Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Dr. Günter Krings
MdB (CDU/CSU)
Schule: Hugo-Junkers-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil sich Schülerinnen und Schüler hier selbständig für ein gutes Ziel der Mitmenschlichkeit stark machen.
Nikolaus Krippl
Schulleiter
Schule: Realschule Rheinmünster
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Achtung und Respektierung der Menschenwürde aller Menschen nicht nur auf dem Papier stehen darf, sondern auch gelebt werden muss. Je mehr Menschen dies begreifen und sich durch die Aktion ansprechen lassen, umso besser für unsere eine Welt.
Stefan Kröll
Kabarettist
Schule: Walter-Mohr-Realschule Traunreut
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Schüler als künftige Säulen unserer Gesellschaft schon jetzt eine Kultur gegen Rassismus aufbauen müssen und somit schon früh gegen aktuelle Strömungen aktiv wirken können.
Klaus Krützen
Bürgermeister Grevenbroich
Schule: Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule Grevenbroich
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil mittlerweile in unseren Schulen junge Menschen aus allen Teilen der Erde, sämtlichen Ethnien, Religionen und Kulturen aufeinandertreffen und nur dort lernen können, friedlich miteinander umzugehen. Rassismus und „braunes Gedankengut“ dürfen hier keinen Platz finden, wenn wir den pädagogischen Auftrag der Schule ernst nehmen wollen. Hier werden die Eckpfeiler für das Werteverständnis der nächsten Generationen gelegt. Hier gilt es Werte wie Respekt, Toleranz und Akzeptanz zu vermitteln und aktiv dafür einzutreten. Daher unterstütze ich dieses Vorhaben als Pate gern.
Thomas “Kosmo” Küchler
Musiker
Schule: Jenaplanschule Markersbach
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
im Besonderen in meiner Heimat, da Sachsen laut Statistik leider eins der Bundesländer mit den meisten Verbrechen mit rassistischem Hintergrund ist. Als Musiker und als Mensch ist mir Fremdenhass fern und ich würde das gern auch stolz von meiner Heimat sagen dürfen. Ich hoffe mit meinem Engagement den Kindern und Jugendlichen ein positives und weltoffenes Bild ihrer eigenen Zukunft zu vermitteln.
Christof Kuczera
Vorstandsstab Sparkasse Bad Oeynhausen/Porta Westfalica
Schule: Gemeinschaftsgrundschule der Stadt Porta Westfalica
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage,
weil es mir seit jeher ein persönliches Anliegen war, mich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus klar abzugrenzen. Wenn Menschen z.B. aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Orientierung schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben oder bei der Wohnungssuche benachteiligt werden. Oder wenn verachtende Witze im Berufsumfeld oder im Sportverein erzählt werden und dabei die Verletzung der Würde der Betroffenen in Kauf genommen wird, so müssen wir uns als Gesellschaft dagegen stellen – jeder einzelne.
Ich finde der ehemalige Generalsekretär der UN, Kofi Annan, bringt es auf den Punkt, dass wir vielleicht unterschiedliche Religionen, Sprachen, Hautfarben haben, aber alle eins - Menschen sind.
Dr. Hermann Kues
Politiker (CDU/CSU)
Schule: Johannesschule Meppen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Demokratie kein naturgegebener Grundzustand ist, sondern nur dann funktioniert, wenn wir uns täglich für sie engagieren, wenn wir gegen Rassismus und Demokratiefeindlichkeit sensibilisieren und uns für Zivilcourage einsetzen. Ich halte es für ganz wichtig, diesen Gedanken an die junge Generation weiterzuvermitteln. Denn sie wird in den nächsten Jahrzehnten für die Erhaltung unserer Demokratie und den Schutz der Würde eines jeden Menschen in unserem Land verantwortlich sein.
Thomas Kufen
Oberbürgermeister der Stadt Essen
Schulen: Grashof Gymnasium, Ruhr-Kolleg (geschlossen 31.07.2022)
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unser Zusammenleben stärker denn je von einer Vielzahl von Menschen unterschiedlicher ethnischer, kultureller, sozialer und religiöser Herkunft geprägt ist, die unserem Land ein freundliches Gesicht geben. Ich setze auf Anerkennung und gegenseitigen Respekt und bin überzeugt davon, dass jeder seinen Teil dazu beitragen kann. Das macht unsere Gesellschaft stark und schafft Identifikation!
Dr. Hermann Kuhn
Politiker (Bündnis 90 /Die Grünen)
Schule: Schulzentrum Blumenthal
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil junge Menschen Toleranz mit Vernunft lernen sollen.
Dr. Stefan Kühn
Dezernent für Soziales und Jugend der Stadt Wuppertal
Schule: Städt. Gymnasium Bayreuther Straße Wuppertal
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir gemeinsam eintreten müssen für eine Gesellschaft der gleichen Würde, der gleichen Rechte und der gleichen Chancen für alle Menschen; und zwar unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Muttersprache und Religion.
Fritz Kuhn
Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart
Schule: Brunnen-Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Schule einer der wichtigsten Orte für interkulturelle Begegnung ist. Wenn es dort gelingt ein tolerantes, offenes und friedliches Miteinander zu fördern, ist dies ein unschätzbar wertvoller Beitrag zum Zusammenleben in unserer vielfältigen Gesellschaft.
Hans Kuhn
Bildhauer
Schule: Dr.-Mehler-Schule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil in jungen Jahren die Weichen für späteres Verhalten gestellt werden.