Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Stefan Jonitz
Geschäftsführer der Hettich Holding GmbH & Co. oHG
Schule: Realschule Bünde-Nord
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir mündige Schüler mit Rückgrat brauchen.
Peter Joppich
Florettfechter
Schule: Realschule plus an der Untermosel
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist, dass sich die Menschen der verschiedenen Nationen und Kulturen mit Respekt begegnen und darüber Freundschaften schließen, so wie ich es im Sport weltweit erlebe.
Birgit Jörder
Bürgermeisterin der Stadt Dortmund
Schule: Europaschule Dortmund
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir wissen, dass "Fremdenfeindlichkeit" verschwindet, wenn die Menschen sich kennenlernen und mehr übereinander wissen. Dieses Engagement ist wichtig, denn wie wir jungen Menschen die Notwendigkeit von Demokratie und Solidarität vermitteln, wird letztlich über unsere Zukunft entscheiden.
Joris
Musiker
Schule: Weser-Gymnasium Vlotho
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir in den letzten Monaten erneut auf traurige Art und Weise bewusst gemacht bekommen haben, dass es nicht reicht, selbst kein Rassist zu sein, wenn man dabei passiv bleibt und damit die vorherrschenden Verhältnisse stillschweigend akzeptiert. Den Kampf gegen Hass und Ausgrenzung können wir nur gewinnen, wenn wir uns als Anti-Rassisten verstehen und dabei aktiv gegen Rassismus eintreten.
Joshi
Sänger der "ZSK"
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil es in Zeiten, in denen aktives Engagement gegen Neonazis von Politikern als "linksextremistisch" diskreditiert wird, umso wichtiger ist, jungen Menschen Mut zu machen, sich rechter Ideologie konsequent entgegenzustellen.
Mohammed Jouni
Vorstandsmitglied im Bundesfachverband unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e.V., Sprecher für Jugendliche ohne Grenzen
Schule: Berufsfachschule Paulo Freire im Zentrum ÜBERLEBEN
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
denn der Kampf gegen Faschismus und Rassismus und für Menschenrechte dauert an und muss immer wieder und besonders an Schulen thematisiert werden. Dazu eignet sich die Berufsfachschule Paulo Freire wunderbar. Diese Schule setzt sich seit ihrer Gründung aktiv für von Rassismus betroffene Menschen ein und ergreift für sie Partei.
Shukrullah Joya
Schauspieler
Schule: Heinrich-Zille-Grundschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist notwendig,
weil ich selbst in einem Land geboren und aufgezogen wurde, in dem die Feuer von Diskriminierung und Hass jeden Tag hoch lodern und ich damit viele schlechte Erfahrungen gemacht habe. Viele Menschen leiden unter Rassismus - auch im Namen von Religion, Nationalität, Sprachzugehörigkeit oder Hautfarbe. Jetzt ist es Zeit, NEIN zum Rassismus zu sagen. Es ist unser Recht, in Frieden zu leben und unser Glück zu teilen – ohne Angst und Sorge vor rassistischen Attacken. Jeder ist gleich und jeder ist besonders.
JUDO-Abteilung SF Blau-Gelb Marburg e.V.
Sportverein
Schule: Elisabethschule
Wir unterstützen Schule ohne – Rassismus Schule mit Courage,
weil Ausgrenzung und Rassismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen. In unserem Sport leben wir Inklusion und handeln wir nach den Judowerten: Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, Respekt, Bescheidenheit, Wertschätzung, Mut, Selbstbeherrschung und Freundschaft. Gerne unterstützen wir Schulen durch gemeinsame Angebote, nach diesen Werten zu handeln. Damit auch an diesem Ort Rassismus keinen Platz in unserer Gesellschaft hat.
Jugendbildungsstätte Welper
Freizeitwerk
Schule: Erik-Nölting-Grundschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Kinder nicht früh genug anfangen können sich für eine Vielfältige bunte Welt zu engagieren. Demokratische Werte zu leben und Kindern Partizipation zu ermöglichen wird unsere Zukunft besser und gerechter machen. Diversität macht unsere Gesellschaft reicher und als Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage kann auch bereits eine Grundschule diese Schritte gehen.
Jean Jülich (†)
Zeitzeuge, Autor "Edelweißpirat"
Schule: Gesamtschule Waldbröl
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil dies insbesondere im Hinblick auf meine schlimme Vergangenheit in der Nazizeit für mich hohe Priorität hat.
Burkhard Jung
Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
Schule: Freie Waldorfschule Leipzig
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schule der richtige Ort ist, um junge Menschen, gleichgültig welcher Herkunft, Menschlichkeit und Respekt erleben zu lassen.
Dr. Thomas Jung
Oberbürgermeister der Stadt Fürth
Schule: Mittelschule Fürth Hans-Sachs-Straße
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil an der Schule Toleranz und Miteinander gelebt werden muss.