Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Dilek Kalayci
Berliner Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (SPD)
Schulen: August-Sander-Schule, Friedenauer Gemeinschaftsschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Schülerinnen und Schüler von heute unsere zukünftige Gesellschaft gestalten werden. Ich sehe meine Aufgabe als Patin darin, Ihr Bewusstsein für Zivilcourage zu stärken.
Matthias Kalkreuter
Bürgermeister Lage
Schule: Sekundarschule der Stadt Lage
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ein respektvoller Umgang auch im Schulalltag unabhängig von der Nationalität und der Hautfarbe sein sollte.
Mario Kallnik
ehem. Fußballspieler
Schule: Norbertusgymnasium Magdeburg
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil besonders junge Menschen ein Verständnis für Freiheit und Demokratie entwickeln sollen und die Aufrechterhaltung dieser im Grundgesetz verankerten Kernpunkte nur durch couragiertes Auftreten aller Menschen, insbesondere junger Schülerinnen und Schüler, erhalten werden kann.
Prof. Dr. Carl-Jürgen Kaltenborn
Theologe
Schule: Paulus-Praetorius-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich am Ende des 2. Weltkrieges als Kind hautnah miterlebt und später denkerisch verarbeitet habe, wohin Rassismus führt, wenn ihm nicht couragiert Einhalt geboten wird.
Stephan Kampwirth und Volker Zahn
Schauspieler und Drehbuchautor
Schule: Franz-Stock-Gymnasium
Wir unterstützen Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir da, wo die Weichen für die Zukunft unserer Gesellschaft gestellt werden, klare Kante zeigen wollen gegen Heilschreier, Rassenprüfer, Vorurteilsverkünder, Gutmenschen-Fresser, Mobbing-Aktivisten und andere hirn- & haarlose Rüpeltäter und Heiopeis aus den Gewalt-Gebieten und Braunstuben dieser Republik!
Kapelle Petra
Musikband
Schule: Galilei-Gymnasium Hamm
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus und ähnliches Gedankengut definitiv die falschesten Pferde sind, auf die man setzen kann und Toleranz und gegenseitige Wertschätzung total viel Spaß machen.
Christian Kärgel
Rechtsanwalt und Geschäftsführer des AGD Unternehmens- und Arbeitgeberverbandes für Großhandel und Dienstleistungen e.V.
Schule: OSZ (Oberstufenzentrum) Handel I, Abt. 1
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil das Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung für mich ein Ausdruck gelebter Demokratie ist.
Klaus Kastan
Journalist
Schule: Gymnasium Ottobrunn
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein!
Ich bin gegen Rassismus, weil, um es ganz simpel zu sagen, alle Menschen gleich sind. Schon in unserem Grundgesetz steht, die Würde des Menschen ist unantastbar – es darf keine Rolle spielen, woher jemand kommt, wo man geboren ist, welche Hautfarbe man hat, welche Sprache man spricht. Religiöse Überzeugungen müssen respektiert werden, genauso wie unterschiedliche sexuelle Orientierungen. Alle Menschen sind gleich. Niemand ist besser als der andere.
Peter Kastschajew
Politiker (FDP)
Schule: Sartre-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil man nicht früh genug anfangen kann, Menschen für das Thema zu sensibilisieren und es wichtig ist, dass gerade junge Menschen laut gegen Rassismus einstehen.
Jane Katt
Musikerin
Schule: Schule am Auetal
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es wichtig finde, dass alle Schülerinnen und Schüler die Schule als einen sicheren Ort erfahren sollten, an dem sie die Chance haben frei zu sein und ohne Angst oder Ablenkung lernen können. Hier sollen sie von Anfang an mitbekommen, dass alle Menschen es gleichermaßen verdient haben geliebt zu werden, unabhängig von Herkunft oder Hautfarbe.
Sebastian Kehl
ehem. Fußballspieler
Schulen: Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Lauterbach, Nordmarkt-Grundschule, Richard-Müller-Schule, Städtische Realschule Lüdinghausen
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil ich selbst in meiner Schulzeit nur positive Erfahrungen damit gemacht habe. Ich möchte die Schülerinnen und Schüler unterstützen, die sich schon früh mit diesem Thema auseinandersetzen und damit viele Probleme erst gar nicht entstehen.
Franz-Ulrich Keindorff
ehem. Bürgermeister von Barleben
Schule: Sekundarschule Barleben
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil es wichtig ist, Kindern und Jugendlichen Toleranz und Verständnis für andere Kulturen vorzuleben.