Das Wichtigste in Kürze

Rund 500.000 Kinder und Jugendliche besuchen eine "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" +++ Mehr als 780 Schulen gehören dem Netzwerk "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" an +++ "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland +++

 

Die häufig gestellten Fragen zu "Schule ohne Rassismus" und die Antworten auf  eure Fragen haben wir auf einer neuen Seite zusammengestellt:  10 FRAGEN - 10 ANTWORTEN.

Land der Vielfalt - Das Jubiläum

Schülerinnen und Schüler von SOR-SMC Schulen aus allen Bundesländern vor dem Jüdischen Museum Berlin, am 11.06.2010. Foto: Metin Yilmaz
Schülerinnen und Schüler von SOR-SMC Schulen aus allen Bundesländern vor dem Jüdischen Museum Berlin, am 11.06.2010. Foto: Metin Yilmaz

Am Sonntag, den 13. Juni feierte das Netzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" sein 15-jähriges Jubiläum im Jüdischen Museum Berlin.

 

Über 350 Gäste feierten mit. Darunter Cem Özdemir, Gründungsmitglied von SOR-SMC, sowie Stephan Kramer und Aiman Mazyek, Generalsekretäre des Zentralrates der Juden und des Zentralrates der Muslime in Deutschland. Auch der Vorsitzende der Gewerkschaft "Erziehung und Wissenschaften" (GEW), Ulrich Thöne und der Vertreter der Bundeszentrale für politische Bildung, Dr. Roland Hirschfeld, sprachen zu den Gästen.

 

Mehr Eindrücke vom Festakt im Jüdischen Museum Berlin

Mehr über das Bundestreffen 2010 in Berlin

Brigitte Erler, Mitbegründerin von AktionCourage, gratuliert Sanem Kleff, stellvertretende Vorsitzende von AktionCourage und Leiterin der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
Brigitte Erler, Mitbegründerin von AktionCourage, gratuliert Sanem Kleff, stellvertretende Vorsitzende von AktionCourage und Leiterin der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
(v.l.n.r.) Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschatf Erziehung und Wissenschaft, Cem Özdemir, Sanem Kleff, Eberhard Seidel, Brigitte Erler
(v.l.n.r.) Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschatf Erziehung und Wissenschaft, Cem Özdemir, Sanem Kleff, Eberhard Seidel, Brigitte Erler und Hartmut Brocke, Aufsichtsratsvorsitzender der Stiftung Sozialpädagogisches Institut (SPI)
Stephan Kramer und Aiman Mazyek, Generalsekretäre des Zentralrates der Juden und des Zentralrates der Muslime in Deutschland sind Paten des Oskar-Picht-Gymnasium in Pasewalk, Mecklenburg-Vorpommern
Stephan Kramer und Aiman Mazyek, Generalsekretäre des Zentralrates der Juden und des Zentralrates der Muslime in Deutschland sind Paten des Oskar-Picht-Gymnasium in Pasewalk, Mecklenburg-Vorpommern
Stephan Kramer, Sanem Kleff und Aiman Mazyek tanzen zu den Klängen der Band "Ohrbooten". Die Band ist Pate der Archenholdoberschule in Berlin und des Max-Delbrück-Gymnasiums in Niederschönhausen. Fotos: Metin Yilmaz
Stephan Kramer, Sanem Kleff und Aiman Mazyek tanzen zu den Klängen der Band "Ohrbooten". Die Band ist Pate der Archenholdoberschule in Berlin und des Max-Delbrück-Gymnasiums in Niederschönhausen. Fotos: Metin Yilmaz

Ich unterstütze Schule ohne Rassismus,

weil Rassismus menschenverachtend ist und Menschenrechtserziehung nicht früh genug beginnen kann.

 

 

Günther Scheib (SPD), Bürgermeister der Stadt Hilden;
seit dem 26.03.1999 Pate des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums, Hilden, NRW

Rechtsextremismus unter Migranten

Über dieses Thema informiert die Broschüre "Rechtsextremismus in der Einwanderungsgesellschaft. Exjugoslawen. Russlanddeutsche, Türken und Polen".

Der Migrationsexperte Professor Dr. Klaus Bade: "Die Einwanderungsgesellschaft kennt auch düstere Bereiche und noch wenig bekannte Dunkelzonen. Diese Schrift eröffnet in kritischer Bestandsaufnahme und Problemanalyse Wege zur Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus im Migrantenmilieu."

 

Die vollständige Presseerklärung als PDF-Datei

Auszüge aus der Broschüre als PDF-Datei (ca. 1MB)

Bestellformular herunterladen, ausfüllen und abschicken

Foto: Metin Yilmaz
Foto: Metin Yilmaz

Experten beeindruckt von SOR-SMC

Eine internationale ökumenische Expertengruppe, die auf Einladung mehrerer Landeskirchen derzeit Deutschland besucht, zeigte sich beeindruckt vom Ansatz von Schule ohne Rassismus, vor allem davon, wie die Schüler ihre Mitschüler für das Thema Rassismus sensibilisieren und zu mehr Courage motivieren.

 

Die Gäste aus Indien, Südafrika, England und den USA, die sich über das Thema gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit informieren, besuchten das Gymnasium am Wall in Verden.

 

Mehr Informationen findet Ihr in einem Artikel aus dem Weserkurier.

arte.tv über Präventionsarbeit am OSZ Lotis

Amokläufe: Prävention ist gefragt

Am 11. März 2009 kam es in einer Schule in Winnenden zu einem Amoklauf, bei dem 16 Menschen ums Leben kamen. Ein Jahr später untersucht ein Beitrag des Arte Journal die Frage, welche Präventionsmaßnahmen an Schulen ergriffen werden, um solche Amokläufe zu verhindern.

Im Mittelpunkt: Die Präventionsarbeit am  OSZ Lotis, Schule ohne Rassismus seit dem 13. Juli 2009. Hier der  Beitrag auf arte.tv

Titelseite der Q-rage 2009

Wie wollen wir zusammenleben?

Die neue Q-rage ist erschienen +++ Jugendliche gehen der Frage nach: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?

 

Und das sind u.a. die Themen:

 

Einwanderer als Zeitzeugen in Schulen - Jung, jüdisch, deutsch – Der Gazakrieg im Klassenzimmer – Wo anders sein normal ist: Behinderte und Nichtbehinderte an unseren Schulen – Als Lucie nicht nach draußen durfte: Asyl in Deutschland - Deutsche Freunde, gute Noten? - Allein unter Migranten – Mobbing am Gymnasium.

 

Hier könnt ihr die Ausgabe 2009 der Q-rage als PDF-Datei herunterladen.

 

Und hier findet ihr Reaktionen der LeserInnen zur Q-rage

Gut zu wissen...

Ihr sucht Anregungen für Eure Arbeit im Rahmen von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"? Die Bundeskoordination hat eine Reihe von Themenheften, Handbüchern und Broschüren veröffentlicht. Zu Themen wie "Rechte Musik und Symbolik", "Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus", "Religion", "Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung" und anderes mehr.

 

Hier geht es zu unserem Büchershop.

Handbuch Sekundarstufe

Ein Handbuch für SchülerInnen / LehrerInnen / MultiplikatorInnen

 

Das "Handbuch Sekundarstufe" gibt Euch Tipps und Anregungen, wie Ihr "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" mit Leben füllen könnt. Es beschäftigt sich mit den vielfältigen Formen von Diskriminierung mit Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Islam u.v.m.

 

Das "Handbuch Sekundarstufe" ist leider vergriffen und deshalb hier als PDF-Datei (194 Seiten, ca. 5MB) verfügbar.

 

Weitere Publikationen findet Ihr im SOR-SMC Büchershop

Handbuch Grundstufe

Flucht und Asyl: Ein Thema für Schulen

Die Handbücher für die Grund- und Sekundarstufe möchten LehrerInnen und SchülerInnen Mut machen, sich mit dem schwierigen und komplexen Thema Flucht und Asyl zu befassen.

 

Die Handbücher liefern ausführliche Hintergrundinformationen über Flucht weltweit, Flüchtlingsschutz, das deutsche Asylwesen sowie einen Blick in die deutsche Geschichte. Dazu werden Anregungen und Kopiervorlagen zur Umsetzung dieser Themen im Unterricht vorgestellt. Besondere Beachtung gilt der Situation von Flüchtlingskindern an unseren Schulen.

 

Mehr Informationen und das aktuelle Bestellformular findet Ihr auf der Seite Publikationen

Zirkus Courage

Foto: Metin Yilmaz

Starke Männer, Fakire, Jongleure, Seiltänzerinnen und Clowns - all das und noch viel mehr waren am Freitag, den 10. Juli beim Gastspiel des "Zirkus Courage" in Berlin-Reinickendorf zu sehen. Eine zweistündige Show der Sonderklasse begeisterte 500 Zuschauer. Die Artisten im Alter von sechs bis dreizehn Jahren sind SchülerInnen aus der "Grundschule in den Rollbergen" im Märkischen Viertel.

Das Projekt wurde über "Vielfalt tut gut" finanziert, und in Kooperation Schule, Horizonte e.V., Jugendamt Reinickendorf , Alep e.V., Zirkus Zack und von Kindern für Kinder durchgeführt. Sie beweisen: Antirassismusarbeit erfordert Leidenschaft, Geschick und Kreativität.

 

Mehr Infos und Fotos zum "Zirkus Courage"

" Sportler als Schlüssel zu Kinderherzen", ein Artikel von Michael Nittel

 

Illustration: Peter O. Zierlein

Lifestyle, Medien und Musik

Unsere neue Broschüre "Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus. Lifestyle, Medien und Musik" informiert über die vielfältigen Jugendkulturen, die sich in den letzten Jahren in Deutschland entwickelt haben und sich ganz bewusst auf den Islam beziehen.

 

Sie gewährt Einblicke in einen bunten Kosmos voller Widersprüche. Ein absolutes Muss, für alle die bei einem heiß diskutierten Thema nicht abseits stehen wollen!

 

Das aktuelle Bestellformular findet Ihr auf unserer Seite Publikationen

 

Hier ein paar Auszüge als PDF-Datei (ca. 1MB) zum herunterladen.

Den Horizont erweitern

Unser Kooperationspartner "Ufuq.de -- Jugendkultur, Medien, politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft" betreibt die Homepage  www.ufuq.de

 

Sie reagiert auf die Debatten um Parallelgesellschaften, "home grown terrorists" und Islamophobie. Empfehlenswert ist auch der Newsletter des Vereins "Jugendkultur, Religion und Demokratie. Politische Bildung mit jungen Muslimen".

 

Der Vereinsname ist Programm: "Ufuq" heißt auf Arabisch und Türkisch "Horizont".

Illustration: Peter O. Zierlein

Brauchen wir eine Netzpolizei?

Q-rage hat in seiner neuen Ausgabe die Ethikregeln der Jugendnetzwerke SchülerVZ, Facebook und Wer-kennt-wen einem Selbstversuch unterzogen. Zwei von drei Portalen reagieren nicht auf Mobbinganzeigen.

 

Fazit: Die besten Regeln helfen nichts, wenn die Betreiber der Gruschelnetze ihre Einhaltung nicht überprüfen.

 

Damit sie aber nicht ohne Kontrollen und schnelle Konsequenzen ein frommer Wunsch bleiben, müssen die User aktiv gegen Mobbing vorgehen.

 

Hier geht es zum Artikel "Ethik-Notrufe im Gruschelnetz: Kein Anschluss unter dieser Nummer" (PDF-Datei, 500KB)

Illustration: Peter O. Zierlein

Gemobbt, gefilmt und hochgeladen

Es gehört fast zum Schulalltag, Lehrer zweimal zu mobben – im Klassenzimmer und auf YouTube.

 

Lehrer sind solchen Übergriffen ihrer Schüler hilflos ausgeliefert. Denn das Netzmobbing geschieht anonym und die Opfer verschweigen die Demütigungen häufig aus Scham.

 

Q-rage geht der Frage nach: Können Seiten mit anonymer, aber konstruktiver Lehrerkritik ein Ventil sein, um die schlimmen Auswüchse zu lindern?

 

Hier geht es zum Artikel "Gemobbt, gefilmt und hochgeladen" (PDF-Datei, 500KB)

Sanem Kleff und Eberhard Seidel: "Stadt der Vielfalt. Das Entstehen des neuen Berlin durch Migration".

Stadt der Vielfalt

In "Stadt der Vielfalt" erzählen die Projektleiterin von "Schule ohne Rassismus" Sanem Kleff und der Journalist Eberhard Seidel anschaulich, wie die Migration Berlin in den zurückliegenden fünfzig Jahren verändert hat.

 

Die wichtigsten Einwanderergruppen werden vorgestellt und die Fragen beantwortet, welche wirtschaftspolitischen Entwicklungen und internationalen Krisen hinter der Einwanderung stehen.

 

Darüberhinaus gibt es Kontroversen satt. Denn die Einwanderungs- gesellschaft ist eine Gesellschaft des Konflikts, aber auch eine der Kreativität und Vitalität.

 

Das Buch richtet sich an Jugendliche und Erwachsene und eignet sich auch gut für den Unterricht.

 

Das Buch (200 Seiten, 3 Euro) kann in gedruckter Form beim  Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration bestellt werden.

 

Hier könnt Ihr das Buch "Stadt der Vielfalt" als PDF-Datei (1MB) herunterladen.

Um Gottes Willen?

Punk und Glaube – geht das irgendwie zusammen? Was die "Toten Hosen" von Religion halten, erfuhr eine achte Klasse der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder.

 

Der Sänger Campino ist Pate der Schule und kam mit seinen Bandkollegen Breiti und Andi in die Schule, um mit den SchülerInnen über Fragen des Glaubens zu diskutieren. Mark, 13 Jahre: "Schon spannend zu sehen, wie Promis sich mit so einem Thema auseinandersetzen. So eine Stunde könnten wir von mir aus gerne jede Woche machen."

 

Mehr über die Diskussion in dem SPIESSER Artikel (PDF-Datei, 566KB) oder auf  Spiesser Homepage

"My Home" - Der Film

Ein Jahr lang hat der Kölner Filmemacher Thorsten Kellermann Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Rendsburger Platz im Kölner Stadtteil Mühlheim mit der Kamera begleitet. Sie erzählen von ihrem Leben, ihrer Musik , von ihren Träumen und Zukunftsplänen.

 

Der 88-minütige Dokumentarfilm "My Home" entstand in Kooperation mit "Schule ohne Rassismus" und hat bereits mehrere Preise gewonnen.

 

Mehr Infos auf der  Homepage von "My Home"

100 engagierte Jugendliche erzählen...

Ihren Ruf haben die Jugendlichen von heute schon weg: Nullbock Generation. Die Jugendzeitschrift "SPIESSER" hält dagegen.

 

Im März rief sie auf: "Wir suchen engagierte Jugendliche!" Aus tausenden von Seiten Bewerbungsunterlagen hat die Jury 100 junge Menschen aus ganz Deutschland ausgewählt und stellt sie nun vor. Was uns besonders freut: Unter ihnen sind zwölf, die sich im Netzwerk von Schule ohne Rassismus engagieren.

 

"SPIESSER"-Spezial"100 engagierte Jugendliche erzählen (PDF-Datei)

Mehr über Deutschlands größte  Jugendzeitschrift "SPIESSER"

Foto: Peter Bennett

It's not just for foreigners

The Pushkin High School in Hennigsdorf, near Berlin, has declared itself a racist-free zone. And the network, "School Without Racism" is making discrimination a central issue, fighting it in every form.

 

Read more of the article published in "The German Times", 31.05.2007. Here ist the complete article.

Filmbeitrag auf YouTube

Kreative Ideen gegen Rassismus

Das Schubart Gymnasium aus Ulm ist seit 21.03.2007 eine SOR-SMC. Die SchülerInnen hatten schon am 14.03.2007 einen Filmbeitrag auf YouTube veröffentlicht, welcher sich mit Diskriminierung beschäftigt.

 

Diese und einige andere Beiträge von SchülerInnen aus SOR-SMC-Schulen haben wir auf einer Seite zusammengestellt. Wenn ihr auf dieser Seite auch eure Filme vorstellen wollt, schickt uns eine Mail mit einem Link zu euren Werken.


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"Es ist phänomenal, welche Energie die Leute darein setzen", sagt Schulleiter Hartmut Mahling.



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