Das Wichtigste in Kürze
Rund 500.000 Kinder und Jugendliche besuchen eine "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" +++ Mehr als 680 Schulen gehören dem Netzwerk "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" an +++ "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland +++
Die häufig gestellten Fragen zu "Schule ohne Rassismus" und die Antworten auf eure Fragen haben wir auf einer neuen Seite zusammengestellt: 10 FRAGEN - 10 ANTWORTEN.
Wie wollen wir zusammenleben?
Die neue Q-rage ist erschienen +++ Jugendliche gehen der Frage nach: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?
Und das sind u.a. die Themen:
Einwanderer als Zeitzeugen in Schulen - Jung, jüdisch, deutsch – Der Gazakrieg im Klassenzimmer – Wo anders sein normal ist: Behinderte und Nichtbehinderte an unseren Schulen – Als Lucie nicht nach draußen durfte: Asyl in Deutschland - Deutsche Freunde, gute Noten? - Allein unter Migranten – Mobbing am Gymnasium.
Hier könnt ihr die
Ausgabe 2009 der Q-rage als PDF-Datei herunterladen.
Schule ohne Rassismus muss sein,
weil jede Chance, die kommende Generation für das Thema Rassismus zu sensibilisieren und aufzuklären ein wichtiger Schritt für die Zukunft unserer Gesellschaft ist.
Jahcoustix (Dominik Haas), Musiker;
seit dem 07.12.2006 Pate der Anne Frank Realschule in Engen, Baden-Württemberg
Jugendbegegnung zum Holocaust-Gedenktag
Auch in diesem Jahr fanden 80 Jugendliche aus verschiedenen europäischen Ländern und den USA zusammen, um in der Gedenkstunde des Deutschen Bundestages an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und sich während der Jugendbegegnung mit den Themen Krieg, Besatzung und Völkermord auseinanderzusetzen.
Die Veranstaltung, die der deutsche Bundestag organisiert hatte, fand bereits zum 14. Mal anlässlich des Holocaust-Gedenktages statt.
Die Q-Rage-Redakteurin Anita Groth (18) nahm als Vertreterin von SOR-SMC am Jugendtreffen teil und berichtet von ihrer Erfahrung.
Gedenken an Brandanschlag
Am 17. Dezember 1988 setzte in Schwandorf (Bayern) ein junger Neonazi ein Wohnhaus in Brand. 4 Menschen sterben in den Flammen, drei davon Türken.
Der Täter war Schüler am Beruflichen Schulzentrum Oskar-von Miller in Schwandorf.
An der Schule sind Aktivitäten gegen Rassismus heute fest verankert, seit 2006 ist die Schule als "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" anerkannt.
21 Jahre später erinnerte die Schule mit einer Gedenkveranstaltung an den Anschlag. Einen ausführlichen Artikel aus der Mittelbayerischen Zeitung findet Ihr im Pressespiegel.
Rap Contest 2009
Im Rahmen des "JAM ON IT" fand vom 04. bis 06. Dezember in der Alten Feuerwache in Berlin-Kreuberg der Wettbewerb "Rap for Q-Rage 2009" statt.
Knapp 200 Hip Hopper nahmen am "JAM ON IT" teil. Neben den Wortakrobaten des Raps zeigten die Tänzer, dass Berlin eine Hip Hop Hochburg ist.
"SATUS", "IBO" und "GRIPS" sind die Gewinner 2009 . Im "blue:box studio" werden sie die CD "Rap for Q-Rage IV" aufnehmen.
Bilder vom RAP Contest 2009 in einer Fotogalerie
Gut zu wissen...
Ihr sucht Anregungen für Eure Arbeit im Rahmen von "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"? Die Bundeskoordination hat eine Reihe von Themenheften, Handbüchern und Broschüren veröffentlicht. Zu Themen wie "Rechte Musik und Symbolik", "Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus", "Religion", "Diskriminierung auf Grund der sexuellen Orientierung" und anderes mehr.
Hier geht es zu unserem Büchershop.
Handbuch Sekundarstufe
Ein Handbuch für SchülerInnen / LehrerInnen / MultiplikatorInnen
Das "Handbuch Sekundarstufe" gibt Euch Tipps und Anregungen, wie Ihr "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" mit Leben füllen könnt. Es beschäftigt sich mit den vielfältigen Formen von Diskriminierung mit Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Islam u.v.m.
Das "
Handbuch Sekundarstufe" ist leider vergriffen und deshalb hier als PDF-Datei (194 Seiten, ca. 5MB) verfügbar.
Weitere Publikationen findet Ihr im SOR-SMC Büchershop
Willkommen im Kiez - Die CD "Rap for Q-rage Vol III ist raus
Junior Jero und Satus zeigen Euch, wie Rap im Jahr 2009 klingen kann. Als Special-Guests findet Ihr auf der CD jeweils einen Track vom Vorjahresgewinner Jeffrey John sowie von den Lokalmatadoren Chefket, S-Rok und den Jungs von camp:cypha. Eingespielt wurde das Album im Studio der Alten Feuerwache-Kreuzberg.
Bitte vormerken! Der Contest "Rap for Q-rage 2009" findet am 4. und 5. Dezember in der Alten Feuerwache in Berlin-Kreuzberg statt.
Berlin aktiv
Über 200 SchülerInnen nahmen am 27. November am Treffen der Berliner SOR-SMC-Schulen im Rathaus Schöneberg teil. In Workshops informierten sie sich zu Themen wie Antisemitismus, Homophobie, Islamismus und Rechtsextremismus.
Die Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Carola Bluhm, meinte zu den Schülern: "Es freut mich sehr, hier auf so viele Menschen zu treffen, die sich gegen Diskriminierung und gegen Rassismus einsetzen." Die spektakuläre Schlusspräsentation der Theater-, Rap- und Tanzworkshops begeisterten das Publikum.
Mehr Fotos vom Berliner Jahrestreffen in einer Fotogalerie
Flucht und Asyl: Ein Thema für Schulen
Die Handbücher für die Grund- und Sekundarstufe möchten LehrerInnen und SchülerInnen Mut machen, sich mit dem schwierigen und komplexen Thema Flucht und Asyl zu befassen.
Die Handbücher liefern ausführliche Hintergrundinformationen über Flucht weltweit, Flüchtlingsschutz, das deutsche Asylwesen sowie einen Blick in die deutsche Geschichte. Dazu werden Anregungen und Kopiervorlagen zur Umsetzung dieser Themen im Unterricht vorgestellt. Besondere Beachtung gilt der Situation von Flüchtlingskindern an unseren Schulen.
Mehr Informationen auf der Seite Publikationen.
Bestellformular (PDF-Datei) herunterladen, ausfüllen und abschicken.
Zirkus Courage
Starke Männer, Fakire, Jongleure, Seiltänzerinnen und Clowns - all das und noch viel mehr waren am Freitag, den 10. Juli beim Gastspiel des "Zirkus Courage" in Berlin-Reinickendorf zu sehen. Eine zweistündige Show der Sonderklasse begeisterte 500 Zuschauer. Die Artisten im Alter von sechs bis dreizehn Jahren sind SchülerInnen aus der "Grundschule in den Rollbergen" im Märkischen Viertel.
Das Projekt wurde über "Vielfalt tut gut" finanziert, und in Kooperation Schule, Horizonte e.V., Jugendamt Reinickendorf , Alep e.V., Zirkus Zack und von Kindern für Kinder durchgeführt. Sie beweisen: Antirassismusarbeit erfordert Leidenschaft, Geschick und Kreativität.
Mehr Infos zum "Zirkus Courage"
Eindrücke in zwei Fotogalerien vom Gastspiel des Zirkus Courage
"
Sportler als Schlüssel zu Kinderherzen", ein Artikel von Michael Nittel

Seymabetül Kotan, Betül Emin und Aysin Senkal zeigen Bürgermeister Jens Böhrnsen ihre Broschüre (von links). Foto: Mareike Fehling, Senatspressestelle
Kommunikation und Integration
Gibt es einen Zusammenhang zwischen den schulischen Leistungen, der Muttersprache und dem Kommunikationsverhalten? Dies wollten die Schülerinnen Betül Emin, Seymabetül Kotan und Aysin Senkal genauer wissen. Sie haben am Schulzentrum Walle in Bremen eine Untersuchung durchgeführt und die Zusammenhänge analysiert.
Die Schülerinnen wurden vom Bremer Bürgermeister Böhrnsen empfangen, der mit ihnen darüber diskutierte, wie aus den Ergebnissen ein Integrationsmodell für ihre Schule entwickelt werden kann.
Die
Untersuchungsergebnisse aus Bremen als PDF-Datei
Das SOR-SMC Bundestreffen 2009 fand in Würzburg statt
Vom 12. bis 14. Juni tagten in Würzburg 150 VertreterInnen der "Schulen ohne Rassismus". +++ Das Treffen stand unter dem Motto: "Rechtsextremismus hat viele Gesichter. Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft". +++ Workshops informierten über rechtsextremistische und islamistische Jugendkulturen und über aktuelle Formen des Rassismus und Antisemitismus. +++ Auf der Party-Line getanzt und geflirtet. +++ Neue Ideen wurden geboren. +++ Neue Projekte geschmiedet. +++
Mehr Fotos in Fotogalerie 1, Fotogalerie 2 und Fotogalerie 3
Mehr Informationen über
das Bundestreffen 2009
Respekt!-CDs für 40.000 Schüler
Der MDR-Jugendsender "Sputnik" verteilte vom 11. bis 17. Mai zum zweiten Mal an Schulen in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen 40.000 Exemplare der CD "Respekt!", auf der sich namhafte Pop- und Rockkünstler in ihren Liedern gegen Rechtsextremismus und Intoleranz aussprechen.
Mehr Informationen in einer Pressemitteilung (PDF-Datei)
Informationen zu den Künstlern (PDF-Datei) und
Booklet der CD (PDF-Datei)
Sportler gegen Rassismus
Schülerinnen und Schüler wissen um die Herausforderung in den Stadien und auf den Sportplätzen. Mehr als 100 renommierte Sportvereine, Trainer und ProfisportlerInnen haben bereits Patenschaften für eine SOR-SMC-Schulen übernommen. Darunter auch elf Klubs der Fußballbundesliga:
1. FC Köln, FC. Energie Cottbus, Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV, Hannover 96, Hertha BSC, TSG 1899 Hoffenheim, VFL Wolfsburg und Werder Bremen.
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern engagieren sie sich gegen Rassismus und Gewalt.
Im braunen Netz verfangen
Durch das Verbot der "Heimattreuen Deutschen Jugend" löste Innenminister Wolfgang Schäuble erneut eine Debatte über Rechtsextremismus in Deutschland aus.
Der Politiker fand deutliche Worte. Es müsse alles getan werden, um Kinder vor den "braunen Rattenfängern" zu schützen. Dass dies auch in Bünde nötig ist, haben Schulen längst begriffen. Denn auch hier gibt es Jugendliche, die sich im Netz der rechten Szene verfangen haben.
Wie sich die Schulen in Bünde gegen die rechte Szene wehren, beschreibt Andrea Rolfes in der Neuen Westfälschischen vom 02.04.2009
Hier geht es zum Artikel "Im braunen Netz verfangen"
Mutmacher aus Bayern
In Nürnberg haben 134 Kommunen und zivilgesellschaftliche Initiativen einen Aufbruch gewagt. Sie wollen gemeinsam verhindern, dass Neonazis Nürnberg und den fränkischen Raum zu einer neonazistisch geprägten Modellregion mit "nationalen Großprojekten" machen. Nun wird eine regionale Allianz gegen Rechtsextremismus gegründet. Der Zulauf ist enorm.
Gezielt wird ein Bündnis mit dem Schülernetzwerk "Schule ohne Rassismus" gesucht, um auf diese Weise auch Jugendliche besser anzusprechen und einzubinden.
Das
Handlungsprogramm gegen Rechtsextremismus in der Metropolenregion Nürnberg als PDF-Datei
Lifestyle, Medien und Musik
Unsere neue Broschüre "Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus. Lifestyle, Medien und Musik" informiert über die vielfältigen Jugendkulturen, die sich in den letzten Jahren in Deutschland entwickelt haben und sich ganz bewusst auf den Islam beziehen.
Sie gewährt Einblicke in einen bunten Kosmos voller Widersprüche. Ein absolutes Muss, für alle die bei einem heiß diskutierten Thema nicht abseits stehen wollen!
Bestellformular herunterladen, ausfüllen und abschicken.
Hier ein paar
Auszüge als PDF-Datei (ca. 1MB) zum herunterladen.
Den Horizont erweitern
Unser Kooperationspartner "Ufuq.de -- Jugendkultur, Medien, politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft" betreibt die Homepage
www.ufuq.de
Sie reagiert auf die Debatten um Parallelgesellschaften, "home grown terrorists" und Islamophobie. Empfehlenswert ist auch der Newsletter des Vereins "Jugendkultur, Religion und Demokratie. Politische Bildung mit jungen Muslimen".
Der Vereinsname ist Programm: "Ufuq" heißt auf Arabisch und Türkisch "Horizont".
Druck gegen Rassismus
SchülerInnen des Fritz-Heßler-Berufskolleg in Dortmund entwarfen und druckten im Rahmen des Schulprojektes "Schule ohne Rassismus" Aufkleber.
Unter dem Motto "zusammen leben – zusammen arbeiten" haben die SchülerInnen sich in den Fächern Politik und Religionslehre zunächst mit der Situation von Migranten auseinandergesetzt.
Im Deutschunterricht entwickelten sie Ideen und formulierten Slogans. In der Gestaltungstechnik wurden diese weiterentwickelt, in der Drucktechnik schließlich umgesetzt.
In einer Bildergalerie könnt Ihr die Ergebnisse sehen
Mehr erfahrt Ihr auf der
Homepage der fhbk
Ein Buch gewinnt an Gewicht
"Zweierlei muss ich für den Rest meines Lebens im Auge behalten: mein Gewicht und meinen Rassismus." Eine schlichte, aber nur vordergründig einfache Papierserviette des amerikanischen Künstlers Cary S. Leibowitz motivierte die SchülerInnen der Erich-Kästner-Gesamtschule Essen dazu, ein Buch zu schreiben.
Sie machten sich auf den Weg der Selbstreflexion und dokumentieren für andere Jugendliche und Erwachsene diesen Prozess in Texten und eigenen 'Servietten'. Sie regen damit zum Nachdenken über den eigenen Rassismus in sich an.
Mehr informationen zu diesem ungewöhnlichen Projekt
Erich Kästner-Gesamtschule, Premienlesung
Erich Kästner-Gesamtschule, Ein Buch gewinnt an Gewicht
Jugendbegegnung 2009
Die Jugendbegegnung des deutschen Bundestages 2009 unter dem Thema "Die Opfer des Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg“ hat es auch in diesem Jahr wieder 80 Jugendlichen aus europäischen Ländern ermöglicht, unglaubliche Menschen kennen zu lernen, Einblicke in interessante Projekte zu bekommen und zu erkennen, dass wir zwar keine Verantwortung mehr an der Shoah tragen, aber Erinnerung und Mahnung sowie Gedenken der Opfer die Aufgabe aller kommenden Generationen sein muss.
Hier der Bericht von Fritz Marquardt, Schüler der Eckener-Oberschule.
Q-rage – Kritisch, frech und streitbar
"Q-rage" ist die Zeitung von "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage". Sie erscheint seit vier Jahren und wird von Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren erstellt.
Q-rage ist die größte, überregionale Schülerzeitung Deutschlands und der Beleg: Kinder und Jugendliche sind nicht politikverdrossen.
Mit Engagement und Leidenschaft mischen sie sich in das politische Geschehen ein, beziehen Position, diskutieren mit – wenn man sie lässt.
Q-rage ist nachdenklich, informativ, kritisch und streitbar – dies alles sind wichtige Bausteine einer gelebten Demokratie. Sie ist die Zeitung von mündigen jugendlichen Bürgerinnen und Bürgern für mündige Bürger.
Brauchen wir eine Netzpolizei?
Q-rage hat in seiner neuen Ausgabe die Ethikregeln der Jugendnetzwerke SchülerVZ, Facebook und Wer-kennt-wen einem Selbstversuch unterzogen. Zwei von drei Portalen reagieren nicht auf Mobbinganzeigen.
Fazit: Die besten Regeln helfen nichts, wenn die Betreiber der Gruschelnetze ihre Einhaltung nicht überprüfen.
Damit sie aber nicht ohne Kontrollen und schnelle Konsequenzen ein frommer Wunsch bleiben, müssen die User aktiv gegen Mobbing vorgehen.
Hier geht es zum Artikel "Ethik-Notrufe im Gruschelnetz: Kein Anschluss unter dieser Nummer" (PDF-Datei, 500KB)

Schüler der Realschule Hackenbroich haben sich mit dem Schicksal jüdischer Bürger Dormagens beschäftigt und durch "Stolpersteine" dokumentiert.
Gewappnet gegen Rechts
Rechtspopulisten haben Dormagen im Wahljahr 2009 zu einem Aktionsschwerpunkt erklärt. Bereits mehrfach verteilten sie am Eingang des Hackenbroicher Schulzentrums Flugzettel.
Die Zielgruppe sind vor allem Erstwähler - doch die wollen den Akteuren aus dem rechten Lager jetzt deutlich machen, wo sie stehen:
Fünf weiterführende Schulen in Dormagen wollen sich am kreisweit bislang einmaligen Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" beteiligen.
Weitere Informationen findet Ihr in einem Artikel der Neuß-Grevenbroicher Zeitung
Gemobbt, gefilmt und hochgeladen
Es gehört fast zum Schulalltag, Lehrer zweimal zu mobben – im Klassenzimmer und auf YouTube.
Lehrer sind solchen Übergriffen ihrer Schüler hilflos ausgeliefert. Denn das Netzmobbing geschieht anonym und die Opfer verschweigen die Demütigungen häufig aus Scham.
Q-rage geht der Frage nach: Können Seiten mit anonymer, aber konstruktiver Lehrerkritik ein Ventil sein, um die schlimmen Auswüchse zu lindern?
Hier geht es zum Artikel "Gemobbt, gefilmt und hochgeladen" (PDF-Datei, 500KB)
Stadt der Vielfalt
In "Stadt der Vielfalt" erzählen die Projektleiterin von "Schule ohne Rassismus" Sanem Kleff und der Journalist Eberhard Seidel anschaulich, wie die Migration Berlin in den zurückliegenden fünfzig Jahren verändert hat.
Die wichtigsten Einwanderergruppen werden vorgestellt und die Fragen beantwortet, welche wirtschaftspolitischen Entwicklungen und internationalen Krisen hinter der Einwanderung stehen.
Darüberhinaus gibt es Kontroversen satt. Denn die Einwanderungs- gesellschaft ist eine Gesellschaft des Konflikts, aber auch eine der Kreativität und Vitalität.
Das Buch richtet sich an Jugendliche und Erwachsene und eignet sich auch gut für den Unterricht.
Das Buch (200 Seiten, 3 Euro) kann in gedruckter Form beim
Beauftragten des Senats von Berlin für Integration und Migration bestellt werden.
Hier könnt Ihr das Buch "Stadt der Vielfalt" als PDF-Datei (1MB) herunterladen.
Um Gottes Willen?
Punk und Glaube – geht das irgendwie zusammen? Was die "Toten Hosen" von Religion halten, erfuhr eine achte Klasse der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder.
Der Sänger Campino ist Pate der Schule und kam mit seinen Bandkollegen Breiti und Andi in die Schule, um mit den SchülerInnen über Fragen des Glaubens zu diskutieren. Mark, 13 Jahre: "Schon spannend zu sehen, wie Promis sich mit so einem Thema auseinandersetzen. So eine Stunde könnten wir von mir aus gerne jede Woche machen."
Mehr über die Diskussion in dem
SPIESSER Artikel (PDF-Datei, 566KB) oder auf
Spiesser Homepage
"My Home" - Der Film
Ein Jahr lang hat der Kölner Filmemacher Thorsten Kellermann Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Rendsburger Platz im Kölner Stadtteil Mühlheim mit der Kamera begleitet. Sie erzählen von ihrem Leben, ihrer Musik , von ihren Träumen und Zukunftsplänen.
Der 88-minütige Dokumentarfilm "My Home" entstand in Kooperation mit "Schule ohne Rassismus" und hat bereits mehrere Preise gewonnen.
Mehr Infos auf der
Homepage von "My Home"
"Das ist das Leben hier"
Am 3. Juli erschien die CD "Rap for Q-rage Vol. II". Produziert wurde sie von
Florian Steindle mit den Gewinnern des "Rap Contest 2007". "Gozpel", "
Profit", "
Jeffrey John", "
Hass" und "
Junior Jero" rappen über ihr Leben und rechnen scharf mit dem Gangsta Rap ab.
Alle Tracks als MP3 und mehr Informationen zu Rap for Q-rage
Beitrag von Hessischer Rundfunk, 20.7.08 (MP3/3MB)
Beitrag von "Radio Fritz", vom 3.7.08 (MP3/7MB)
Beitrag von rbb / Radio MultiKulti vom 3.7.08 (MP3/6MB)
100 engagierte Jugendliche erzählen...
Ihren Ruf haben die Jugendlichen von heute schon weg: Nullbock Generation. Die Jugendzeitschrift "SPIESSER" hält dagegen.
Im März rief sie auf: "Wir suchen engagierte Jugendliche!" Aus tausenden von Seiten Bewerbungsunterlagen hat die Jury 100 junge Menschen aus ganz Deutschland ausgewählt und stellt sie nun vor. Was uns besonders freut: Unter ihnen sind zwölf, die sich im Netzwerk von Schule ohne Rassismus engagieren.
"SPIESSER"-Spezial"100 engagierte Jugendliche erzählen (PDF-Datei)
Mehr über Deutschlands größte
Jugendzeitschrift "SPIESSER"

Foto: Peter Bennett
It's not just for foreigners
The Pushkin High School in Hennigsdorf, near Berlin, has declared itself a racist-free zone. And the network, "School Without Racism" is making discrimination a central issue, fighting it in every form.
Read more of the article published in "The German Times". Here ist the complete article.
Kreative Ideen gegen Rassismus
Das Schubart Gymnasium aus Ulm ist seit 21.03.2007 eine SOR-SMC. Die SchülerInnen hatten schon am 14.03.2007 einen Filmbeitrag auf YouTube veröffentlicht, welcher sich mit Diskriminierung beschäftigt.
Diese und einige andere Beiträge von SchülerInnen aus SOR-SMC-Schulen haben wir auf einer Seite zusammengestellt. Wenn ihr auf dieser Seite auch eure Filme vorstellen wollt, schickt uns eine Mail mit einem Link zu euren Werken.







Downloads und weitere Informationen






















