Pat*innen
Alle Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage haben eine*n Pat*in – häufig sogar auch mehrere. Die Pat*innen sind meist bekannte Personen, die die Schüler*innen ausgesucht haben und die sie in ihrem Engagement unterstützen.
Zum Konzept von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gehört, dass sich jede Schule mindestens eine Patin oder einen Paten aussucht. Häufig sind dies Personen aus dem öffentlichen Leben – Sportler*innen, Politiker*innen und Musiker*innen, Zeitzeug*innen oder Sportvereine. Doch auch Bäcker*innen, Apotheker*innen, Sozialarbeiter*innen und KfZ-Mechaniker*innen haben eine Patenschaft übernommen.
Sie alle verbindet das Bekenntnis zu einem gleichwertigen und respektvollen Miteinander. Wie ihr die Patenschaft ausgestaltet, hängt von euch und euren Pat*innen ab. Beispiele findet ihr hier. Die untenstehende Liste der Personen, die sich als Schulpatinnen und Schulpaten engagieren, ist nicht vollständig. Sie umfasst diejenigen, die uns ein Foto und ein Zitat zur Verfügung gestellt haben.
1477 Pat*innen
Ulla Lachauer
Dokumentarfilmerin, Journalistin und Buchautorin
Schule: Fritz-Winter-Gesamtschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Fritz-Winter-Schule in meiner Heimatstadt Ahlen eine tolle Schule ist. Es ist mir eine Freude, immer wieder gemeinsam mit Lehrern und Schülern zu leben und zu verteidigen, was ich als Journalistin bei meiner Arbeit in der großen weiten Welt erfahren habe: Alle Menschen sind gleich. Ihre Verschiedenheit ist ein Reichtum für uns alle.
Johann Lafer
Koch und Autor
Schule: IGS Stromberg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil positive Neugierde, Toleranz, Respekt und Rückgrat für eine gesunde Gesellschaft unentbehrlich sind und es dabei nicht auf Hautfarbe, Religion oder Nationalität ankommt, sondern auf das unbefangene Miteinander für eine friedliche Welt.
Christine Lambrecht
Bundesministerin der Verteidigung
Schule: Alexander-von-Humboldt-Schule Viernheim
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil vier Wochen Fußball-WM mit einem bunten Fest mit Menschen aller Nationen und aller Abstammungen nicht ausreichen. Dieser Spirit muss aufgegriffen und in unseren Alltag transportiert werden. Deutschland muss zu einer „No-go-Area“ für Leute mit rassistischen Einstellungen werden. Dafür muss auch das Geld zur Verfügung gestellt werden.
Prof. Dr. Nobert Lammert
Bundestagspräsident a. D.
Schule: Klaus-Steilmann-Berufskolleg
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Intoleranz in Deutschland nicht tolerabel ist. Die von der Verfassung garantierten Grundrechte haben Geltung für jeden, der hier lebt, mit welcher Herkunft, mit welchem Glauben und mit welcher sexuellen Orientierung auch immer. Menschenverachtende Pöbeleien, Schmierereien, persönlichen Verunglimpfungen oder auch nur gedankenlosen Vergleichen müssen wir frühzeitig entgegentreten. Nirgendwo ist deshalb der Kampf gegen Rassismus und für Toleranz so wichtig wie in unseren Schulen.
Benaissa Lamroubal
Comedian und Mitbegründer RebellComedy
Schulen: Abtei-Gymnasium Brauweiler, Katharina-Henoth-Gesamtschule
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage muss sein,
weil die Schule der Ort ist, an dem man am meisten gegen Rassismus und für Courage getan werden kann. Es wird ohnehin gelernt.
Astrid Landero
Politikerin
Schule: Tesla-Schule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil Rassismus bekämpft gehört und Courage dafür dringend gebraucht wird!
Marie Lang
Modedesignerin und Kickboxweltmeisterin
Schule: Sonderpädagogisches Förderzentrum München-Ost
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil ich als Sportlerin mit Sportlern aus der ganzen Welt trainiere und immer wieder mitbekomme, mit wieviel Anerkennung und Respekt die Sportler miteinander umgehen. Ich wünsche mir, dass es auch außerhalb des Sportes immer so viel Toleranz und Wertschätzung und keine Diskriminierung von anderen Mitmenschen gibt. Jeder Mensch ist einzigartig, das respektiere ich, nicht nur im Sport.
Uwe Lange
Polizeivizepräsident Niedersachsen
Schule: Gymnasium Uslar
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil unser Leben in Freiheit und Demokratie nicht selbstverständlich ist und ich gesellschaftliche Tendenzen sehe, denen wir gemeinsam mit einer Haltung für demokratische Werte entgegentreten müssen. Und diese vom Gymnasium Uslar auch nach außen dokumentierte Haltung zur Unterstützung des Netzwerkes gegen Diskriminierung und Rassismus unterstütze ich dabei sehr gern aus meiner inneren Überzeugung heraus.
David Langner
Oberbürgermeister der Stadt Koblenz
Schulen: Diesterweg-Schule, Realschule plus auf der Karthause
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, sehr gerne – nicht nur in Koblenz.
Es ist mir wichtig, die Schulen bei diesem wichtigen Anliegen als Pate zu begleiten. Rassismus zu bekämpfen, nie mehr zuzulassen, dass Menschsein abhängig gemacht wird von Herkunft, Überzeugung, von Glauben, sexueller Orientierung oder Leistungsfähigkeit. Unsere Schülerinnen und Schüler engagieren sich – sie brauchen dafür unsere Unterstützung.
Lappalie
Musikband
Schule: Evangelische Schule Dettmannsdorf
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
muss sein, weil es wichtig ist, jeden Menschen mit Respekt und Würde zu behandeln, egal, wo dieser Mensch her kommt, wen er lieben möchte, wie sein Körper funktioniert oder in welchen Umständer er aufgewachsen ist. Ein diskrimierungsfreies Umfeld ist grundlegend für die freie Entfaltung eines Menschen.
Beate Läsch-Weber
Präsidentin an der Spitze des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz
Schule: Kurfürst-Balduin-Realschule
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern damit ein großes und überzeugendes Zeichen für Integration und gegen Ausgrenzung, für Toleranz und gegen Intoleranz, für Vertrauen und gegen Misstrauen, für Zivilcourage und gegen Angst setzen.
Prof. Dr. Mojib Latif
Meteorologe
Schule: Gymnasium Osterbek
Ich unterstütze Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage,
weil jede Schülerin und jeder Schüler ein Gewinn für die Gesellschaft ist.