Wir waren auf dem Deutschen Präventionstag
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage war auch in diesem Jahr auf dem Deutschen Präventionstag am 14. und 15. April in Hannover vertreten. Wir freuen uns über die zahlreichen interessanten Gespräche an unserem Infostand. Sanem Kleff stellte in zwei Kurzvorträgen den Präventionsansatz unseres Netzwerks vor.
Sanem Kleff machte deutlich: Eine diskriminierungssensible Schulkultur ist Prävention. Die Bereitschaft, sich dafür zu engagieren, ist dabei elementar. So bekennt sich jede Schule des Netzwerks zur Selbstverpflichtung von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Dazu gehört, bei Diskriminierung nicht wegzuschauen, sondern sich für eine Auseinandersetzung einzusetzen und Wege zu finden, einander respektvoll zu begegnen. Die Gleichwertigkeit aller Menschen bildet die Grundhaltung für sämtliche Maßnahmen und Aktivitäten im Netzwerk. Die Aktivitäten sollen darauf ausgerichtet sein, Schulen zu Orten zu entwicklen, an denen demokratische und gewaltfreie und Lösungsansätze gelebt werden.
Bei ihrem Engagement werden die Schulen von 116 Regionalkoordinationen, 16 Landeskoordinationen, einer Bundeskoordination und 374 Kooperationspartnern unterstützt. Zu den Gelingensbedingungen gehören zudem die Sensibilisierung für Diskriminierung, die Einbeziehung der gesamten Schulgemeinschaft sowie die Möglichkeit für Schulen, ihre Themenschwerpunkte ihres Engagements selbst festzulegen. Ein Standardcurriculum gibt es nicht, denn die Schulen wissen selbst am besten, welche Themen bei ihnen virulent sind. Kleff betont, der Erfolg des Netzwerks beruhe auf dem freiwilligen und nachhaltigen Engagement der gesamten Schulgemeinschaft.