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Ausgabe 19
Januar 2019
Liebe Aktive des Courage-Netzwerks,
zu Beginn des neuen Jahres 2019 werfen wir in diesem Rundbrief einen kurzen Blick auf das vergangene Jahr, in dem das Courage-Netzwerk auf vielen Ebenen besonders produktiv war. Bundesweit schlossen sich 311 neue Schulen dem Netzwerk an, und wir beginnen den Januar mit 2916 Courage-Schulen. Das Engagement der Schulen wird durch die Landeskoordinationen und die mehr als 70 regionalen Koordinierungs- stellen, die über 300 Kooperationspartner und die Pat*innen der Schulen dauerhaft unterstützt. Die Aktivengruppen der Courage-Schulen finden nun standortnah eine für sie zuständige Koordinierungsstelle, die sie bei ihren Aktivitäten begleitet, informiert und berät.

Neben dem europaweit sichtbaren Rechtsextremismus und Rechts- populismus nahm 2018 das Thema 'Transnationaler Extremismus'
einen wichtigen Stellenwert ein. Auf zwei Fachtagen und auf der Bundesfachtagung griffen Expert*innen verschiedene Facetten dieses Themenfeldes auf. Eine Ausgabe unserer Publikationsreihe Bausteine ist ebenfalls diesem komplexen Thema gewidmet.

Die vielen tausend Aktionen und Projekte der Courage-Schulen können wir in diesem Rundbrief nicht vollständig darstellen, denn ihre Fülle würde den Rahmen jeder Publikation sprengen. Eine Auswahl der Aktionen an den Schulen stellen wir deshalb stets zeitnah auf unserer Homepage, auf Facebook, Instagram und Twitter vor. 

Unsere neue Publikation 'Was wir tun' zeigt auf, wie die Bundeskoordination im Schuljahr 2017/2018 gemeinsam mit den Landes- und Regionalkoordinationen die Courage-Schulen in ihrem Engagement für ein diskriminierungsfreies, respektvolles Schulklima stärkt. 

Ich freue mich, auch in 2019 gemeinsam mit den kreativen Akteur*innen des Courage-Netzwerks aktiv zu sein für ein friedliches Miteinander.

Mit besten Grüßen

Sanem Kleff
Was wir tun. Schuljahr 2017/2018
Die zentrale Koordinierungsstelle des Netzwerks Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist die Bundeskoordination. Sie baut ein dichtes Netz von landesweiten und regionalen Koordinierungsstellen sowie Kooperationspartnern auf, führt Fachtagungen und Vernetzungstreffen durch und entwickelt die Themenfelder des Netzwerks ständig weiter. So unterstützt sie die Schüler*innen und Pädagog*innen an den Courage-Schule in ihrem Engagement für die Gleichwertigkeit aller Menschen. 

In der neuen Publikation Was wir tun stellt die Bundeskoordination am Beispiel des Schuljahres 2017/2018 vor, wie sie die Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage stärkt, was sich in den verschiedenen Bundesländern im Netzwerk getan hat und wer die Ansprechpartner*innen vor Ort sind.  Die Broschüre gibt es online, einzelne Printexemplare können Sie auch gerne per Mail bestellen.

Gleich reinlesen: Was wir tun
Themenheft Rechtspopulismus
aktualisierte und erweiterte Ausgabe

Rechtzeitig zum Beginn des Superwahljahres 2019, in dem in einigen Bundesländern ein deutlicher Rechtsruck droht, haben wir das Themenheft Rechtspopulismus aktualisiert und erweitert. Denn in Bremen, Brandenburg, Sachsen und Thüringen wird 2019 ein neuer Landtag gewält, im Mai ein neues Europäisches Parlament, dazu kommen noch Kommunalwahlen in neun Bundesländern.

Dieses Themenheft soll die Mitglieder des Courage-Netzwerks für eine sachliche, aber entschiedene Beschäftigung mit dem Thema stärken. Die Autor*innen gehen darin unter anderem der Frage nach, was die Attraktivität von politischen Strömungen ausmacht, die behaupten, dass manche Menschen aufgrund von Eigenschaften wie ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe mehr wert seien als andere.

Hier geht es zum Themenheft Rechtspopulismus
Magdeburg: Woche des Erinnerns
In Magdeburg findet in diesem Jahr erstmals eine 'Woche des Erinnerns' statt, mit der ein Bündnis von 50 Vereinen ein Zeichen für ein weltoffenes Magdeburg setzen möchte. Denn am Jahrestag der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg, die im Januar 1945 fast die gesamte Innenstadt zerstörten, planen regelmäßig rechtsextreme Gruppierungen einen Aufmarsch in der Innenstadt. Bei der 'Woche des Erinnerns' sind auch die Courage-Schulen dabei, die in den letzten Jahren stets fester Bestandteil der 'Meile der Demokratie' waren. Am 19. Januar stellen sie ihre Projekte im Rahmen von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage vor und treten mit ihren Schulbands auf.

MDR, 15. Januar 2019
"Woche des Erinnerns in Magdeburg"

Großer Andrang auf der Magdeburger 'Meile der Demokratie' 2017, auf der die Courage-Schulen stets mit einer eigenen 'Schulmeile' vertreten waren.
Foto: Picture Alliance
#wirsindnichtneutral - für eine werteorientierte politische Bildungsarbeit
In den letzten Monaten haben uns in der Bundeskoordinationen auch die Denunziationsplattformen beschäftigt – und die damit einhergehenden Versuche, politische Bildung und Demokratieerziehung an den Schulen zu diskreditieren. Verschiedene Schulen haben mit Aktionen dagegen Stellung bezogen. Auch die Teilnehmer*innen der Bundesfachtagung haben sich mit der Erklärung #wirsindnichtneutral gegen ein falsches Verständnis des Neutralitätsgebots gewandt.

Sie erklärten zum Abschluss der Bundesfachtagung gemeinsam: „Wir verantworten schulische und außerschulische Maßnahmen der politischen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wir sind überparteilich, aber nicht wertneutral, denn unsere Haltung basiert auf Artikel 1 des Grundgesetzes: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar.’ Sie ist gegründet auf den allgemeinen Menschenrechten und den Schulgesetzen der Bundesländer. Dem Beutelsbacher Konsens entsprechend setzen wir uns für eine humane Bildung und für eine diskriminierungsfreie Schulkultur ein, die sich aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Ideologien der Ungleichwertigkeit wendet. Wir stehen gegen ein ‚anything goes’. Deshalb sagen wir: #wirsindnichtneutral.“

Wir freuen uns, wenn auch Sie den Hashtag künftig nutzen.

News4Teachers, 11.01.2019
"Immer mehr Lehrer machen mobil"

LZ online, 10.01.2019
"822 Lehrer schreiben der AfD"

Tagesspiegel, 20.12.2018
"Rechte attackieren Fichtenberg-Gymnasium"

"Dem Beutelsbacher Konsens entsprechend setzen wir uns für eine humane Bildung und für eine diskriminierungsfreie Schulkultur ein, die sich aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Ideologien der Ungleichwertigkeit wendet."
Foto: Wolfgang Borrs


Seitdem sich die Schüler*innen der Berliner Fichtenberg-Oberschule mit einem Plakat dagegen verwehrt haben, als "Spitzel" verwendet zu werden, ist die Schule verschiedenen An- und Übergriffen ausgesetzt. Als Reaktion hatte die Schule dieses Plakat aufgehängt – das ebenfalls im Dezember von Unbekannten zerstört wurde.
Foto: Andreas Steiner
Schule ohne Denunziation –
Schule mit Courage
Die Aktivengruppe des Andreas-Gymnasiums in Berlin hatte im November ein Banner mit der Aufschrift "Schule ohne Denunziation – Schule mit Courage" aus Protest gegen die Meldeplattform "Neutrale Schule Berlin" der AfD aufgehängt. In einer Stellungnahme begründeten die Schüler*innen ihre Aktion so: "Den Grundgedanken – Schulen zu einem Ort zu machen, an dem Schüler*innen lernen, sich selbst eine Meinung zu bilden – finden wir selbstverständlich legitim und richtig. Das Mittel, das die AfD nutzt, um dies zu erreichen, zieht jedoch weitreichende Konsequenzen nach sich. So wird durch das Einrichten des Portals suggeriert, Schulen hätten ein strukturelles Problem mit der Neutralitätspflicht. Lehrer*innen werden somit unter Generalverdacht gestellt, ein mangelndes Demokratieverständnis zu haben. Zudem wird dabei verkannt, dass Lehrkräfte sehr wohl ihre eigene Meinung äußern dürfen; sie müssen diese nur ausreichend kenntlich machen.
Darüber hinaus fördert ein solches Portal eine Kultur der Denunziation, das heißt eine Kultur der Rufschädigung und falschen Anschuldigung. Wir stehen für ein offenes und gemeinsames Miteinander. Neutralität heißt nämlich nicht, alles hinzunehmen und zu akzeptieren."

Berliner Morgenpost, 22. November 2018
"Andreas-Gymnasium protestiert gegen AfD-Meldeportal"

Schüler*innen des Berliner Andreas-Gymnasiums brachten dieses Banner im November an ihrer Schule an

– aus Protest gegen die Meldeplattform "Neutrale Schule Berlin" der AfD.
Bundesfachtagung 2018
150 Vertreter*innen der Landes- und Regionalkoordinationen, von Kooperationspartnern, Partnerschaften für Demokratie und von Courage-Schulen haben im Oktober an der Bundesfachtagung 2018 teilgenommen. Die Tagung stand in diesem Jahr unter dem Titel 'Neuer Deutscher Extremismus. Exkludierende Identitätsdebatten und Politische Bildung' und begann mit einem Austausch über die aktuellen Herausforderungen für die Antidiskriminierungsarbeit und Menschenrechtsbildung. Dabei sprach zunächst Prof. Dr. Kemal Bozay über 'Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft', anschließend hielt Alexander Häusler einen Vortrag über den 'Kulturkampf von rechts'. Den zweiten Tag eröffnete ein Gespräch zwischen Christiane Bainski, Matthias Fack, Cornelia Habisch und Sanem Kleff über die Stärken politischer Bildung im Courage-Netzwerk. In den zwei Workshop-Phasen ging es unter anderem um Antisemitismus, Klassismus, partizipative Methoden und um Politische Bildung mit heterogenen Zielgruppen.

Die Vorträge der Bundesfachtagung auf YouTube:

Ein kurzer Film über die ganze Tagung

Die Eröffnungsrede von Sanem Kleff

Prof. Dr. Kemal Bozay über "Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft"

Podiumsgespräch "Die Stärken politischer Bildung im Courage-Netzwerk" mit Christiane Bainski (Landeskoordination NRW), Cornelia Habisch (Landeskoordination Sachsen-Anhalt), Sanem Kleff (Bundeskoordination) und Matthias Fack (Landeskoordination Bayern).

Zwei Tage lang haben sich die 150 Teilnehmer*innen der Bundesfachtagung 2018 über aktuelle Herausforderungen für die Antidiskriminierungsarbeit und die Menschenrechtsbildung ausgetauscht.
Fotos: Wolfgang Borrs

Fachtage Transnationaler Extremismus
Im September hat die Bundeskoordination zwei Fachtage zum Themenfeld 'Transnationale Extremismen' durchgeführt. Dabei ging es um die Frage, warum die Auseinandersetzung mit Erscheinungsformen transnationaler Extremismen unter Menschen mit Einwanderungsgeschichte so wichtig ist und was bei einer rassismuskritischen Auseinandersetzung beachtet werden sollte. Außerdem waren rechtsextreme, ultranationalistische, islamistische, homophobe, antisemitische und muslimfeindliche Strömungen von Bevölkerungsgruppen mit türkischer, arabischer, kroatischer oder serbischer, polnischer und russischer/sowjetischer/russlanddeutscher Einwanderungsgeschichte Thema.

Die Vorträge der Fachtage auf YouTube:

Sanem Kleff über "Ideologien der Ungleichwertigkeit in der Einwanderungsgesellschaft"

Floris Biskamp: "Der Extremismus der Anderen"

Saba-Nur Cheema: "Ethnischer Nationalismus - eine pädagogische Herausforderung"

Dr. Meron Mendel: "Transnationaler Extremismus und Rassismus. Anforderungen an die Bildungsarbeit"

Julia Gerlach: "Transnationale Extremismen aus dem arabischen Raum"


Thomas Dudek: "Polen: Rechtspopulismus, Muslimfeindlichkeit, Antisemitismus"


Danijel Majic: "Transnationale Extremismen aus Kroatien und Serbien"

Saba-Nur Cheema und Dr. Meron Mendel während ihrer Vorträge zum pädagogischen und rassismuskritischen Umgang mit transnationalen Extremismen.
Fotos: Wolfgang Borrs

20 Jahre Schule mit Courage in Brandenburg
Vor 20 Jahren, am 1. Oktober 1998, ist mit der Albert-Schweitzer-Gesamtschule in Beeskow die erste Schule aus Brandenburg dem Netzwerk beigetreten. Deswegen stand das Brandenburger Landestreffen am 19. November 2018 unter dem Motto „20 Jahre Schule ohne Rassismus in Brandenburg – Projekte gemeinsam umsetzen.“

Schüler*innen und Pädagog*innen aus 40 Brandenburger Courage-Schulen waren in den Potsdamer Landtag gekommen, um dieses Jubiläum gemeinsam zu feiern und sich in Workshops inhaltlich mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen. Dabei ging es unter anderem
um die Prävention von Antisemitismus und um Hatespeech, auch die q.rage-Redaktion war mit einem Schreib-Workshop auf dem Landestreffen vertreten.

Musikalisch begleitet wurde die Feier im Brandenburger Landtag von Schüler*innenbands und Rapper Matondo.
Fotos: Landtag Brandenburg / Stefan Gloede

Fachtag 'Nachhaltig, Couragiert, Engagiert!'
Wie kann das Engagement an den Courage-Schulen auf Dauer im Schulalltag verankert werden, auch wenn immer wieder aktive Schüler*innen mit ihrem Abschluss die Schule verlassen oder eine engagierte Pädagogin die Schule wechselt?

Die Landeskoordination Berlin hat dazu im letzten Jahr ein neues Veranstaltungsformat entwickelt und im Oktober erstmals den Fachtag „Nachhaltig, Couragiert, Engagiert!“ durchgeführt. 100 Schüler*innen und Pädagog*innen der Berliner Courage-Schulen kamen zusammen, um darüber zu sprechen, wie ein kontinuierliches Engagement gegen jede Form von Diskriminierung und Ungleichwertigkeit gelingen kann. In verschiedenen Workshops ging es um die Bedeutung des Netzwerk-Schildes an der Schulfassade, die Rolle der Aktivengruppe und die Selbstverpflichtung als Basis aller Aktivitäten an der Schule.

Der Fachtag kam bei den Schüler*innen und Pädagog*innen sehr gut an: Sie tauschten Projektideen aus und entwickelten gemeinsam neue Vorschläge für ein kontinuierliches Engagement. Auch in 2019 soll es deswegen wieder einen Fachtag zum Thema Nachhaltigkeit geben.

100 Berliner Schüler*innen und Pädagog*innen haben sich im Oktober darüber ausgetauscht, wie das Engagement gegen Diskriminierung nachhaltig im Schulalltag verankert wird.
Fotos: Offenblende / Frederik Schramm

Internationaler Tag der Menschenrechte
"Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen." Das ist der erste Satz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die vor 70 Jahren, am 10. Dezember 1948, von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.  In Artikel 2 heißt es weiter: "Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand."

Zahlreiche Courage-Schulen haben am 10. Dezember den Internationalen Tag der Menschenrechte und das 70-jährige Jubiläum der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte gefeiert. So haben sich die Schüler*innen von vier Bremerhavener Courage-Schulen bei der Veranstaltung "Mensch, du hast Rechte!" der Landeskoordination Bremen mit einzelnen Menschenrechtler*innen wie Nelson Mandela, Sophie Scholl, Martin Luther King oder Shirin Ebadi auseinandergesetzt und internationale Menschenrechtsorganisationen kennengelernt. Anschließend ging es in Workshops unter anderem um Hate Speech, Frauenrechte, Rassismus, Islamophobie, Krieg, Flucht und Migration.
In Düsseldorf hat das Leo-Statz-Berufskolleg den Tag mit einer Fotoaktion gewürdigt, während die Schüler*innen und Pädagog*innen am Immanuel-Kant-Gymnasium in Dortmund einen Kurzfilm zu der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte produziert haben: Kurzfilm "70 Jahre Menschenrechte"



Die Bremerhavener Schüler*innen haben sich am 10. Dezember mit einzelnen Menschenrechtler*innen beschäftigt.


Die Fotoaktion des Leo-Statz-Berufskollegs in Düsseldorf.
100 Courage-Schulen in Berlin!
Die Rahel-Hirsch-Schule in Hellersdorf hat am 21. Dezember als 100. Berliner Schule die Titelverleihung als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gefeiert. Die Titelverleihung fand an dem Oberstufenztrum für Gesundheit und Medizin im Rahmen eines feierlichen Festakts statt, mit künstlerischen Beiträgen von den Schüler*innen und von Dota Kehr, auch bekannt als Kleingeldprinzessin, die die Schulmitglieder in ihrem Engagement unterstützt. Außerdem war Eren Ünsal, die Leiterin der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung bei der Titelverleihung zu Gast und sprach ein Grußwort. Und natürlich das ganze Team der Landeskoordination Berlin.

Berliner Woche, 4.01.2019
"Rahel-Hirsch-Schule jetzt 'Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage'"

Schüler*innen der Aktivengruppe bei der Titelverleihung am Oberstufenzentrum für Gesundheit und Medizin.
Foto: Wolfgang Borrs
q.rage Schuljahr 2018/2019
Die q.rage ist wieder da! Außen neu und innen stark - und ab dieser Ausgabe als Magazin. Aber auch wenn sich das Format geändert hat, bleibt die q.rage, was sie immer war: eine Publikation von Schüler*innen für Schüler*innen.
Zentrales Thema der elften Ausgabe der q.rage ist Selbstbestimmung. Die Redaktion ist sich einig: Das Recht auf Selbstbestimmung muss immer wieder verteidigt werden. Beispielsweise gegen Sexismus, wenn Menschen aufgrund ihres Aussehens diskriminiert werden oder wenn sie auf eine starre Identität festgelegt werden sollen. Und auch dann, wenn sie ihren Lebensort nicht selbst bestimmen dürfen. Die q.rage gibt es sowohl als Print-Magazin als auch als PDF-Datei.

Hier geht es zur q.rage.

Q-rage! online
Diese Artikel und Videos gibt es aktuell auf qrage.org zu sehen:

"Die Frauenbewegung war nie mainstream - 100 Jahre Frauenwahlrecht"
: Dass auch Frauen Menschenrechte haben, ist bis heute nicht selbstverständlich. Was haben die politischen Kämpfe bewirkt und wo ist noch Luft nach oben? Unsere Autorin Emily (18) führte darüber ein Gespräch mit der Historikerin Dr. Kerstin Wolff.

Wofür lernt Said?: In der Schule sitzen und von der Zukunft träumen, wer tut das nicht? Für einige ist die Zukunft jedoch ungewisser als für andere. Paul (16) hat sich mit seinem Banknachbarn darüber unterhalten.

Rassismus bei uns? Eine Umfrage in der Altstadt Bambergs: Bamberger Schüler*innen sind mit der Kamera losgezogen und haben Passant*innen in der Altstadt zu Rassismus befragt. Herausgekommen ist ein sehenswerter und preisgekrönter Beitrag.

Andere Zeiten - gleiche Fehler?: Wiederholt sich die Geschichte? Filmemacher*innen des Gymnasiums Finkenwerder fragten sich das und sprachen für ihren Film mit Esther Bejarano und jungen Geflüchteten, die in Harburg leben. Dafür haben sie den Bürgerpreis des Bezirksamt Hamburg-Mitte erhalten.
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Bundeskoordination
Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Ein Projekt von Aktion Courage e.V.

Redaktion:
Lena Schulze Frenking, Eberhard Seidel (V. i. S. d. P.),
publikation@aktioncourage.org  / Tel.: (030) 21 45 86 0



 
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