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Foto: Dirk Haferkamp

Pat*innen

Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.

Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.

Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.

Sortierung

1477 Pat*innen

Bernd Hering (†)

ehem. Landrat des bayerischen Landkreises Hof

Schulen: Grund- und Mittelschule Bayerisches Vogtland, Johann-Georg-August-Wirth-Realschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil demokratiefeindliches Gedankengut kein fester Bestandteil unseres Alltags und schon gar nicht des Alltags an unseren Schulen werden darf. Dies ist wahrhaft Grund genug, sich mit dem Problem "Rassismus" auseinander zu setzen, aufzuklären und vor Ort ganz konkret etwas dagegen zu tun. "Hut ab" vor dem, was Schulen mit Courage hier Außergewöhnliches leisten für ein Miteinander ohne Mobbing, Gewalt und Diskriminierung.
Thomas Herker

Thomas Herker

Bürgermeister Pfaffenhofen

Schule: Georg-Hipp-Realschule Pfaffenhofen a.d. Ilm.

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil jeder Mensch das Recht hat, in einer Umgebung frei von Diskriminierung und Vorurteilen zu lernen und zu leben. Es liegt in unserer Verantwortung, aktiv gegen Rassismus vorzugehen – besonders in Bildungseinrichtungen, wo junge Menschen Werte und Prinzipien für ihr Leben entwickeln. Indem wir uns aktiv gegen Rassismus stellen und eine Kultur der Toleranz fördern, geben wir jungen Menschen die Möglichkeit, in einer Welt aufzuwachsen, die von gegenseitigem Verständnis und Zusammenhalt geprägt ist, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder ethnischer Zugehörigkeit
Hans Herold

Hans Herold

MdL (CSU)

Schulen: Christian-von-Bomhard-Schule, Schule Schloss Schwarzenberg

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es zwingend notwendig ist unseren Kindern zu vermitteln, dass Menschenrechte, Rechtstaatlichkeit, Freiheit, Toleranz und die Achtung des Anderen unverzichtbare Grundwerte sind, die nur eine Demokratie bieten kann! Deshalb müssen sich bereits junge Menschen für diese Staatsform couragiert einsetzen.

Berthold Herpe (†)

Überlebender des Konzentrationslagers Dachau

Schule: Theo-Koch-Schule Grünberg

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
damit sich die Jugend nicht von Neonazis beeinflussen lässt und lernt, wie es in einer Diktatur zugeht. Ich wurde 1938 verhaftet und im KZ Dachau inhaftiert. 1939 musste ich Deutschland verlassen und ging mit meiner Frau nach Shanghai. Meine Mutter und Schwester wurden deportiert, auch die ganze Familie meiner Frau kam nicht mehr aus den Vernichtungslagern zurück. Es war mir eine große Ehre, der Theo-Koch-Schule als erste Schule in Hessen die Plakette "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" überreichen zu dürfen.
Oberbürgermeister der Stadt Wertheim , | DEU, Germany, Wertheim – | [© Peter Frischmuth/ argus. ]

Markus Herrera Torres

Oberbürgermeister Wertheim

Schule: Werkrealschule Urphar/Lindelbach

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil demokratische Werte im Alltag beginnen – besonders im Klassenzimmer.
Clara Herrmann

Clara Herrmann

Bezirksstadträtin im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg (Bündnis 90/Die Grünen)

Schule: OSZ (Oberstufenzentrum) Handel I, Abt. 3

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil eine Schule kein Ort für Angst, Unterdrückung, Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus oder Menschenfeindlichkeit sein darf. Demokratie heißt einmischen, statt wegsehen – egal ob Unterricht ist oder Pause.
Joachim Herrmann
Foto: Kurt Fuchs

Joachim Herrmann

Innenminister von Bayern, MdL (CSU)

Schulen: Berufliche Oberschule Erlangen, Gymnasium Fridericianum Erlangen, Staatliche Berufsschule Neumarkt i.d.OPf., Werner-von-Siemens-Realschule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich als Innenminister unsere Demokratie vor Extremisten jeder Art zu schützen habe und dazu auch dringend das couragierte Engagement vieler Demokraten brauche.

Thomas Herrmann

Lehrer

Schule: Gymnasium Trossingen

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich als Lehrer etwas gegen Dummheit habe, und Rassismus ist eine besonders gefährliche Ausformung von Dummheit.

Marc Herter

MdL (SPD)

Schule: Eduard-Spranger-Berufskolleg

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es Mut braucht, um aufzustehen. Weil es Solidarität braucht, um die Gesellschaft gerechter und besser zu machen.
Hertha BSC

Hertha BSC

Fußballverein

Schulen: Brillat-Savarin-Schule, Dathe-Oberschule, Katharina-Heinroth-Grundschule, Pettenkofer-Grundschule

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Diskriminierung und Rassismus in der Schule eine klare rote Karte verdienen.

Otto Herz

Reform-Pädagoge und Diplom-Psychologe

Schulen: Kolping-Bildungswerk Württemberg e. V., Kolping-Bildungszentrum Schwäbisch Gmünd, Reinhold-Burger-Schule, Christoph-von-Schmid-Schule

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil CIVIL-COURAGE die wichtigste, die aber immer auch gefährdetste Bürgerinnen- und Bürgertugend ist. Was wäre vielen Menschen und der Menschheit an vielen Orten der Welt erspart geblieben, wenn mehr Menschen früher in jeweiligen Zusammenhängen konsequent CIVIL-COURAGE gezeigt hätten.

Lisa Hessler (Die Eulen Ludwigshafen)

Geschäftsführerin Handballverein Die Eulen Ludwigshafen

Schule: Integrierte Gesamtschule Grünstadt

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir an eine Gemeinschaft glauben, in der Vielfalt geschätzt und respektiert wird. Jeder Mensch, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Glauben, verdient die gleichen Chancen und ein sicheres Umfeld. Gemeinsam können wir Vorurteile abbauen, Empathie fördern und eine positive Veränderung in Schulen und darüber hinaus bewirken. Es ist wichtig, dass wir uns aktiv für Toleranz und Gerechtigkeit einsetzen, um eine Zukunft zu gestalten, in der jeder gehört und gesehen wird. Wir als Eulen Ludwigshafen, Handball-Bundesligist aus Rheinland-Pfalz nehmen hier unsere Vobildfunktion wahr und möchten aktiv anderen als Vorbild vorangehen und Aktionen unterstützen.