
Schule: Hölty-Gymnasium Wunstorf
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Menschen sich so früh wie möglich bewusst damit auseinandersetzen sollten, mit welchem Werteraster sie anderen begegnen. Es ist einfach, die zu mögen, die so sind wie wir, aber Offenheit und Herzlichkeit gegenüber Menschen zu zeigen, die anders sind, sei es wegen ihrer Herkunft, ihrer Kultur ihres unterschiedlichen Habitus, das erfordert geistige Beweglichkeit. Aber es weitet den Horizont auch ungemein und macht uns so viel reicher.