Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Peter Jung
ehem. Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal
Schulen: OGGS Hesselnberg, Städtisches Gymnasium Sedanstraße
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir alle in unserem Lebensumfeld aktiv werden müssen, uns engagieren und Verantwortung übernehmen müssen, gemeinsam Stärke gegen diejenigen zeigen müssen, die mit Worten und Taten gegen unsere freiheitliche und pluralistische Gesellschaft agitieren wollen. Toleranz und Courage sind grundlegende Werte für ein friedliches Zusammenleben in bunter Vielfalt und in einer weltoffenen Gesellschaft, die nicht auf Ignoranz oder Gleichgültigkeit beruht, sondern auf einer Kultur des wechselseitigen Respekts! Dafür ist eine couragierte Haltung erforderlich, Tag für Tag, von jeder und jedem von uns!
Ingeborg Junge-Reyer
ehem. Senatorin für Stadtentwicklung in Berlin (SPD)
Schule: Grundschule in den Rollbergen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil gegenseitiger Respekt und erlebte Solidarität Kinder befähigt, Verantwortung für die Gestaltung einer toleranten Bürgergesellschaft zu übernehmen.
Maurice Jüngling
Wasserballspieler
Schule: Sportschule im Olympiapark - Poelchau-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil kein Mensch aufgrund seiner Herkunft, Religion oder Hautfarbe diskriminiert werden sollte.
Dennis Junk
MdL (CDU)
Schule: Gymnasium Traben-Trarbach
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schülerinnen und Schüler durch den Dialog in der Schule frühzeitig Verantwortung übernehmen und durch ihr Engagement ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung setzen. Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die durch Zivilcourage für demokratische Werte eintreten, daher gilt der Initiative meine volle Unterstützung!
Michael Junk
Pfarrer
Schule: Grundschule Oberfischbach
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich hier christliche Grundüberzeugungen wiederfinde, für die ich mich auch sonst gern engagiere.
Josip Juratovic
MdB (SPD)
Schulen: Mönchsee-Gymnasium Heilbronn, IB Berufliche Schulen Heilbronn
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es unglaublich wertvoll ist, wenn sich eine ganze Schule zu Toleranz und Vielfalt bekennt. Es ist mir persönlich ein Herzensanliegen, gegen Ungleichwertigkeit und Diskriminierung vorzugehen. Besonders stolz macht es mich dann, wenn sich junge Menschen durch dieses Projekt für unsere Werte und unsere Gemeinschaft einsetzen.
Oliver Kaczmarek
MdB (SPD)
Schule: Märkisches Berufskolleg des Kreises Unna
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Projekt Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund oder ihrer Herkunft, nachhaltig darin bestärkt, Verantwortung für eine offene und tolerante Gesellschaft zu übernehmen.
Bilkay Kadem
ehem. Ministerin für Integration des Landes Baden-Württemberg
Schulen: Max-Hachenburg-Schule, Max-Planck-Gymnasium Böblingen, Gymnasium in den Pfarrwiesen Sindelfingen
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil ein Kampf gegen Rassismus ohne Courage kaum möglich ist.
Kathinka Kaden
Pfarrerin, Kreis- und Stadträtin
Schule: Rechberg-Gymnasium Donzdorf
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil Alltagsrassismus in der Kindheit beginnt und Jugendliche, die ihre eigenen Vorurteile und Prägungen nicht lernen zu hinterfragen, Gefahr laufen, sich rassistisch zu äußern und damit andere und sich selbst gefährden statt mutig gegen Rassismus vorzugehen.
Lijana Kaggwa
Model und Influencerin
Schule: Freiherr-vom-Stein-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil wir nur gemeinsam ein Statement gegen Rassismus setzten können. Gemeinsam sind wir stark genug um zu beweisen, dass die schönste Farbe bunt ist.
KAHRAMANLAR e.V.
Sport- und Bildungsschule
Schule: Clemens-August-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil MULTIKULTI die Zukunft dieser Gesellschaft ist.
Mika Kaiyama
Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V.
Schule: Gymnasium Philanthropinum
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich fest vom demokratischen Verständnis überzeugt bin, so dass sich jede Schülerin und jeder Schüler aktiv für ihr Umfeld und dessen Mitmenschen einbringen können. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein Bekenntnis und eine Herausforderung zugleich.