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Neue Plakatmotive
Diese vier Plakatmotive hat die Bundeskoordination im Rahmen des Modellprojekts "Islam & Ich - Jung sein im Land der Vielfalt" neu produziert. Die Motive wurden gemeinsam mit SchülerInnen entworfen und anschließend von professionellen Illustratoren umgesetzt. Mit den Plakaten möchten wir euch anregen, die Methoden Rap-Musik, Theater und Illustration für Aktivitäten an eurer Schule einzusetzen.
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Zukunftslabor
Am 9. und 10. Mai 2012 fand das Zukunftslabor von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" in Berlin statt. Eingeladen waren Multiplikatoren des Netzwerks, um über die Frage zu diskutieren: Welche Ziele, Wege und Strukturen braucht das stetig wachsende Courage-Netzwerk, um die innovative und zeitgemäße Arbeit gegen jede Ideologie der Ungleichwertigkeit nachhaltig fortsetzen zu können?
Weitere Informationen findet Ihr hier
Medienpreis für Q-rage
Am 04. Mai wurde das bundesweite Schülerzeitungsprojekt Q-rage mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet von der Nürnberger Medienakademie e.V verliehen.
Aus der Laudatio: "(...) die Ausgabe über „Geschlechterrollen in der Einwanderungsgesellschaft“ beschreibt spannende Aspekte auf unterschiedliche Weise. Mit witzigen Aussagen beim Thema „Wann ist ein Mann ein Mann?“. Mit erstaunlichen Interview-Aussagen zur nicht immer segensreichen Rolle der Religionen. Mit facettenreichen Betrachtungen zur Rolle der Türsteher. Besonders zu loben sind die Mitmach-Beiträge und ihre aufmunternde Botschaft: Wenn Du eine Idee für eine Aktion gegen Rassismus hast, dann trau‘ dich und zieh sie durch."Theodor-Heuss-Medaille
Am 28. April 2012 erhielt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ die Theodor-Heuss-Medaille. Die Verleihung stand in diesem Jahr unter dem Titel: Bildung – Teilhabe – lebendige Demokratie.
Aus dem Urkundentext: "Das Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ist wegweisend und beispielgebend für eine Kultur der Teilhabe, Integration und Anerkennung von Schülern, die gemeinsam die Mauern von Vorurteilen durchbrechen und der Anwendung von Gewalt keinen Platz bieten."
Der Theodor Heuss Preis wird seit 1965 jährlich an Persönlichkeiten und Organisationen vergeben, die sich durch zivilgesellschaftliches Engagement auszeichnen.Vorbild Fußball
Im Rahmen einer Projektwoche bot sich im April 2012 für rund 50 SchülerInnen des Berufskollegs für Wirtschaft und Verwaltung Leverkusen die Gelegenheit, mit den Bayer 04-Profis Ömer Toprak und Bastian Oczipka über das Thema „Positive Vorbilder“ zu sprechen. Die SchülerInnen interessierten sich vor allem für die persönlichen Erfahrungen der Beiden in Sachen Rassismus, Diskriminierung oder Ausgrenzung.
Den gesamten Text findet Ihr auf der
Webseite von Bayer 04 LeverkusenVorurteile abbauen
Am 24. März 2012 besuchte Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, seine Paten-Schule in Pasewalk. SchülerInnen des Oskar-Picht-Gymnasiums hatten ihn zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Mit dem jungen Publikum diskutierte er über Antisemitismus und räumte dabei mit manchem Vorurteil gegenüber jüdischen Mitmenschen, ihrer Religion und Kultur auf.
Den ganzen Text findet Ihr
auf der Webseite der RAATag gegen Rassismus
Beim Projekttag "Schule gegen Rassismus" befassten sich die Schüler der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Lütgendortmund mit den Themen Diskriminierung und Alltagsrassismus. Dies geschah nicht etwa in trockener Theorie, sondern zum Beispiel durch Hip-Hop-Musik und Tanz. Tanzen verbindet, denn „beim Tanzen sind verschiedene Nationalitäten gemeinsam auf einer Bühne“, sagt Schülerin Joelina Brühmann. Und: „Beim Tanzen ist es egal, wie man aussieht oder was man anhat – denn alle machen das Gleiche.“
Mehr erfahrt Ihr in den
Ruhr-Nachrichten -
Wer wir sind – Was wir tun
Über 1.000 Schulen, mehr als 750.000 SchülerInnen. "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland und setzt erfolgreich auf die Eigeninitiative und das Engagement von SchülerInnen und LehrerInnen. Wie funktioniert das Netzwerk und wie kann man da mitmachen?
All das und noch vieles mehr erfahrt Ihr in der Broschüre "Wer wir sind – Was wir tun" (PDF-Datei, ca. 5MB).
Gut zu wissen...
Ihr sucht Anregungen für Eure Arbeit im Rahmen von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"? Im Courage-Shop findet Ihr neben Themenheften, Handbüchern und Broschüren auch neue Give-Aways.
Rechtsextremismus
Das Themenheft informiert über rechtsextreme Szenen und Aktivitäten von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Die Broschüre "Rechts-extremismus in der Einwanderungsgesellschaft - Exjugoslawen, Russlanddeutsche, Türken, Polen" sowie weitere Themenhefte findet Ihr im Courage-Shop.
Auszüge aus der Broschüre als PDF-Datei (ca. 1MB)

Wir unterstützen Schule ohne Rassismus,
weil wir glauben, dass es die unzähligen Farben sind, die unser Leben im Alltag, in der Schule und in der Musik so bunt machen. Wer sich von anderen unterscheidet, wird zu etwas Besonderem. Und dieses Besondere wollen wir mit den Schülern gemeinsam schätzen und feiern lernen.
YeoMen, A Cappella Rock-Band;
seit dem 21.05.2008 Paten der Eckener-Oberschule, Berlin
Fachtagung gegen Rechtsextremismus
Am 20. März 2012 veranstaltete die Landeskoordination Berlin von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Fachtagung zum Thema Rechtsextremismus. Rund 130 SchülerInnen und PädagogInnen diskutierten an diesem Tag mit Fachleuten und Politikern über das Thema und was Schulen dagegen unternehmen können.
Alles über die Veranstaltung lest Ihr hier
Rassismus vorbeugen
Am 12./13. März 2012 beschloss der Beirat der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration einen zehn-Punkte-Plan zur "Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremer Gewalt". Darin heißt es u.a.: "Eine gute Schule hilft, rechtsextremer Gewalt vorzubeugen. Wir brauchen frühes und durchgehendes Demokratielernen von klein auf, beginnend mit der frühkindlichen Erziehung (...) Programme wie zum Beispiel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ brauchen weiterhin Unterstützung."
Den gesamten Text
lest Ihr hier
Friedenspreis für Courage-Schule
Am 8. Februar 2012 erhielt die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule Dormagen den Neusser Schulpreis. Damit wurde das Engagement vieler Schülerinnen und Schüler gewürdigt, die sich über mehr als zehn Jahre für verschiedene Friedensaktionen an der Schule eingesetzt haben. Aktueller Höhepunkt: die Rekonstruktion der Grabanlage für die Zwangsarbeiter, Frauen und Kinder auf dem alten Friedhof in Dormagen.
Weitere Infos
findet Ihr hier
Neuer Landeskoordinator für Bayern
Am 6. Februar 2012 wurde der Leiter der Jugendbildungsstätte Unterfranken in Würzburg, Stefan Lutz-Simon (2.von li.), von der Bundeskoordination zum neuen Landeskoordinator in Bayern benannt.
In Bayern tragen 139 Schulen den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Damit besuchen rund 130.000 SchülerInnen eine bayerische Schule, die sich dazu verpflichtet hat, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, und Mobbing vorzugehen.
Weitere Infomationen findet Ihr auf der Seite der Landeskoordination
Bericht aus der
Mainpost
Bericht im
Bayerischen Rundfunk
Interview im Bayerischen Rundfunk (mp3 - ca. 5 MB)
1.000 Schulen ohne Rassismus
Am 14. Januar begrüßen wir mit dem Domgymnasium Naumburg in Sachsen-Anhalt die 1000. Schule im bundesweiten Netzwerk von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Rund 750.000 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und PädagogInnen besuchen damit eine Schule, die sich dazu verpflichtet hat, aktiv gegen Rassismus, jede Form von Diskriminierung und Mobbing vorzugehen.
Für Vielfalt gegen Rechtsextremismus
Jugendliche stoppen Neonazis und ihre Propaganda an den Schulen +++ Sie starten eine publizistische Offensive für die Liebe und das Leben im Land der Vielfalt +++ Q-rage bietet kreative und inhaltsreiche Antworten nicht nur für (bio)Deutsche
Und das sind unter anderem die Themen:
Wann ist ein Mann ein Mann? - Liebesverbote und Liebesgebote - Nach welchen Kriterien entscheiden Türsteher? - Umgang mit nervigen Jungsgruppen - Terrorismus-Experte Yassin Musharbash über Islamisten und Islamhasser - Bericht über Online-Netzverweigerer - Hilfe bei Cyber-Mobbing - Porträt eines schwulen Bürgermeisters in Bayern
Hier könnt ihr die Ausgabe 2011 der Q-rage als PDF-Datei herunterladen.
Hier findet Ihr die Q-rage Artikel, die nur online veröffentlicht wurden
Neue Postkarten und Plakate: "Islam & Ich"
Im Rahmen des Projekts "Islam und Ich - Jung sein im Land der Vielfalt" veröffentlichte die Bundeskoordination 2011 eine neue Postkarte und ein neues Plakat.
In bundesweiten Illustrationsworkshops beteiligten sich SchülerInnen künstlerisch an der Ideensammlung, die dann von der Illustratorin Anja Nolte umgesetzt wurden.
Die Postkarte "Islam & Ich" und das Poster können bei der Bundeskoordination bestellt werden.
NS-Aufarbeitung in Lamstedt
Nachhilfestunde in Sachen Geschichte für den Lamstedter Rat: Am 26. Januar 2012 eröffneten SchülerInnen der Haupt- und Realschule Lamstedt eine Ausstellung über die braune Vergangenheit von Willi Klenck im Lamstedter Rathaus.
Der ehemalige Lehrer wird bis heute gerne als harmloser Heimatforscher gesehen. Doch die Schülerinnen können belegen: Während der NS-Zeit war Klenck ein begeisterter Rasseforscher. Für ihr Engagement erhielten die SchülerInnen nun die Auszeichnung "Goldener Hecht von der Arbeitsgemeinscht Oste e.V.
Weitere Infos in den
Cuxhavener Nachrichten,
in der
Rothenburger Rundschau
und in der
Niederelbe-Zeitung
Auszeichnung
Goldener Hecht
Rheine ohne Rassismus
Am 13. Dezember 2011 unterzeichnete der Rat der Stadt Rheine eine Agenda gegen Diskriminierung. Das Projekt "Setz dich ein! Stadt ohne Rassismus - Rheine mit Courage" war von der Stadtschülervertretung ins Stadtparlament eingebracht worden.
Die PolitikerInnen dankten den SchülerInnen für Ihr Engagement. Alle Ratsmitglieder unterschrieben einzeln die Antidiskriminierungsagenda und verpflichteten sich damit, Diskriminierungen jeglicher Art entgegen zu treten und Zivilcourage zu zeigen.
Weitere Informationen findet Ihr hier
Staatsministerin Böhmer für Courage
Am 7. Dezember 2011 erklärte Staatsministerin Maria Böhmer: "Die Präventionsarbeit gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus muss nachhaltig angelegt sein. Ich halte es für notwendig, dass in jeder Schule die Bekämpfung von Rassismus auf der Tagesordnung steht.
Neonazis darf keine Möglichkeit gegeben werden, Kinder und Jugendliche mit ihrem rassistischen Gedankengut zu beeinflussen. Vorbildcharakter hat das Projekt "Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage". Es vereint 1000 Schulen mit 750.000 Schülern, die sich für eine gewaltfreie und tolerante Gesellschaft einsetzen.
Der gesamte Text ist
bei Aktion Courage e.V. nachzulesen
Die Schule kann es richten
Für die primäre Prävention gegen die Radikalisierung gibt es keine geeignetere Einrichtung als die öffentlichen Schulen. Denn kein Kind in Deutschland kann sich der zehnjährigen Schulpflicht entziehen. Das bedeutet: Die Schule ist der Ort, an dem alle Jugendlichen bis zum Alter von 16 Jahren erreicht werden können. Hier entscheidet sich, welchen Werten Menschen in ihrem Leben folgen und wohin sich dieses Land entwickelt.
Doch es sollte nicht vergessen werden: Die Schule und die Pädagogen können ihre präventiven und zivilisatorischen Aufgaben nur erfüllen, wenn Politik und Gesellschaft sie dazu auch in die Lage versetzen.
Ein Debattenbeitrag von Sanem Kleff und Eberhard Seidel
in der taz
Bundestreffen 2011 in Dessau-Roßlau
Das Bundestreffen 2011 der SOR-SMC Schulen fand unter dem Motto "Liebe, Geschlecht und Migration - Geschlechterrollen in der Einwanderungsgesellschaft" vom 10. bis 12. Juni 2011 in Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt statt.
Fotos vom Bundestreffen 2011 und einen ausführlichen Bericht findet Ihr hier.
Zwischen Islam und Islamismus
Aktualisiertes Themenheft erschienen
"Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus. Lifestyle, Medien und Musik" informiert über die vielfältigen Jugendkulturen in Deutschland, die sich ganz bewusst auf den Islam beziehen.
Welche Musik hören Jugendliche, die sich dieser Szene zugehörig fühlen? Welche Modetrends gibt es unter ihnen?
Und was macht den Unterschied zwischen legitimem religiösem Empfinden und problematischer islamistischer Ideologie aus?
Mehr Informationen auf der Seite "Islam und Ich – Jung sein im Land der Vielfalt"
Rechtsextremismus unter Migranten
Neu erschienen ist die Broschüre "Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft - Exjugoslawen, Russlanddeutsche, Türken, Polen". Der Migrationsexperte Prof. Dr. Klaus Bade: "Die Einwanderungsgesellschaft kennt auch düstere Bereiche und noch wenig bekannte Dunkelzonen. Diese Schrift eröffnet in kritischer Bestandsaufnahme und Problemanalyse Wege zur Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus im Migrantenmilieu."
Die vollständige Presseerklärung als PDF-Datei
Auszüge aus der Broschüre als PDF-Datei (ca. 1MB)
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Brauchen wir eine Netzpolizei?
Q-rage hat in seiner neuen Ausgabe die Ethikregeln der Jugendnetzwerke SchülerVZ, Facebook und Wer-kennt-wen einem Selbstversuch unterzogen. Zwei von drei Portalen reagieren nicht auf Mobbinganzeigen.
Fazit: Die besten Regeln helfen nichts, wenn die Betreiber der Gruschelnetze ihre Einhaltung nicht überprüfen.
Damit sie aber nicht ohne Kontrollen und schnelle Konsequenzen ein frommer Wunsch bleiben, müssen die User aktiv gegen Mobbing vorgehen.
Hier geht es zum Artikel "Ethik-Notrufe im Gruschelnetz: Kein Anschluss unter dieser Nummer" (PDF-Datei, 500KB)
Gemobbt, gefilmt und hochgeladen
Es gehört fast zum Schulalltag, Lehrer zweimal zu mobben – im Klassenzimmer und auf YouTube.
Lehrer sind solchen Übergriffen ihrer Schüler hilflos ausgeliefert. Denn das Netzmobbing geschieht anonym und die Opfer verschweigen die Demütigungen häufig aus Scham.
Q-rage geht der Frage nach: Können Seiten mit anonymer, aber konstruktiver Lehrerkritik ein Ventil sein, um die schlimmen Auswüchse zu lindern?
Hier geht es zum Artikel "Gemobbt, gefilmt und hochgeladen" (PDF-Datei, 500KB)

































