Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Michael Kuhr
ehem. Weltmeister im Kickboxen und und Betreiber eines Sicherheitsdienstes
Schule: Gustav-Langenscheidt-Schule
Ich unterstützte Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es großartig finde, dass die Schüler sich hier zu einem klaren Statement bekennen. Es kann und darf nicht sein, dass Schüler und Schülerinnen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Sprache oder Religion beschimpft, gemobbt oder sogar angegriffen werden. Seid mutig und ergreift Partei, respektiert und unterstützt eure Klassenkameraden, steht für sie ein, ganz egal, woher sie kommen!
Sina Kuipers
Moderatorin/Redakteurin
Schule: August-Vetter-Berufskolleg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, weil wir bei den Kindern, die einander grundsätzlich nehmen wie sie sind ansetzen müssen. Diese Wertschätzung der Menschen um sie herum, egal woher sie kommen oder wie sie aussehen, wie gut sie Deutsch sprechen oder in der Schule sind. Dieses Leben in Vielfalt müssen wir stärken und einen sicheren Raum voller Toleranz bieten, um die offene Gesellschaft von morgen zu bilden.
Renate Künast
MdB (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN)
Schule: Kurt-Schwitters-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir uns alle Wertedebatten sparen können, wenn wir nicht schon in der Schule anfangen, Kindern Grundwerte und Zivilcourage zu vermitteln. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein, weil ich in einer Gesellschaft leben will, in der alle Menschen sich frei und ohne Angst entfalten können und in der jeder er selbst sein kann.
Stefan Kuntz
Fußballtrainer
Schule: Gesamtschule Neunkirchen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil meine Familie und ich im Ausland tätig waren und wir dort ohne Vorurteile leben und die Kinder in die Schule gehen konnten. Das war für unsere weitere Entwicklung sehr wichtig.
Katharina Küpper
Schauspielerin
Schule: Söhre-Schule Lohfelden
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich es gut finde den Kindern und Jugendlichen früh zu zeigen, wie wichtig es ist einander zu akzeptieren und anzunehmen. Wenn wir schon in der Schule anfangen und mit den Kids gemeinsam herausfinden, dass Courage, Mut, Akzeptanz und Liebe der Schlüssel für eine friedliche Welt sind, dann bin ich stolz ein Teil davon zu sein. Wie langweilig wäre es denn bitte, wenn wir alle gleich wären?
Annette Kurschus
Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen
Schule: Evangelisches Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Achtung vor dem Anderen, Fremden, das mir in meinen Mitmenschen begegnet, nicht nur für Christen zum Wichtigsten zählt, was es im Leben zu lernen gibt. Und weil der Mut, sich öffentlich gegen Ausgrenzung und Benachteiligung von Menschen einzusetzen, nicht früh genug geübt werden kann.
Brundhild Kurth
ehem. Sächsische Staatsministerin für Kultus
Schule: 2. Oberschule Kamenz
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil wir in einer Zeit leben, in der immer mehr Menschen ihre Heimat auf der Flucht vor Krieg und Gewalt verlassen müssen und Schutz in anderen Ländern suchen. Schule ist ein wichtiger Ort von Integration. Sie lebt von Weltoffenheit und Toleranz, Akzeptanz und Respekt. Rassismus effektiv entgegenzutreten, ist deshalb eine ihrer bedeutendsten Aufgaben.
Dr. Peter Kurz
Oberbürgermeister der Stadt Mannheim
Schule: Elisabeth-Gymnasium
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil für Rassismus und Diskriminierung in einer weltoffenen, toleranten Stadt wie Mannheim, in der fast 40 Prozent der Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben, kein Platz ist. Offenheit, Toleranz und die Bereitschaft zur gegenseitigen Verständigung bilden die Grundlage für ein gelingendes Zusammenleben - nicht nur in Mannheim, sondern überall auf der Welt. Diese Grundlage wird am leichtesten in jungen Jahren, also während der Schulzeit, gelegt. „Schule ohne Rassismus“ leistet hier einen wichtigen Beitrag.
Tim Oliver Kurzbach
Oberbürgermeister der Klingenstadt Solingen
Schule: Friedrich-List-Berufskolleg
Ich unterstützte Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir in Solingen jeglichem Menschenhass entschieden entgegentreten! Wie tödlich Rassismus sein kann, haben leider auch wir bei den schrecklichen rechtsextremen Brandanschlägen im Jahr 1993 erfahren müssen.
Daher bringen wir schon unseren jungen Bürgerinnen und Bürgern bei, dass Toleranz und Respekt besser sind als Hass und Vorurteile. Dieses Selbstverständnis unserer Stadt wird jungen Menschen vor allem in den Schulen vermittelt.
Anna Kuschnarowa
Autorin
Schulen: Theresia-Gerhardinger-Realschule, Staatliche Regelschule Breitungen
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil wir in einer guten Demokratie keinen grotesken Tanz um den Popanz der „Märkte“ brauchen und keine Phrasen-Seifenblasen, die bei jedem Crash zerplatzen, sondern echte Demokratinnen und Demokraten, die handeln und ihr Umfeld täglich etwas besser machen - so wie die vielen Schülerinnen und Schüler, die sich dem Netzwerk angeschlossen haben.
KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V.
Gedenkstätte
Schule: Ferdinand-Steinbeis-Realschule
Wir als KZ-Gedenkstätte Vaihingen/Enz e.V. unterstützen Schule ohne Rassismus, weil wir in unserer Gedenkstätte jungen Menschen vermitteln, zu was Rassismus in der Zeit des Nationalsozialismus in letzter Konsequenz geführt hat und weil wir gegen Rassimus in
jeglicher Form arbeiten.
LaBrassBanda
Musikband
Schule: Mittelschule Parsberg
Wir unterstützen Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ein offener, respektvoller Umgang für ein funktionierendes Zusammenleben sehr wichtig ist, und keine Frage der Hautfarbe oder sonstiger äusserer Unterschiede sein sollte. Wir durften als Band viele schöne Erfahrungen sammeln, und wurden bei Konzerten in weit entfernten Ländern, wo kaum jemand unsere Sprache versteht, oft am herzlichsten aufgenommen.